Kryptowährung Chia: Vorsicht vor gebrauchten SSDs & HDDs
Wie das vietnamesische Webseite Vnexpress berichtet, beginnen Krypto-Miner nun, SSDs und HDDs zu besonders günstigen Preisen anzubieten. Die gebrauchten Speichermedien sollte man jedoch genau überprüfen.
Das Krypto-Mining verbraucht jede Menge Strom, sodass das Schürfen nach virtuellem Geld durchaus als umweltschädlich bezeichnet wird. Einige Kryptowährungen nutzen Grafikkarten, um besonders schnell die notwendigen Rechenoperationen ausführen zu können, um Bitcoin, Ethereum & Co. zu erhalten. Bei der Kryptowährung Chia hingegen wird Speicherplatz auf SSDs und HDDs benötigt. Nun stoßen etliche Krypto-Miner ihre gebrauchten Speichermedien ab, wie die vietnamesische Webseite Vnexpress berichtet.
Nach Chia-Mining: SSD hält nur noch 80 Tage
Wie bei virtueller Währung üblich unterliegt der Kurs starken Schwankungen. Anfänglich lag Chia noch bei bis zu 1.685 Dollar, doch nun bringt es die virtuelle Währung auf lediglich 215 Dollar. Folglich wollen immer mehr Trader ihre SSDs und HDDs verkaufen, um das Geld lieber in andere Krypto-Währungen oder Anlagen zu investieren. Allerdings sind die vermeintlichen Schnäppchen mit Vorsicht zu genießen.
Laut Vnexpress hat beispielsweise eine SSD mit einem Terabyte Speicher nur noch eine Lebensdauer von rund 80 Tagen, nachdem diese zum Schürfen von Chia genutzt wurde. Ähnlich soll es sich bei HDDs verhalten, denen die Dauerbelastung beim Mining ebenfalls nicht guttut. Viele Miner versuchen daher, die Speichermedien mit falschen Kennzeichnungen als neu zu verkaufen, oder geben diese an dubiose Händler ab, die die SSDs oder HDDs angeblich aufarbeiten und mit neuen Labels versehen.
Ebenfalls lesenswert: Kaputte SSDs durch Krypto-Mining? der8auer testet die Auswirkungen von Chia
Sammlung zu gebrauchten SSDs und HDDs von Chia-Tradern:
- Immer mehr Miner der Kryptowährung Chia verkaufen ihre SSDs und HDDs, weil die virtuelle Währung einen Kurssturz von 1.685 Dollar auf 215 Dollar hingelegt hat.
- Allerdings sind die günstigen Speichermedien mit Vorsicht zu genießen, denn eine SSD mit einem Terabyte hat - nach diese zum Chia-Mining genutzt wurde - nur noch eine Lebensdauer von rund 80 Tagen.
- Manche Krypto-Miner versuchen daher, die SSDs und HDDs mit falscher Kennzeichnung als neuwertig zu verkaufen.
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Quelle: Vnexpress

Also grundsätzlich muss bei dem ganzen Thema mal zwischen "Farmen" und "Plotten" unterschieden werden.
Die extensiven Schreib- und Lesezugriffe finden beim Plotten, also beim Erstellen der Dateien statt mit denen dann die HDDs befüllt werden.
Grüße,
Robo
Steht das draussen dran? Schleppen das Bits und Bytes als Metadaten-Attribut mit sich rum?
Nein! Hände weg von diesem gebrauchten Schrott.
Selbstverständlich erhöht sich gegenüber neuen oder moderat genutzten SSDs die Chance, einen Datenträger zu erwischen, der in kürzerer Zeit draufgeht, aber dass davon jetzt alle Nahzeit-Ausfallkandidaten sind, ist eher unwahrscheinlich.
z.B. 100 Zellen. Haste 50% frei, ist die Wahrscheinlichkeit der übrigen pro Zelle 2%. Bei 10% freien Speicher, sind es schon 10% Wahrscheinlichkeit, dass diese Zelle für den Schreibvorgang ausgewählt wird.
Ich geh davon aus, dass bei Chia grosse Datenmengen geschrieben werden. Für mich ein No-Go bei SSDs. Bei HHDs sehe ich weniger Probleme.
Haust du die SSD voll und liest nur, wie z.B. Spieledaten, ist das kein Problem. Da kannste die Flash auch über 90% vollballern.
Selbstverständlich erhöht sich gegenüber neuen oder moderat genutzten SSDs die Chance, einen Datenträger zu erwischen, der in kürzerer Zeit draufgeht, aber dass davon jetzt alle Nahzeit-Ausfallkandidaten sind, ist eher unwahrscheinlich.
Wenn ja, wäre der Gebrauchtmarkt ziemlich angeschissen.
Wenn ja, wäre der Gebrauchtmarkt ziemlich angeschissen.
Ich habe noch nie gebrauchte Platten gekauft, ich will sogar keine verkaufen wegen der Datensicherheit - ja ja ja, die Daten "unwiderruflich" löschen beziehungsweise unzugänglich machen, Blubbb, es gibt nicht Grundlos Datenforensiker (schwarze Schafe!?) oder Firmen die sich darauf spezialisieren Platten physisch zu zerstören.
Es sei denn eine neue 1 TB SSD kostet irgendwann 300 Euro oder so. Aber so schnell wird das wohl nicht passieren.