Nvidia H100 und Co.: USA untersagt Verkauf der KI-Beschleuniger im Nahen Osten
Die US-Regierung rund um Joe Biden hat den Verkauf bestimmter KI-Beschleuniger im Nahen Osten untersagt. Was sind die Gründe für das neue Embargo der amerikanischen Regierung?
Im Jahr 2019 verhängte der damalige US-Präsident Donald Trump ein Embargo gegen einige chinesische Unternehmen, wie Huawei, sodass Technik-Produkte des Herstellers seitdem ohne Google Playstore & Co. auf den Markt kommen. Offiziell ist seit Januar 2021 Joe Biden der neue Präsident in den USA, doch auch unter seiner Regierung bleiben chinesische Firmen auf der Embargo-Liste, wie die Handelsministerin Gina Raimondo bereits 2021 bestätigte. Nun wird die Embargo-Liste erweitert, rund um den Nahen Osten. Hierbei geht es um den Verkauf von KI-Beschleunigern durch Nvidia.
Joe Biden: Zusammenarbeit mit China ist kritisch
Der Tech-Konzern, der mittlerweile mehr Geld mit KI-Produkten verdient als mit den Geforce-Grafikkarten, darf keine A100- und H100-Produkte mehr im Nahen Osten verkaufen. Die neue zusätzliche Lizenzpflicht soll die KI-Entwicklung in Ländern wie China oder Russland verlangsamen. Hierzu darf Nvidia die KI-Chips A100 und H100 nicht mehr im Reich der Mitte sowie in Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten verkaufen. Die Biden-Regierung ist besorgt über die Zusammenarbeit zwischen den Golf-Staaten und China. Angeprangert werden Menschenrechtsverletzungen.
KI-Tools leben von Nutzereingaben, da solche als Trainingsdatensätze genutzt werden. Mit jedem Training soll ChatGPT und Co. besser werden. KI-Tools arbeiten mit Wahrscheinlichkeitsrechnung, um vorherzusagen, welche Textbausteine als Nächstes kommen. Für die Wahrscheinlichkeitsrechnung wird jedoch ein Server mit einer Menge an Rechenleistung benötigt. Demnächst erhalten Abonnenten von Microsoft 365 die Möglichkeit, einen KI-Co-Piloten zu nutzen. So lassen sich beispielsweise mittels ChatGPT-4 in Word Textvorschläge generieren oder mehrere E-Mails zu einem Thema zusammenfassen.
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Sammlung zum US-Embargo von Nvidia H100 und Co. in China und dem Nahen Osten:
- Die US-Regierung hat einen Verkaufsstopp für KI-Beschleuniger von Nvidia erwirkt.
- So darf Nvidia die A100- und H100-Serie nicht mehr in China und in Ländern aus dem Nahen Osten verkaufen. Die Biden-Regierung ist besorgt über die Zusammenarbeit zwischen den Golf-Staaten und China.
- Mit der Maßnahme soll die KI-Entwicklung in den Ländern verlangsamt werden.
Quelle: The Guardian

@USA: Am schrägsten finde ich immer noch die Snowden-Enthüllungen. Deutschland hat kaum reagiert, obwohl die halbe Welt bis in höchste Politikkreise (inkl. Merkel) ausspioniert wurde ... Und wer Atombomben auf Zivilisten wirft, ein Land mit 80 Millionen Litern Chemikalien besprüht (Vietnam) oder sich einen Kriegsgrund aus den Fingern saugt (Irak) und immer wieder die ärgsten Verbrecher-Regime oder auch fundamentalistische Rebellen unterstützt, wie es gerade in den Kram passt, sollte in Sachen Menschenrechte eher leise sein ...
@Artikel: Diesmal ist China wenigstens nicht mehr das "Land der aufgehenden Sonne", aber es liegt genauso wie Japan im Fernen Osten.
Haben halt paar Jahrzehnte Vorsprung im Westen...
Aber im allgemeinen hast du natürlich recht. Sollte man direkt dazu sagen
Ich will aber auch kein Fass aufmachen, wollte nur mal das Prinzip verdeutlichen
Aber im allgemeinen hast du natürlich recht. Sollte man direkt dazu sagen
alles ist bei denen günstiger. und strenge abgasnormen haben die auch nicht. die dürfen schön weiter V8 5,0L Autos produzieren, während wir hier mit downsizing leben müssen. Eine A- Klasse kostet mittlerweile knapp 50k!!!
Die Gründe dafür sind ja jeden Politik Kenner bekannt.
Jeder will was vom großen Finanz Kuchen auf der Welt abbekommen...
Nur jeden schmeckt es eben nicht.