Nvidia CMP 170HX: GA100-Mining-Karte für 5.000 USD mit massivem Heatspreader und weiteren Besonderheiten
Der Youtube-Kanal Linus Tech Tips hat sich Nvidias Mining-Flaggschiff CMP 170HX angesehen. Auffällig an der 5.000 US-Dollar teuren Grafikkarten waren dabei unter anderem der Kühler, der Stromanschluss und der massive Heatspreader, der die GPU und den HBM-Speicher bedeckt.
Zum Schürfen nach Kryptowährungen wurden bislang meist handelsübliche Grafikkarten verwendet, doch Nvidia verkauft inzwischen auch diverse Grafikbeschleuniger speziell für diesen Einsatzzweck. Das aktuelle Flaggschiff ist dabei die Nvidia CMP 170HX, die für 5.000 US-Dollar verkauft wird und auf dem 826 mm² großen GA100 basiert.
Viele ungewöhnliche Lösungen
Von offizieller Seite gibt es dabei kaum Informationen zur CMP 170HX, doch der Youtube-Kanal Linus Tech Tips hat sich kürzlich ein entsprechendes Modell besorgt, es ausprobiert und analysiert. Zum Einsatz kommt demnach eine beschnittene Version des GA100, bei der nur 4.480 der maximalen 8.192 Shader aktiviert wurden. Zudem sind auch der Speicherausbau und die PCI-E-Anbindung deutlich beschnitten, was aber für die Mining-Leistung unerheblich sein dürfte. Demnach gibt es nur 8 GB HBM-Speicher und ein 1.1-Interface für die CMP 170 HX.
Laut den Ergebnissen von Linus Tech Tips erreicht die CMP 170HX bei 250 W TDP 164 MH/s, und mit einem auf 200 W reduzierten Powerlimit sind es noch 160 MH/s. Damit ist das Modell deutlich effizienter als beispielsweise eine RTX 3090 (805 kH/Watt statt 264 kH/Watt), was an der hohen Speicherbandbreite und der Fertigung liegen dürfte. Der GA100 der CMP 170HX kommt aus TSMCs 7-nm-Prozess, wohingegen der GA102 der RTX 3090 von Samsung in deren 8-nm-Prozess gefertigt wird.
Passend zum Thema: Nvidia CMP 170 HX: GA100-Chip auf neuer Miningkarte verbaut
Spannend an Nvidias Mining-Grafikkarte ist zudem auch die Umsetzung. Das Modell basiert eigentlich auf einer Datacenter-GPU, doch selbst für eine solche ist die Umsetzung ungewöhnlich. Beispielsweise ist an der CMP 170HX kein normaler GPU-Stromstecker, sondern stattdessen ein CPU-Stromstecker verbaut. Dieser ist zudem nicht direkt am PCB angelötet, sondern über Kabel verbunden. Auffällig ist zudem der massive Heatspreader, der die große GPU und den umliegenden HBM-Speicher bedeckt.
Bildergalerie
Eine weitere Besonderheit gibt es außerdem am Kühlsystem. Außen ist die Grafikkarte von einer gefrästen Aluminiumabdeckung umgeben. Dabei sieht es so aus, als wäre der innen liegende Kühlkörper schwarz. Dieser Eindruck wird aber nur durch Zusatzlamellen erweckt, die nicht mit dem eigentlichen Kühlkörper verbunden sind. Der eigentliche Kühler besteht hingegen aus unbehandeltem Kupfer.
Quelle: Linus Tech Tips / Videocardz

Nichts ist von sich aus gut oder böse, nur unser Denken macht es dazu....
Was ich in diesem Fall jedoch bemängel ist der E-Waste anteil. 100% sind unnötiger Elektroschrott
Nichts ist von sich aus gut oder böse, nur unser Denken macht es dazu....
Der Rest der Welt hat kein Problem mit ökostrom. Dort sind nämlich Atomkraftwerke ökologisch, während wir Gas, Kohle und Öl verfeuern und die Atomkraftwerke abschalten. ?
@TOPIC 5000 Euro find ich gar nicht so viel, kosten ja schon 2 3900 soviel... und die Karte ist sehr effizient.
Was ich in diesem Fall jedoch bemängel ist der E-Waste anteil. 100% sind unnötiger Elektroschrott
Der Rest der Welt hat kein Problem mit ökostrom. Dort sind nämlich Atomkraftwerke ökologisch, während wir Gas, Kohle und Öl verfeuern und die Atomkraftwerke abschalten. ?
@TOPIC 5000 Euro find ich gar nicht so viel, kosten ja schon 2 3900 soviel... und die Karte ist sehr effizient.