ChatGPT: Youtuber lässt KI Keys für Windows 95 generieren
Der Youtuber Enderman hat ChatGPT Keys für Windows 95 generieren lassen. Dabei war die KI anfangs nicht kooperativ und konnte einen elementaren Bestandteil der Aufgabe nicht umsetzen. Als die mit dem Ergebnis konfrontiert wurde, stritt sie außerdem jegliche Beteiligung am Generieren von Lizenzschlüsseln ab. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.
Künstliche Intelligenz kann für viele verschiedene Anwendungen genutzt werden, die positive oder negative Auswirkungen haben können. Während die meisten nutzbaren KI bei direkten Anfragen, die sich um Lizenzschlüssel und deren Generierung drehen, ablehnen, lassen sie sich doch relativ einfach manipulieren, um ans gewünschte Ziel zu kommen. Das hat der Youtuber "Enderman" in einem Video gezeigt und sich von ChatGPT Lizenzschlüssel für Windows 95 anfertigen lassen.
Nachdem die KI seine direkte Frage nach Windows-95-Keys abgelehnt hatte und ihm vorgeschlagen hatte, eine neuere und unterstützte Version von Windows zu verwenden, hat er das OEM-Schlüssel-Format verschriftlicht und die KI anhand dessen arbeiten lassen. Dabei sind die ersten drei Stellen des Schlüssels Tageszahlen von 001 bis 366, die nächsten beiden stehen für Jahreszahlen von 1995 bis 2003 (95 bis 03), dann wird OEM eingefügt, bevor sieben Stellen, die mit zwei Nullen beginnen und danach durch sieben teilbar sind, dazukommen. Die letzten fünf Stellen sind wiederum zufällige Zahlen.
Die KI konnte aus diesen Informationen schließlich Keys generieren, hatte aber ein Problem mit dem durch sieben teilbaren Segment, sodass nur einer aus dreißig Lizenzschlüsseln tatsächlich funktionierte. Enderman konfrontierte die KI im Anschluss, die die Schuld von sich wies und behauptete, keine Aktivierungsschlüssel für Software produzieren zu können. Da dieser Prozess bei Windows 95 allerdings so einfach ist, stellt das keine Herausforderung dar. Gefährlicher könnte es dagegen tatsächlich sein, die KI danach zu fragen, ein Python-Skript zu erstellen, das sich wiederum mit dem Generieren von Lizenzschlüsseln befasst.
Quelle: Toms Hardware

Wenn man jeden Schritt vom KI prüfen muss, kann ich es gleich selber machen.
Ja, aber im Grundsatz hast Du recht und hoffe das man die Nutzer mit krimineller Energie, haftbar macht.
Die Frage aller Fragen ist immer noch, bei den Fakes (Stimmen, Fotos, usw), in wie weit man fake vom realen unterscheiden kann und Entscheidunkskriterien mit manipuliert werden, wie Propaganda usw..
Der Programmierer sagt, das habe ich dem aber nicht beigebracht, das hat er selbsständig gelernt....
Wenn ich mir ein Auto kaufe und damit in eine Menschenmenge fahre, erwartest du das der Hersteller des Autos dafür haftbar gemacht wird?
Der Hersteller kann hier dazu angehalten werden alles technisch mögliche dafür zu tun das dies nicht gemacht werden kann.
Im aktuellen Fall weigert sich ChatGPT auch die Keys zu generieren, die Umgehung ist erst durch die gezeigten Tricks möglich und das nichtmal sehr gut wenn nur einer von dreißig Keys funktioniert.
MfG