Apple Airpods können wohl oftmals nicht weiterverkauft werden

31
News Claus Ludewig Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Apple Airpods können wohl oftmals nicht weiterverkauft werden. (1)
Quelle: Apple

Wie die Webseite Businessinsider berichtet, lassen sich eine große Zahl an zurückgesendeten Apple Airpods nicht mehr weiterverkaufen. Hintergrund ist eine Software-Einstellung seitens Apple.

Die Airpods sind weltweit ein Verkaufsschlager, sodass etwa bei allen neuen iPhones gar keine Kopfhörer mehr beiliegen, weil Apple lieber Airpods verkauft. Allerdings gibt es auch Nutzer, die mit ihren mindestens 170 Euro teuren Apple-Kopfhörern nicht zufrieden sind und diese zurückschicken. Wie Redakteure der Webseite Businessinsider in einer Stichprobe herausgefunden haben, lassen sich acht von zehn retournierten Kopfhörern nicht mehr weiterverkaufen. Problematisch gestaltet sich der Weiterverkauf jedoch nicht aufgrund des Zustands der Kopfhörer, sondern wegen einer Softwareeinstellung.

Verknüpfung mit Apple-ID sorgt oft für Probleme beim Wiederverkauf

Wenn man seine Airpods Max oder die Airpods Pro einfach nur auf Werkseinstellungen zurücksetzt, reicht das nicht aus. Hintergrund ist, dass beide Kopfhörer seit Herbst 2021 im Netzwerk "Find My" aufgenommen wurden. Somit sollen sich Apple-Geräte untereinander leichter finden lassen. Allerdings vergessen wohl viele Apple-Besitzer vor dem Weiterverkauf die Airpods Max/Pro auch aus dem Find-My-Netzwerk zu entfernen, da dies ein zusätzlicher Schritt ist, der neben dem Zurücksetzen auf Werkseinstellungen erforderlich ist.

Wenn ein Apple-Kopfhörer noch im Find-My-Netzwerk des Vorbesitzers angemeldet ist, kann man das betreffende Audiogerät nicht mit einem Apple-Gerät verbinden, das einer anderen Apple-ID zugeordnet ist. Folglich werden diese Audiogeräte für Refurbish-Unternehmen wie Swappie & Co. wertlos, denn die Airpods Max und Airpods Pro kann - aus Sicherheitsgründen - immer nur der Vorbesitzer aus dem Find-My-Netzwerk werfen sowie die Koppelung mit seiner Apple-ID lösen. Hierzu meldet man sich auf der Webseite appleid.apple.com mit seiner Nutzerkennung an und wählt dort den Reiter Geräte aus. Nun müssen die betreffenden Apple-Kopfhörer ausgewählt werden, um diese dann entfernen zu können.

Bereits in der Vergangenheit hat es das amerikanische Unternehmen seinen Kunden immer wieder erschwert, Geräte langfristig - etwa nach einem Defekt - zu nutzen. So müssen es nicht nur Original-Ersatzteile bei der Reparatur eines iPhones sein, sondern die Werkstatt muss von Apple autorisiert sein. Immerhin bietet Apple - in den USA - ein offizielles Reparaturset samt passendem Werkzeug an. Ein Display-Tausch kostet 311,10 Euro zuzüglich Arbeitszeit. Für die Airpods Pro und Max gibt es hingegen keine offizielle Reparaturmöglichkeit, da diese derart verklebt sind, dass man diese kaum bis gar nicht instand setzen kann.

Ebenfalls lesenswert: Apple Airtags: Tracker sollen sich leicht hacken lassen

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Sammlung zur Wiederverkaufsbremse bei Apple Airpods Pro & Max:

  • Wie die Webseite Businessinsider berichtet, lassen sich acht von zehn zurückgeschickten Apple-Kopfhörer nicht weiterverkaufen.
  • Obwohl die Vorbesitzer die Audiogeräte auf Werkseinstellung zurückgesetzt haben, verweigern Apple Airpods Pro und Max die Verbindung mit neuen Geräten.
  • Hintergrund ist, dass seit Herbst 2021 sowohl die Airpods Pro als auch die Airpods Max im Find-My-Netzwerk fest mit der Apple-ID des Vorbesitzers verknüpft sind. Erst, wenn der Vorbesitzer diese Koppelung gelöst hat, können sich die Kopfhörer mit einem neuen Endgerät verbinden.
  • Laut Businessinsider kommt es jedoch oft vor, dass Erstbesitzer vergessen, diese Verbindung mit ihrer Apple-ID zu lösen, ehe die Kopfhörer weiterverkauft werden.

Quellen: Businessinsider, Apple

31
    • Kommentare (31)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Blackout27 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Palmdale
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        und wenn der Verkäufer sich nach dem Ebay Verkauf weigert? Der Rechtsstreit kostet weit mehr als die Kopfhörer, ne Rechtsschutzversicherung hat nicht jeder
        Wieso sollte das der Verkäufer tun?
        Wenn das Produkt nicht funktioniert dann kontaktiert man eben Ebay oder knallhart Paypal. Dann wird sich der Verkäufer schon melden.

        Bei Ebay Kleinanzeige kann man Vorort testen. Sollte das der Verkäufer nicht wollen, einfach nicht kaufen.

        Ich sehe an dem Feature auch mehr Vorteile als Nachteile.
      • Von Blackout27 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Palmdale
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        und wenn der Verkäufer sich nach dem Ebay Verkauf weigert? Der Rechtsstreit kostet weit mehr als die Kopfhörer, ne Rechtsschutzversicherung hat nicht jeder
        Wieso sollte das der Verkäufer tun?
        Wenn das Produkt nicht funktioniert dann kontaktiert man eben Ebay oder knallhart Paypal. Dann wird sich der Verkäufer schon melden.

        Bei Ebay Kleinanzeige kann man Vorort testen. Sollte das der Verkäufer nicht wollen, einfach nicht kaufen.

        Ich sehe an dem Feature auch mehr Vorteile als Nachteile.
      • Von Cook2211 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von wuselsurfer
        Bei der Windowsinstallation wirst Du gefragt, ob Du die Funktion "Gerät finden" einschalten willst.
        Beispielsweise bei iOS muss du diese Funktion auch erst Mal aktivieren:

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Bei macOS ebenfalls:

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von wuselsurfer Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Cook2211
        Kannst du:
        Schön wenn man sowas so argumentativ und vor allem sachlich besprechen kann

        Kann man.
        Sogar Microsoft begreift das.
        Bei der Windowsinstallation wirst Du gefragt, ob Du die Funktion "Gerät finden" einschalten willst.
        Apple setzt das einfach voraus.

        Zitat von Cook2211
        Und bei den AirPods soll das jetzt ein Drama sein?
        Ist es nicht, aber typisch Apple.
      • Von pedi BIOS-Overclocker(in)
        so mach mers.
      • Von Cook2211 Trockeneisprofi (m/w)
        Dann lass uns das so festhalten
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk