KI-Cloud made in Germany: Nvidia, Telekom und SAP kooperieren

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KI-Cloud made in Germany: Nvidia, Telekom und SAP kooperieren
Quelle: Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom, Nvidia und SAP kooperieren für eine "KI-Cloud made in Germany" und "ein souveränes Deutschland", welches durch ein KI-Rechenzentrum in München mit 10.000 GPUs realisiert werden soll. Kritiker sehen eher ein "Wölkchen".

Wie die Deutsche Telekom AG, seines Zeichens die Dachgesellschaft von Europas größtem Tele­kommunikations­unternehmen mit Hauptsitz in Bonn, im Rahmen einer Pressemitteilung bekannt gegeben hat, kooperiert man mit Nvidia und SAP für eine "KI-Cloud made in Germany" und "ein souveränes Deutschland", welches durch ein neues KI-Rechenzentrum in München mit 10.000 GPUs realisiert werden soll.

Die Deutsche Telekom und Nvidia haben gemeinsam die weltweit erste industrielle KI-Cloud aufgebaut - eine Partnerschaft im Wert von einer Milliarde Euro. - Deutsche Telekom -

Bei der Realisierung seiner KI-Cloud hat sich die Deutsche Telekom laut eigenen Angaben für "mehr als tausend" Nvidia DGX B200 mit jeweils acht Nvidia B200 und RTX Pro Servers mit je acht Nvidia RTX Pro 6000 entschieden. Tim Höttges, CEO der Deutschen Telekom AG, beziffert den Energiebedarf des KI-Rechenzentrums mit ungefähr 12 Megawatt. Insgesamt betreibt das Unternehmen aus Bonn jetzt summarisch 184 Rechenzentren mit in Summe etwa 390 Megawatt.

Deutschlands Stärke im Ingenieurwesen und in der Industrie ist legendär und wird jetzt durch KI noch weiter ausgebaut. Mit der weltweit ersten Industrial AI Cloud und einer der größten Bereitstellung von GPUs in Deutschlands bringen wir Nvidia-KI und Robotik hierher, um eine vollständig neue Ära einzuläuten. - Jensen Huang, Nvidia -

Die Industrial AI Cloud der Deutschen Telekom ist eines der ersten Leuchtturm-Projekte von "Made 4 Germany", einer Initiative mit mehr als 100 Unternehmen. Ziel der Initiative ist es, den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken und die Digitalisierung von Wirtschaft und Verwaltung zu beschleunigen.

Industrial AI Cloud Quelle: Deutsche Telekom Die Industrial AI Cloud, welche im Rechenzentrum in München im Tucherpark im Stadtteil Schwabing-Freimann gehostet wird, steht ab dem ersten Quartal 2026 für Kunden zur Verfügung und wurde innerhalb von nur sechs Monaten von der Idee zur Realität, so Telekom-CEO Tim Höttges im Rahmen der Vorstellung.

Darüber hinaus bildet sich mit Siemens, Agile Robots, Wandelbots, Quantum Systems, PhysicsX und Perplexity ein breiteres Ökosystem aus mehreren Unternehmen. Insgesamt sind bereits etwa 10 Unternehmen Teil dieses neuen souveränen KI-Ökosystems. - Deutsche Telekom -

Die Industrial AI Cloud soll großen Organisationen, Mittelstand und Start-ups in Deutschland und Europa ermöglichen, ihre KI für jede Fertigungsanwendung von der Konstruktion bis zur Robotik über eine sichere und souveräne IT-Infrastruktur zu entwickeln, zu trainieren und einzusetzen. Die Website t3n sieht dieses vermeintliche "Großprojekt" mehr als "Wölkchen" denn als "KI-Cloud".

