Apple Airpods können wohl oftmals nicht weiterverkauft werden
Wie die Webseite Businessinsider berichtet, lassen sich eine große Zahl an zurückgesendeten Apple Airpods nicht mehr weiterverkaufen. Hintergrund ist eine Software-Einstellung seitens Apple.
Die Airpods sind weltweit ein Verkaufsschlager, sodass etwa bei allen neuen iPhones gar keine Kopfhörer mehr beiliegen, weil Apple lieber Airpods verkauft. Allerdings gibt es auch Nutzer, die mit ihren mindestens 170 Euro teuren Apple-Kopfhörern nicht zufrieden sind und diese zurückschicken. Wie Redakteure der Webseite Businessinsider in einer Stichprobe herausgefunden haben, lassen sich acht von zehn retournierten Kopfhörern nicht mehr weiterverkaufen. Problematisch gestaltet sich der Weiterverkauf jedoch nicht aufgrund des Zustands der Kopfhörer, sondern wegen einer Softwareeinstellung.
Verknüpfung mit Apple-ID sorgt oft für Probleme beim Wiederverkauf
Wenn man seine Airpods Max oder die Airpods Pro einfach nur auf Werkseinstellungen zurücksetzt, reicht das nicht aus. Hintergrund ist, dass beide Kopfhörer seit Herbst 2021 im Netzwerk "Find My" aufgenommen wurden. Somit sollen sich Apple-Geräte untereinander leichter finden lassen. Allerdings vergessen wohl viele Apple-Besitzer vor dem Weiterverkauf die Airpods Max/Pro auch aus dem Find-My-Netzwerk zu entfernen, da dies ein zusätzlicher Schritt ist, der neben dem Zurücksetzen auf Werkseinstellungen erforderlich ist.
Wenn ein Apple-Kopfhörer noch im Find-My-Netzwerk des Vorbesitzers angemeldet ist, kann man das betreffende Audiogerät nicht mit einem Apple-Gerät verbinden, das einer anderen Apple-ID zugeordnet ist. Folglich werden diese Audiogeräte für Refurbish-Unternehmen wie Swappie & Co. wertlos, denn die Airpods Max und Airpods Pro kann - aus Sicherheitsgründen - immer nur der Vorbesitzer aus dem Find-My-Netzwerk werfen sowie die Koppelung mit seiner Apple-ID lösen. Hierzu meldet man sich auf der Webseite appleid.apple.com mit seiner Nutzerkennung an und wählt dort den Reiter Geräte aus. Nun müssen die betreffenden Apple-Kopfhörer ausgewählt werden, um diese dann entfernen zu können.
Bereits in der Vergangenheit hat es das amerikanische Unternehmen seinen Kunden immer wieder erschwert, Geräte langfristig - etwa nach einem Defekt - zu nutzen. So müssen es nicht nur Original-Ersatzteile bei der Reparatur eines iPhones sein, sondern die Werkstatt muss von Apple autorisiert sein. Immerhin bietet Apple - in den USA - ein offizielles Reparaturset samt passendem Werkzeug an. Ein Display-Tausch kostet 311,10 Euro zuzüglich Arbeitszeit. Für die Airpods Pro und Max gibt es hingegen keine offizielle Reparaturmöglichkeit, da diese derart verklebt sind, dass man diese kaum bis gar nicht instand setzen kann.
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Sammlung zur Wiederverkaufsbremse bei Apple Airpods Pro & Max:
- Wie die Webseite Businessinsider berichtet, lassen sich acht von zehn zurückgeschickten Apple-Kopfhörer nicht weiterverkaufen.
- Obwohl die Vorbesitzer die Audiogeräte auf Werkseinstellung zurückgesetzt haben, verweigern Apple Airpods Pro und Max die Verbindung mit neuen Geräten.
- Hintergrund ist, dass seit Herbst 2021 sowohl die Airpods Pro als auch die Airpods Max im Find-My-Netzwerk fest mit der Apple-ID des Vorbesitzers verknüpft sind. Erst, wenn der Vorbesitzer diese Koppelung gelöst hat, können sich die Kopfhörer mit einem neuen Endgerät verbinden.
- Laut Businessinsider kommt es jedoch oft vor, dass Erstbesitzer vergessen, diese Verbindung mit ihrer Apple-ID zu lösen, ehe die Kopfhörer weiterverkauft werden.
Quellen: Businessinsider, Apple

und wenn der Verkäufer sich nach dem Ebay Verkauf weigert? Der Rechtsstreit kostet weit mehr als die Kopfhörer, ne Rechtsschutzversicherung hat nicht jeder
Wenn das Produkt nicht funktioniert dann kontaktiert man eben Ebay oder knallhart Paypal. Dann wird sich der Verkäufer schon melden.
Bei Ebay Kleinanzeige kann man Vorort testen. Sollte das der Verkäufer nicht wollen, einfach nicht kaufen.
Ich sehe an dem Feature auch mehr Vorteile als Nachteile.
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Bei macOS ebenfalls:
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Schön wenn man sowas so argumentativ und vor allem sachlich besprechen kann
Sogar Microsoft begreift das.
Bei der Windowsinstallation wirst Du gefragt, ob Du die Funktion "Gerät finden" einschalten willst.
Apple setzt das einfach voraus.