Kryptowährung: So wollen Intel und Microsoft verstecktes Schürfen verhindern
Aktuell herrscht neben der globalen Coronavirus-Pandemie auch ein Boom bei Kryptowährungen. Immer wieder passiert es jedoch, dass PCs zum Mining genutzt werden und niemand es mit bekommt. Dagegen wollen Intel und Microsoft vorgehen.
In letzter Zeit sind etliche Hardware-Produkte kaum zu bekommen, was nicht nur am Chipmangel liegt, sondern auch an Minern, die mit PC-Hardware nach Bitcoins & Co. schürfen. Es kann sogar passieren, dass ein fremder PC mittels Malware zum Schürfen von Kryptowährungen benutzt wird und die Nutzer der Rechner nichts davon erfahren. Um dieses sogenannte Crpytojacking per Malware möglichst zu verhindern, haben sich Intel und Microsoft zusammengeschlossen und eine Lösung präsentiert. Hierbei setzt man einerseits auf den in Windows 10 integrierten Microsoft Defender und die Erweiterung namens Threat Detection Technology vom sogenannten Hardware Shield in Intel-Prozessoren.
Schutz vor Cryptojacking per Malware nur für Unternehmenskunden
Mittels der KI-Technik Machine Learning soll die iGPU in Intel-Prozessoren mit vPro durch Telemetriedaten Anomalien entdecken können, die darauf hinweisen, dass dieser Intel-PC womöglich zum versteckten Schürfen von Kryptowährung benutzt wird. Falls die Technik einen solchen Verdacht ans Betriebssystem meldet, schreitet automatisch der Microsoft Defender ein und schickt den Prozess in Quarantäne oder schließt diesen.
Quelle: © ulifunke.de/bitcoin.de
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Quelle: Intel
Intel und Microsoft Verfahren zum Schutz vor Cryptojacking Malware.
Intel unterstützt die Funktion namens Hardware Shield seit der Skylake-Generation, allerdings müssen Notebook-Hersteller erst seit der 10. Generation der Core-Prozessoren, also seit Ice Lake, verpflichtend das Feature in ihren Laptops aktivieren, wie unsere Kollegen von Golem.de berichten. Die Threat Detection Technology verbaut Intel zudem erst seit der 10. Generation der Core-Prozessoren ältere CPUs können diese Technik nicht nachrüsten. Microsoft selbst beschränkt den Cryptojacking-Schutz auf die Unternehmenslösung vom Microsoft Defender namens Microsoft Defender for Endpoint, Nutzer von Windows 10 Home können den Schutz dagegen nicht verwenden.
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Sammlung zum Schutz vor Cryptojacking per Malware:
- Kryptominer nutzen PC-Hardware um Bitcoins und andere Kryptowährungen zu schürfen. Inzwischen gibt es auch eine Malware, die Rechner unerkannt zum Mining benutzt.
- Um sich vor diesem Cryptojacking per Malware schützen zu können, haben Intel und Microsoft eine Lösung präsentiert. Hierzu wird auf Hardware-Features und Software gesetzt.
- Allerdings gibt es die Intel Threat Detection Technology erst bei PCs mit einem Core-Prozessor der Ice Lake-Reihe oder neuer.
- Zudem wird die spezielle Funktion im Microsoft Defender nur Nutzern einer Unternehmensversion von Windows 10 angeboten.

Weder vom Risiko wegen der Urheberrechtsverletzung und erst recht nicht wegen dem Risiko von Malware.
Da ist man mit Software beim Hersteller runterladen und Key verwenden deutlich besser dran und auf der sicheren Seite.
Und nicht ein Betriebssystem, welches man durchaus auch gut einschränken kann.