ChatGPT: Youtuber lässt KI Keys für Windows 95 generieren

13
News Maximilian Hohm Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Windows 95 
Quelle: PC Games

Der Youtuber Enderman hat ChatGPT Keys für Windows 95 generieren lassen. Dabei war die KI anfangs nicht kooperativ und konnte einen elementaren Bestandteil der Aufgabe nicht umsetzen. Als die mit dem Ergebnis konfrontiert wurde, stritt sie außerdem jegliche Beteiligung am Generieren von Lizenzschlüsseln ab. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.

Künstliche Intelligenz kann für viele verschiedene Anwendungen genutzt werden, die positive oder negative Auswirkungen haben können. Während die meisten nutzbaren KI bei direkten Anfragen, die sich um Lizenzschlüssel und deren Generierung drehen, ablehnen, lassen sie sich doch relativ einfach manipulieren, um ans gewünschte Ziel zu kommen. Das hat der Youtuber "Enderman" in einem Video gezeigt und sich von ChatGPT Lizenzschlüssel für Windows 95 anfertigen lassen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Nachdem die KI seine direkte Frage nach Windows-95-Keys abgelehnt hatte und ihm vorgeschlagen hatte, eine neuere und unterstützte Version von Windows zu verwenden, hat er das OEM-Schlüssel-Format verschriftlicht und die KI anhand dessen arbeiten lassen. Dabei sind die ersten drei Stellen des Schlüssels Tageszahlen von 001 bis 366, die nächsten beiden stehen für Jahreszahlen von 1995 bis 2003 (95 bis 03), dann wird OEM eingefügt, bevor sieben Stellen, die mit zwei Nullen beginnen und danach durch sieben teilbar sind, dazukommen. Die letzten fünf Stellen sind wiederum zufällige Zahlen.

Die KI konnte aus diesen Informationen schließlich Keys generieren, hatte aber ein Problem mit dem durch sieben teilbaren Segment, sodass nur einer aus dreißig Lizenzschlüsseln tatsächlich funktionierte. Enderman konfrontierte die KI im Anschluss, die die Schuld von sich wies und behauptete, keine Aktivierungsschlüssel für Software produzieren zu können. Da dieser Prozess bei Windows 95 allerdings so einfach ist, stellt das keine Herausforderung dar. Gefährlicher könnte es dagegen tatsächlich sein, die KI danach zu fragen, ein Python-Skript zu erstellen, das sich wiederum mit dem Generieren von Lizenzschlüsseln befasst.

Quelle: Toms Hardware

13
    • Kommentare (13)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von soulstyle Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Sajuk
        Dafür kann immer noch der Nutzer haftbar gemacht werden.
        Ja letzendlich schon die Frage ist halt wie selbstständig die KI´s sind und in wie weit Du es überwachen kannst.
        Wenn man jeden Schritt vom KI prüfen muss, kann ich es gleich selber machen.

        Ja, aber im Grundsatz hast Du recht und hoffe das man die Nutzer mit krimineller Energie, haftbar macht.
        Die Frage aller Fragen ist immer noch, bei den Fakes (Stimmen, Fotos, usw), in wie weit man fake vom realen unterscheiden kann und Entscheidunkskriterien mit manipuliert werden, wie Propaganda usw..
      • Von soulstyle Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Sajuk
        Dafür kann immer noch der Nutzer haftbar gemacht werden.
        Ja letzendlich schon die Frage ist halt wie selbstständig die KI´s sind und in wie weit Du es überwachen kannst.
        Wenn man jeden Schritt vom KI prüfen muss, kann ich es gleich selber machen.

        Ja, aber im Grundsatz hast Du recht und hoffe das man die Nutzer mit krimineller Energie, haftbar macht.
        Die Frage aller Fragen ist immer noch, bei den Fakes (Stimmen, Fotos, usw), in wie weit man fake vom realen unterscheiden kann und Entscheidunkskriterien mit manipuliert werden, wie Propaganda usw..
      • Von x2K Freizeitschrauber(in)
        Alles was die Quersumme 7 hat taugt als key für win 95 office 97 und co.... Da braucht man keine KI und das ist auch schon seit 1995 bekannt.
      • Von Sajuk Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von soulstyle
        Da fängt es an, wer wird bestraft wenn das KI straffällig wird, weil es sich in die falsche Richtung entwickelt, und im Darknet zum Dealer wird, Banken ausraubt usw?
        Der Programmierer sagt, das habe ich dem aber nicht beigebracht, das hat er selbsständig gelernt....
        Dafür kann immer noch der Nutzer haftbar gemacht werden.
        Wenn ich mir ein Auto kaufe und damit in eine Menschenmenge fahre, erwartest du das der Hersteller des Autos dafür haftbar gemacht wird?
        Der Hersteller kann hier dazu angehalten werden alles technisch mögliche dafür zu tun das dies nicht gemacht werden kann.
        Im aktuellen Fall weigert sich ChatGPT auch die Keys zu generieren, die Umgehung ist erst durch die gezeigten Tricks möglich und das nichtmal sehr gut wenn nur einer von dreißig Keys funktioniert.
      • Von DaStash Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Nuallan
        Cool, ChatGPT kann also etwas, was ein Keygen schon vor 30 Jahren konnte. Und ganz selten funktioniert es sogar. Das ist echt bahnbrechend.
        Glaube du hast das nicht verstanden, die KI hat ohne vorherige Eingabe selbst von alleine einen Weg gefunden solche Keys zu erstellen. Der key generator wurde hingegen von jemand entwickelt der wusste wie es geht und genau das war bei der KI nicht der Fall.

        MfG
      • Von Bogo36 Freizeitschrauber(in)
        Die KI entfernt Denuvo als nächstes
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk