Ethereum & Co.: GPU-Mining behindert inzwischen SETI-Forschung
Die Suche nach extraterrestrischer Intelligenz (Search for Extraterrestrial Intelligence; SETI) erfordert Compute-Leistung, um ein möglichst breites Spektrum an Radiofrequenzen nach Signalen zu durchsuchen. Zurzeit ist Compute-Leistung in Form von Grafikkarten jedoch schwer zu bekommen, was die Forschung behindere, so das Berkeley SETI Research Center.
Verbesserte sich die Situation zunächst gegen Ende 2017, ist der Mining-Hype wieder im vollen Gange. Die Preise für Grafikkarten steigen, während die Verfügbarkeit sinkt. Vor allem die Krypto-Währung Ethereum ist bei GPU-Minern beliebt, weil sie sich im Gegensatz zu Bitcoin nicht mit spezialisierten ASICs schürfen lässt, aber die zweithöchste Marktkapitalisierung aufweist. Ein Speichermangel aufgrund der weltweit zu hohen DRAM-Nachfrage, vor allem durch Smartphones und Server geprägt, verschlimmert die Lage. PC-Spieler seien jedoch nicht der einzige Markt, der Grund zur Beschwerde habe, wie die BBC berichtet.
Die Forschung werde ebenfalls durch die Marktsituation eingeschränkt. Konkret geht es um das Berkeley SETI Research Center, das sich mit extraterrestrischem Leben beschäftigt. Über eine Vielzahl großer Antennen werden Radiowellen abgefangen und unter einem möglichst breiten Frequenzspektrum untersucht. Die Datenanalyse benötigt Compute-Leistung, womit sich moderne Grafikkarten für die Forschungszwecke eignen. Momentan sei es jedoch schwierig bis unmöglich an solche zu kommen. "Wir haben das Geld, wir haben die Händler kontaktiert. Und sie sagen: 'Wir haben einfach keine [Grafikkarten]'", so ein Mitarbeiter. Eigentlich habe das Berkeley SETI Research Center vorgehabt, zwei Observatorien in Green Bank, West Virginia, und Parkes, Australien, aufzurüsten. In einer Anlage könnten gut und gerne 100 aktuelle Grafikkarten eingesetzt werden - konkrete Modelle werden jedoch nicht genannt. Bei kleineren Einrichtungen scheitere der Kauf bereits bei den Budgets, die durch die hohen Preise deutlich schneller aufgebraucht würden.
In den USA ist die Liefersituation bei Grafikkarten noch deutlich schlechter als in Deutschland. Betreiber von Mining-Farmen kaufen Grafikkarten bereits im Zwischenhandel, teilweise auch direkt beim Hersteller, sodass Händler schon gar nicht mehr versorgt werden. Für Einrichtungen, die den "offiziellen Kaufweg" gehen müssen, ist das ein Problem.
Noch mal expliziet: Was du selbst machst, ist nur für dein kleines Umfeld relevant!
Ich will das auch überhaupt nicht kritisieren oder gar verteufeln, dafür bin ich wahrlich viel zu weit vom Thema ab. Aber gerade du als "wie auch immer man heute deinen Beruf korrekt nennen mag", solltest der erste sein der jedewede Form von Pestiziden in Frage stellt. Du lebst schließlich davon (angenommen).
Absicht war einzig und allein die unterschiedlichen Betrachtungsweisen von Forschung!
Bei den Zahlen habe ich mich bei Wikipedia bedient, ist nicht wirklich vertrauenswürdig diese Quelle, zugegeben!
Aber dagegen stinkt eine Veröffentlichung eines Wirtschafts-Konglomerates, wie es die EU nunmal ist, gerade zu ab! Kann mich aber auch verrechnet haben, will ich nicht streiten!
Edit:
Ein nicht minder pervides Beispiel, was Forschung auch bedeuten kann.
800.000l; das ist die Menge Glyphosat die 2016 in Europe verwendet wurde.
Laut deiner Anwendungsforschrift wären dann 1.600.000.000m² allein in Europa mit dem Zeug verseucht worden. Europa hat aber nur 10.180.000.000m²!
Also werden jährlich 15% von ganz Europa mit dem Zeug verseucht.
Natürlich kommt davon nichts aber auch garnichts in meinen, eigentlich eher unsere Mägen.
Aber ich hab auch etwas zum Lesen:
https://www.global2000.at...
Nichtmal der Text an sich, ist dabei wichtig, allein die Fakten die aufgezählt werden, machen ihn interessant.
Auch deshalb interessant weil er an nur einem Beispiel zeigt, was "Forschung" eben auch bedeuten kann!
Und jetzt die Zahlen: 800000l. 1.600.000.000qm. Das wären also 160000 ha. Dann schreibst Du "Europa hat aber nur 10.180.000.000m²".Also das wären 1018000 Hektar. Schon da liegst Du also völlig daneben.
Zitat aus einem Artikel, gesucht über Google.
Der Link zu meinen Zahlen.
http://ec.europa.eu/euros...
@ Standeck, ich habe auch eine Zahl für dich, genaugenommen sind es zwei: 800.000l und daraus resultierend 1.600.000.000m²!
800.000l; das ist die Menge Glyphosat die 2016 in Europe verwendet wurde.
Laut deiner Anwendungsforschrift wären dann 1.600.000.000m² allein in Europa mit dem Zeug verseucht worden. Europa hat aber nur 10.180.000.000m²!
Also werden jährlich 15% von ganz Europa mit dem Zeug verseucht.
Natürlich kommt davon nichts aber auch garnichts in meinen, eigentlich eher unsere Mägen.
Aber ich hab auch etwas zum Lesen:
https://www.global2000.at...
Nichtmal der Text an sich, ist dabei wichtig, allein die Fakten die aufgezählt werden, machen ihn interessant.
Auch deshalb interessant weil er an nur einem Beispiel zeigt, was "Forschung" eben auch bedeuten kann!
Deine Auffassung zu besagter VW-Forschung ist nur für dich und dein "kleines" Umfeld relevant.
Für uns alle ist aber relevant, dass VW mit Tierversuchen beweisen will, dass - wie schreibst du so schön; wie schädlich sich das auf den Organismus auswirkt.
Was könnte das bedeuten? Wie schädlich jetzt wirklich oder was?
Weil, die Schädigung von Dieselabgasen ist unumstritten! Dazu braucht es eigenlich keine weiteren Beweise, die zudem auch noch auf Tierquälerei basieren! Auch Kleinaffen haben eine Großhirnrinde, nur so am Rande.
Es sei denn, man will genau das Gegenteil beweisen!
Schon wieder Forschung mit sehr zweifelhaften Absichten!
Nun ist das Forschen nach außerirdischer Intelligenz wenigstens nicht gleich so schädlich wie diese beiden Beispiele. Birgt aber zumindest die Gegahr, das noch etwas weniger nachgefragt und angezweifelt wird.
Wie schon erwähnt, halte ich das für reine PR!
Quantenmechanik an sich ist erst mal eine Theorie, die Anfang des 20. Jahrhunderts in völligem Gegensatz zu klassischen Theorien stand. Damals gab es die Relativitätstheorie noch nicht. Deshalb ist die Quantenmechanik auch nicht relativistisch, weshalb sie diesen Bereichen (d.h. bei (relativ) Geschwindigkeiten nahe der Lichtgeschwindigkeit) auch katastrophale Vorhersagen trifft. Überhaupt kann die Quantenmechanik einige Dinge gar nicht erklären, z.B. so triviale Dinge wie den Zerfall von Teilchen. Dafür konnte man mit der Quantenmechanik das Wasserstoffatom erklären, insbesondere die Frage, warum das Elektron auf festen Bahnen um den Protonenkern kreist.
Danach kam die spezielle Relativitätstheorie. Die konnte zwar die klassische Elektrodynamik mit der klassischen Mechanik vereinen (die Theorien standen bis dahin im Widerspruch, weil die klassische Elektrodynamik nach Maxwell die Lichtgeschwindigkeit bereits als "Limit" vorhersagt), war aber eben weiterhin eine klassische Theorie, und konnte damit keine Quanteneffekte vorhersagen.
Die Vereinigung von spezieller Relativitätstheorie und Quantenmechanik begann Mitte des 20. Jahrhunderts, und resultierte in der Quantenfeldtheorie, die letztlich das heutige Standardmodell der Physik wurde. Die Quantenfeldtheorie kann gute Vorhersagen von Quantenphänomenen auch bei großen Relativgeschwindigkeiten treffen. "Nebenbei" sagt die Quantenfeldtheorie so tolle Dinge wie Antimaterie voraus, und eben auch der Zerfall von Teilchen wird vorhergesagt. Quantenfeldtheorien machen aber keine Vorhersage zur Gravitation.
Parallel dazu wurde quasi im Alleingang von Albert Einstein die allgemeine Relativitätstheorie entwickelt. Diese vereinigte die spezielle Relativitätstheorie mit dem Gravitationsmodell von Newton. Damit konnten bisher unerklärte Phänomene wie die Periheldrehung des Merkur oder die erst jüngst direkt beobachteten Gravitationswellen erklärt werden, allerdings bleiben wie schon in der speziellen Relativitätstheorie Quanteneffekte völlig außen vor.
Was (noch) nicht vereint werden konnte, ist Quantenfeldtheorie und allgemeine Relativiätstheorie. Diese Vereinigung wird von "übergeordneten" Theorien wie der Stringtheorie angestrebt, und ist Gegenstand aktueller Forschung.
Zur Überlichtgeschwindigkeit:
Die allgemeine Relativitätstheorie erlaubt das tatsächlich! Zwar kann die Lichtgeschwindigkeitan keinem Punkt des Raums überschritten werden, allerdings kann der Raum durchaus so gekrümmt werden, dass Materie mit Überlichtgeschwindigkeit transportiert werden kann. Siehe hier Alcubierre drive - Wikipedia
Braucht nur noch etwas Materie mit negativer Energiedichte. Eine solche ist zwar in bisherigen Theorien nicht explizit verboten, wurde aber bis auf einige Quantenphänomene wie z.B den Casimir Effekt (Casimir-Effekt – Wikipedia) auch noch nie beobachtet. Und es besteht auch die Möglichkeit, dass eine "übergeordnete" Theorie dem völlig einen Strich durch die Rechnung macht.
1. Die spezielle Relativitästheorie wurde von Albert Einstein 1905 ins Leben gerufen aber noch nicht so genannt. Die 1905 veröffentlichte Arbeit hieß "Zur Elektrodynamik bewegter Körper". Spezielle Relativitätstheorie nannte er sie erst... ich glaube 1915 oder 1916 (das Jahr habe ich nicht mehr genau in Erinnerung), als er seine allgemeine Relativitätstheorie veröffentlichte.
2. Als die Geburt der Quantenmechanik wird von den meisten Wissenschaftshistorikern Max Plancks Arbeit zur Strahlung schwarzer Körper betrachtet, in der er das heute nach ihm benannte Plancksche Wirkungsquantum einführte, eine Größe, die Energie als kleine Pakete (den Quanten) definiert, wohingegen man bis dahin davon ausging, dass Energie sich in beliebig kleinen Mengen übertragen lässt. Planck veröffentlichte seinen neuen Ansatz im Jahr 1900, also tatsächlich vor der speziellen Relativitätstheorie, jedoch kann man zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich von einer Quantenmechanik sprechen.
3. Die Quantenmechanik hat viele Väter. Einer der wichtigsten ist neben Planck Albert Einstein. Er veröffentlichte, wieder im Jahr 1905, eine Arbeit zum bis dahin rätselhaften Verhalten von Elektronen, die, angeregt durch ultraviolette Strahlung, aus einer Metallplatte austreten. Für die Erklärung dieses Effektes verwendete er Plancks Quantenhypothese und erhielt übrigens dafür den Nobelpreis und nicht, wie vielfach angenommen, für die Relativitätstheorie. (Als man kapiert hatte, wie unglaublich weitreichend seine allgemeine Relativitätstheorie ist, hatte er den Nobelpreis schon bekommen.) Aber spätestens 1905 war der wissenschaftlichen Welt klar, dass diese seltsame Idee der winzigen Energiepakete von Planck ernst zu nehmen ist. Ab jetzt ging der Zug mit Volldampf in Richtung Ausformulierung einer quantentheoretischen Beschreibung des Universums, was wir heute Quantenmechanik bzw., neuer, Quantenfeldtheorie nennen. Meiner Auffassung nach sind also die Quantenmechanik und die spezielle Relativitätstheorie gleichzeitig entstanden.
