Erforschung des Gehirns: Google erstellt komplexes 3D-Modell - mithilfe von KI
In Zusammenarbeit mit der Harvard University hat Google zahlreiche Bilder einer Hirnprobe analysiert und mithilfe von KI ein entsprechendes 3D-Modell erstellt. Dieses liefert wiederum Ansätze für die weitere Forschung.
Künstliche Intelligenz sorgt momentan insbesondere durch generative Techniken wie Chatbots oder Bildgeneratoren für Aufsehen. Möglich sind diese durch die automatische Analyse großer Datenmengen und die Suche nach darin enthaltenen Strukturen. Ebendieser Ansatz kann auch der Forschung zugutekommen, wie aktuell Google zeigt: Das Unternehmen unterstützte Forscher der Harvard University bei der Analyse einer kleinen Probe menschlichen Gehirns, die aus dem Temporallappen entnommen wurde.
Viele Daten, viele Fragen
Die nur rund einen Kubikmillimeter große Probe wurde in dünne Scheiben geschnitten und unzählige Male abgelichtet - insgesamt kamen so 1,4 Petabyte an Bilddaten zustande. Ebendiese Mikroskopaufnahmen wurden anschließend von Google genutzt, um mithilfe eines KI-Netzwerks ein 3D-Modell zu erstellen. Dieses enthält angeblich 50.000 Zellen und 150 Millionen Synapsen, deren Struktur wichtige Ansätze für die weitere Forschung liefert.
Demnach gibt es zwischen manchen Zellen besonders starke Verbindungen mit bis zu 50 Synapsen, für die es bislang noch keine Erklärung gibt. Ebenso unbekannt ist außerdem der Grund für das Auftreten von gespiegelt wachsenden Zellstrukturen und von Axonen, die teilweise spiralförmig eingewickelt sind. Eigentlich dienen diese zur Signalübermittlung an andere Zellen und sollten daher mit diesen verbunden sein.
Auch spannend: Beunruhigend gute Microsoft-Technologie: Foto und Audio wird zum sprechenden Video
Mithilfe des von Google erstellten 3D-Modells sollen in Zukunft weitere solche Auffälligkeiten entdeckt und nachfolgend erforscht werden. Bis zu einem vollständigen Verständnis des menschlichen Gehirns ist es dabei natürlich noch ein weiter Weg. Moderne Techniken - wie eben auch KI-Netzwerke - können den Prozess aber beschleunigen, indem sie die Auswertung von derart großen Datenmengen auf den Computer abwälzen und damit deutlich vereinfachen.
Quelle: Google via Tom's Hardware

Die schönen Bildchen oder selbstfahrende Autos sind nur ein Folgeprodukt.
Deswegen werden die u.a. auch für die Tumordiagnostik eingesetzt.
Man kann mit Hilfe von KI faszinierende Forschung betreiben und nützliche Erkenntnise entdecken. Aber es wird auch seine dunkele Seiten zeigen, wenn das Geld und der Machthunger dazu kommt.
Was mein Exemplar eines solchen Netzwerkes aber trotz aller Leistungsfähigkeit nicht herausfinden konnte: Was genau hat jetzt eigentlich KI mit dieser Forschung zu tun? Aus Schichtbildern 3D-Modelle zu erstellen ist nun wirklich eine klare, deterministische Aufgabenstellung, für die man seit Jahrzehnten konventionelle Algorithmen zur Verfügung hat.
*: Irgendwie ein Oxymoron.
Und kann irgendwann auch erklären wie genau das Bewusstsein zu Stande kommt.