Entwicklerlegende Hideo Kojima: "Der Mensch sollte über der KI stehen"
Hideo Kojima setzt für seine preisgekrönten Spiele gerne die neuesten Technologien ein. Doch wenn es um künstliche Intelligenz geht, ist der Entwickler durchaus zwiespältig. Für ihn ist klar, dass in den nächsten Jahren niemand an dieser Technologie vorbeikommen wird. Allerdings dürfe KI den Menschen als primären Kunstschaffenden in Zukunft nicht ersetzen.
Die japanische Entwickler-Legende Hdeo Kijma liebt es, auf dem neuesten Stand der Technik zu sein und diese in seinen hochgelobten Spielen wie Metal Gear Solid oder zuletzt Death Stranding einzusetzen. Vor wenigen Tagen äußerte der 59-Jährige in einem Interview sogar den eher ungewöhnlichen Wunsch, ein Spiel zu entwickeln, das aus dem Weltraum gespielt werden kann. Technisch ist es natürlich möglich, jedes Spiel im Weltraum zu spielen. Aber Kojima will ein Spiel entwickeln, das nur dort gespielt werden kann. Und er will selbst ins All fliegen.
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Doch wenn es um das heikle Thema der generativen, künstlichen Intelligenz geht, sieht der Entwickler den Einsatz dieser Technologie in der Videospielentwicklung mit gemischten Gefühlen. Bei der Premiere von Hideo Kojimas Dokumentarfilm in New York City befragte Geoff Keighley den Japaner zu seinen Ansichten über KI. Kojima erntete Applaus vom Publikum, als er antwortete: "Keine Technologie sollte in Zukunft den Menschen als primären Schöpfer von Kunst ersetzen. Ich glaube nicht, dass KI die Macht übernehmen wird", so der Entwickler.
Während des Gesprächs betonte Hideo Kojima immer wieder, dass er nicht gänzlich gegen den Einsatz von künstlicher Intelligenz sei: "Es kommt darauf an, wie man KI einsetzt". Er glaube aber, dass es nur von Vorteil sein könne, den jahrelangen und anstrengenden Produktionsprozess von Spielen durch diese Technologie deutlich zu verkürzen. Inwieweit generative KI Kunst und Arbeit verändern wird, ist schwer vorherzusagen, aber eines ist sicher: Unternehmen werden Wege finden, die Technologie so kosteneffizient wie möglich einzusetzen.
Quelle: Gamesradar

War mit Grimms Märchen wohl ähnlich. Danach sind tausende losgezogen um die Wölfe auszurotten, weil die könnten ja Großmutter fressen.
Klar, bzgl. Leben an sich sollte er das durchaus. Aber sonst?
Klar, bzgl. Leben an sich sollte er das durchaus. Aber sonst?
Derzeitige KI-Systeme sind extrem gut darin, Muster aus vergleichsweise riesigen Datenmengen zu erkennen und darauf aufbauend neue Muster zu erzeugen. Aber die KI "versteht" nicht, was sie erzeugt und welche Empfindungen diese Erzeugnisse bei Menschen auslöst. Gerade bei Kunst ist es nicht so einfach (um es mal knapp zu formulieren), solche Daten für eine KI passend aufzubereiten...
Nicht falsch verstehen: KI wird viele Tätigkeiten enorm erleichtern und Arbeitsweisen auf den Kopf stellen. Das alles ist aber nicht so "magisch" wie immer getan wird meiner Meinung nach. KI ist, wie die meisten Errungenschaften des Menschen, an vorderster Stelle ja doch nur ein Werkzeug...
Sorry, aber ich stehe zu meiner pragmatischen Sicht
"Der Mensch sollte über der KI stehen"
Klar, bzgl. Leben an sich sollte er das durchaus. Aber sonst?