Knappheit bei Radeons: Speicher laut AMD eine Ursache
Grafikkarten sind derzeit rares Gut, gerade die Radeons leiden unter dem Krypto-Boom. AMD kündigte zwar an, die Chipproduktion zu erhöhen, aber es gibt einen weiteren Flaschenhals: den Speicher.
Während der Bekanntgabe der Quartals- und Jahreszahlen hatte AMD angekündigt, dass man versuchen wird, mehr GPUs zu produzieren, um den Markt etwas zu entspannen, der durch das Mining derzeit recht leergefegt ist und für viele uninteressant hohe Preise produziert. AMD wies aber auch gleich darauf hin, dass die produzierenden Partner möglicherweise nicht genug Kapazitäten haben werden, weshalb man fürs erste Halbjahr weiterhin mit hohen Grafikkartenpreisen rechnen muss.
Dabei geht es für AMD in erster Linie natürlich um die Fertigung des Chips, im zweiten Schritt aber auch um die Knappheit bei Speicherchips. Laut AMD (via Anandtech) ist das obendrein der Hauptgrund, warum es derzeit nicht mehr AMD-Grafikkarten im Handel gibt, die Foundry-Partner können nämlich laut AMD liefern. Das Problem ist vor allem der GDDR5- und HMB2-Speicher, der prinzipiell knapp ist. Auch das kennen PC-Käufer mittlerweile zur Genüge, denn DRAM-Preise sind ebenfalls auf hohem Niveau.
AMD will daher enger mit den Speicher-Partnern zusammenarbeiten, um die Probleme in den Griff zu bekommen. Ändern wird sich aber wenig, wenn die nicht die Produktion erhöhen und da gibt es derzeit gespaltene Meinungen über Sinn und Unsinn einer Produktionserhöhung. Anbieter wie Samsung und SK Hynix kündigten zwar an, mehr Speicher zu produzieren, ein Ausbau der Kapazitäten braucht aber Zeit und wird sich auch über das erste Halbjahr 2018 ziehen. Dabei wird man aber vorsichtig genug sein, dass man hinterher nicht wieder unter Überkapazitäten leidet und den Speicher quasi verschenken muss, was es auch schon gab. Die DRAM Xchange jedenfalls prognostizierte stabile Preise auf hohem Niveau.
Davon abgesehen ist auch für AMD eine Produktionserhöhung nicht ohne Risiko. Wie wir schon während der Bekanntgabe der Quartalszahlen erwähnten, ist die Nachfrage durch Krypto-Mining nicht zwingend die stabilste Nachfrage. Hier können sich Dinge schnell ändern und wenn es dumm läuft, sitzt man auf einem Berg von Chips, die man dann nur schwer zu gescheiten Preisen los wird.
Wir wissen jedenfalls nun, dass es Bemühungen seitens AMD gibt, die Knappheit im Grafikkartenmarkt zu entspannen und damit hoffentlich die Preise wieder etwas zu senken. Auf der anderen Seite wird man bei AMD dankbar sein, dass das aktuelle Radeon-Design so gut zum Kryptomining passt und Geld in die Kassen spült. Am Ende wird das Thema, wie AMD darlegte, ohnehin von der Verfügbarkeit des Speichers limitiert.


Da trotz vorheriger OT-Warnung die Herren Streithähne nicht zur Ruhe kommen wollen (und auf einmal noch neue Hähne auftauchen von der kleinen Splittergruppe "die Mods sind eh doof" die es in jedem Forum hgalt vereinzent so gibt) machen wir dann die harte Nummer löschen+Karten da die softe Nummer im-Thread-konsequenzlos-ermahnen anscheinend nicht das gewünschte Mittel ist.
Hier ist dann mal zu bis ich den halben Thread gelöscht und die User verarztet habe.
EDIT: Wieder offen. Das ist jetzt der letzte Versuch. Nachdem Kollege Inu bereits den halben Thread wegen OT löschen musste und ich dasselbe wenige tage später nochmal machen musste gibts jetzt noch eine Chance. Wenns jetzt wieder ausartet bleibt der Thread dauerhaft als "gescheitert" im Nirvana.
Die Chinesen haben nach ihrer Untersuchung des DRAM-Marktes wohl Samsung dazu bekommen, ein MOU (eine Art Absichtserklärung) zu unterzeichnen. Könnte bedeuten, daß Samsung ab sofort generell mehr herstellt um den Markt wieder zu beruhigen. Wenn das so weiter geht, verdienen die sich noch dumm und dusselig daran.
Das sieht man immer dann wenn im selben Test AMD Fans und Nvidia Fans dem Tester Befangenheit unterstellen.
Deine Vorwürfe ergeben hinten und vorne keinen Sinn.