Nur leider will die Idee nicht so richtig mit der Realität zusammenpassen. Denn 10.000 Chips mögen erstmal viel klingen. Aber im Vergleich mit anderen großen KI-Rechenzentren von xAI, Meta oder Amazon, die hunderttausende Chips befeuern, ist das herzlich wenig. - t3n -

Verschwiegen wird dabei allerdings auch, dass die Deutsche Telekom und Nvidia in einem zweiten Schritt die Transformation von der "Industrial AI Cloud" zu einer ausgewachsenen "German AI Gigafactory" mit 100.000 GPUs planen.

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Quelle: Deutsche Telekom

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    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von SimonG Software-Overclocker(in)
        Zitat von _Maxi_
        Und es werden sehr viele Menschen ihre Arbeitspätze verlieren, diese tatsache muss auch einem bewußt sein.
        Stimmt. Das ist aber allgemein bei Digitalisierung so. Aus Unternehmersicht ist das sogar der gewünschte Effekt. Ein "echter" Unternehmer wird jetzt natürlich sagen, dass niemand die Absicht hat Arbeitsplätze abzubauen und man durch Skaleneffekte, Effizienzgewinn, Synergieeffekte usw. noch MEHR Business machen kann und sogar MEHR Mitarbeiter brauchen wird. Unternehmer sind nämlich pathologische Optimisten.
      • Von SimonG Software-Overclocker(in)
        Zitat von _Maxi_
        Und es werden sehr viele Menschen ihre Arbeitspätze verlieren, diese tatsache muss auch einem bewußt sein.
        Stimmt. Das ist aber allgemein bei Digitalisierung so. Aus Unternehmersicht ist das sogar der gewünschte Effekt. Ein "echter" Unternehmer wird jetzt natürlich sagen, dass niemand die Absicht hat Arbeitsplätze abzubauen und man durch Skaleneffekte, Effizienzgewinn, Synergieeffekte usw. noch MEHR Business machen kann und sogar MEHR Mitarbeiter brauchen wird. Unternehmer sind nämlich pathologische Optimisten.
      • Von Painkiller Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat


        Die Deutsche Telekom und Nvidia haben gemeinsam die weltweit erste industrielle KI-Cloud aufgebaut - eine Partnerschaft im Wert von einer Milliarde Euro. - Deutsche Telekom -
        In meine Augen sollte die Telekom sich erstmal verstärkt um den Glasfaserausbau und die weißen Flecken beim Mobilfunk/5G kümmern... Schön und gut das man mit der KI-Welle mitschwimmen will, aber wer auf tausend Hochzeiten gleichzeitig tanzt, stolpert irgendwann....
      • Von Quake2008 Volt-Modder(in)
        Zitat von _Maxi_
        Und es werden sehr viele Menschen ihre Arbeitspätze verlieren, diese tatsache muss auch einem bewußt sein.
        So ist der Lauf der Dinge. Man könnte natürlich einen gesellschaftlichen Wandel einleiten, aber in unser Egoisten Gesellschaft wo jeder Individueller sein will an man selbst, spielt alles andere keine Rolle.

        Güter, Services müssen billiger angeboten werden, damit der Geizhals sie kauft, dass schafft man durch selbtscan Kassen im Supermarkt und K.I. Das dabei Menschen Ihre Arbeit verlieren gehört dazu und ist der Preis den man zahlen wird müssen.
      • Von _Oskar_ Software-Overclocker(in)
        Zitat von Linmoum
        Die "Blase" wird niemals platzen, weil KI in wenigen Jahren aus dem normalen Alltag - ganz nüchtern betrachtet - überhaupt nicht mehr wegzudenken ist.
        Und es werden sehr viele Menschen ihre Arbeitspätze verlieren, diese tatsache muss auch einem bewußt sein.
      • Von nTc21 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Linmoum
        Warum wünscht man sich freiwillig massive Nachteile?
        Wahrscheinlich investiert er nicht und muss zuschauen, wie bei seinen Freunden das Portfolio wächst.
        Wie nennt man das noch gleich ?
      Direkt zum Diskussionsende
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