4. Man könnte vielleicht der Auffassung sein (die ich nicht teile), dass die Quantenmechanik erst 1913 mit Nils Bohr und seine Atommodell so richtig Fahrt aufgenommen hat, was vermutlich mit "man konnte das Wasserstoffatom erklären" gemeint ist. Die Aussage ist jedoch falsch, denn weder erklärt Bohrs Atommodell das Wasserstoffatom (das Modell hat schwerwiegende Fehler und macht unbewiesene Annahmen), noch kreisen Elektronen auf festen Bahnen. Diese Auffassung ist schon seit sehr langer Zeit überholt. Übrigens hat Bohr selbst sein Modell von Anfang an als Zwischenschritt betrachtet, weil ihm die Mängel dieses Modells klar waren. Sein Modell hat lediglich als erstes Plancks Quantenhypothese verwendet, behandelte aber nach wie vor Elektronen fälschlich als eine Art kleine Kugeln die um einen ebenfalls kugelförmigen Kern kreisen. Merke: weder Elektronen noch Neutronen und Protonen dürfen als eine Art winzige Billiardkugeln betrachtet werden!
5. Die Behauptung, dass die allgemeine Relativitätstheorie Überlichtgeschwindigkeit erlaubt, kann man so nicht stehen lassen. Die an so einer Stelle oft zitierte Raumkrümmung mit zugehörigem Wurmloch würde ja die Distanz zwischen zwei Punkten im Raum verkürzen, nicht die Geschwindigkeit über c steigern. Es wird also geschummelt.
Immerhin die Aussage, dass die Anwendung relativistischer Größen auf die Quantenmechanik zu katastrophalen (besser wäre: unsinnigen) Ergebnissen führt, stimmt. Richtig ist auch, dass Einstein seine allgemeine Relativitätsheorie zeitgleich zur immer weiter ausgebauten Quantenmechanik entwickelte.
Munter bleiben!
VW war erst kürzlich in den Medien, mit ihrem Affenversuchen. Sollte leicht zu finden sein!
Glyphosat; das einige Gegner von diesem Zeug ähnliche Praktiken anwenden wie Monsanto schon immer, auch nicht schön, macht das Zeug aber nicht weniger gefährlich.
Und wenn du das Zeug dem von dir entlehnten Boden beimischst, glaubst du nur, dass es bald nicht mehr da ist, dabei immer schön auf die "Forschungen" das Nutznießers vertrauend.
Halleluja!
Das ist eben der springende Punkt. Es konnte NICHT nachgewiesen werden dass Glyphosat für den menschlichen Organismus schädlich ist in den Mengen die der Mensch bei normaler, vorschriftsmäßiger Anwendung abkriegt. Zeig mir eine Studie wo steht dass das Zeug gefährlich wäre, wie du behauptest. Und das man das Zeug nicht seinem Bier beimischen sollte, weil es "Gesundheitsfördernd" ist, versteht sich von selbst.
Und was meinst Du bitte mit von mir entlehntem Boden und "beimischen". Glyphosat mischt man nicht dem Boden bei sondern der Spritzbrühe. Und wenn du meinen Post richtig liest schreibe ich dass ich damit den Ausfallraps und Unkraut behandelt hab. Ausfallraps und Ausfallgetreide bezeichnet man in der Landwirtschaft, damit keine Mißverständnisse entstehen, die Körner die der Mähdrescher verliert, über Schüttler und Reinigung. Das sind, bei einem guten Fahrer, ca 1% der Körner und die gehen dann hinter her auf den Stoppeln auf. Das ist also Zeug, dass niemals zum Menschlichen Verzehr gelangen wird. Dies wird dann eben behandelt und wenn die Pflanzen abgestorben sind wird das ganze eingegrubbert. wie jeder Bauer seinen Stoppelacker halt bearbeitet bevor er wieder sät. Und es ist sehr unwahrscheinlich dass von meinem Stoppelacker eine wesentliche Menge in deinem Magen landen kann, weil bis ich den Weizen wieder dresche im Sommer 2018, hat sich das Glyphosat vom Sommer 2017 schon lange verflüchtigt oder anderweitig abgebaut. Und weißt du eigentlich, in welchen Mengen Glyphosat angewandt wird? 5 Liter pro Hektar. Ein Hektar sind 10000qm. 5/10000 sind 0,0005 Liter pro qm. Eine schier lachhafte Menge. Wie soll dir das schaden bitte?