Rockstar-Mitgründer Dan Houser zu KI: Vergleich mit Rinderwahnsinn
Dan Houser war bei Rockstar für viele Spiele-Hits mitverantwortlich, nun äußert er kritische Ansichten zu KI in Spielen.
Dan Houser ist kein Unbekannter in der Entwicklergemeinde. Als Lead Writer für die meisten GTA-Spiele und unter anderem Red Dead Redemption 1 und 2 war er bis 2020 bei Rockstar beschäftigt, verließ die Firma aber dann, um sich anderen Projekten zu widmen. Mittlerweile spricht er immer offener über seine Zeit bei Rockstar Games.
Interessanter Vergleich von Houser
In einem Video-Podcast von Virgin Radio UK wird Dan Houser unter anderem zum Hype-Thema "Generative KI in Spielen" befragt. Hier hat er eine klare Meinung, die einen Gegenpol zum Hype in anderen Firmen darstellt. Houser glaubt demnach nicht daran, dass KI Kreativität ersetzen kann. Er geht so weit, dass KI "sich letztlich selbst auffressen wird". Aktuell durchsuchen KI-Modelle das Internet nach Informationen, aber das Internet "wird immer mehr mit Informationen gefüllt sein, die von den Modellen selbst erstellt wurden". Das sei in etwa so, als hätten wir "Kühe mit Kühen gefüttert und dann die Rinderwahnsinnskrankheit bekommen", so Houser weiter. Mit dieser Kritik steht er bei Weitem nicht allein.
Houser glaubt im Gegenzug aber nicht, dass generative KI einfach so wieder verschwinden wird. KI werde einige, aber bei Weitem nicht jede Aufgabe brillant lösen. Kritischer äußert er sich über Führungskräfte von KI-Firmen, die die Menschheit in eine bestimmte Richtung ziehen, ohne den Blick fürs Ganze zu haben.
Derweil hat sich Houser auch gegenüber der BBC geäußert (via Gamesradar). Dort geht es darum, warum er Rockstar nach so vielen Projekten verlassen hat. Houser gibt zu bedenken, dass Projekte der Größenordnung von GTA 5 oder Red Dead Redemption 2 zwar eine spannende Herausforderung waren, sie aber gleichzeitig "sehr lange dauerten". Man hatte "450.000 Dialogzeilen und [eine] gleiche Anzahl anderer Teile, die alle zusammenpassen müssen", so Houser. Nach den beiden genannten Titeln wusste er nicht, ob er noch ein weiteres Spiel dieser Größenordnung stemmen konnte.
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KI ist für mich eine Entität, die selber lernt.
Und nicht mit fast unendlich vielen Daten gefüttert wird und somit nur bestehendes Wissen auswendig weiß.
Ist wie bei Bildung und Intelligenz... Nicht das Selbe, auch wenn das viele denken.
Bei der Entwicklung der "KIs" geht es nicht nur mehr darum, wie bei ChatGPT, vorhandenes Wissen nur aufzusaugen, zusammen zufassen und dann auszuspucken, sondern mit diesem Wissen ganz neue (wissenschaftliche) Ansätze auszuarbeiten, wozu es noch keine "Doktorarbeit" gibt.
Dies erfordert natürlich noch viel mehr Rechenpower und Speicher...nicht umsonst wird derzeit RAM und Co. überall aufgekauft.
Zur Rinderwahnsinnskrankheit:
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WWW wird zur Nonsensbude. Zum Glück gibts noch Wikipedia!
KI ist für mich eine Entität, die selber lernt.
Und nicht mit fast unendlich vielen Daten gefüttert wird und somit nur bestehendes Wissen auswendig weiß.
Ist wie bei Bildung und Intelligenz... Nicht das Selbe, auch wenn das viele denken.
Mein Hirn auf niedrigem Koffeinstand las "Als Lead Writer..." als "AIs lead writer"...