Mini-PC mit AMD Ryzen Z1: Der Erste seiner Art und eine Version mit Ryzen Z1 Extreme soll folgen
Erstmals überhaupt kommt der AMD Ryzen Z1 außerhalb eines Handheld-PCs zum Einsatz und hat seinen Platz in einem Mini-PC im NUC-Format gefunden. Der für seine Vorabtests bekannte YouTube-Kanal "ETA Prime" hat die Zen-4-APU mit Radeon 740M einigen Spiele-Benchmarks unterzogen und schildert ausführlich seine Ersteindrücke.
Mit dem Ryzen Z1 und Ryzen Z1 Extreme adressiert AMD das aufstrebende Segment der Handheld-PCs und hat damit seit dem April dieses Jahres erstmals überhaupt dedizierte Handheld-APUs im Angebot. Ihr Debüt feierten die zwei Zen-4-APUs, abgeleitet vom AMD Ryzen 7 7840U und Ryzen 5 7540U, im Asus ROG Ally.
Der Ryzen Z1 feiert seinen Einstand in einem Mini-PC
Erstmals überhaupt kommt der AMD Ryzen Z1 mit 6 Zen-4-Prozessorkernen und einer Radeon 740M mit 4 Compute Units und 256 RDNA-3-Shadereinheiten außerhalb von Handheld-PCs zum Einsatz und hat seinen Platz in einem Mini-PC im NUC-Format gefunden, welchen der YouTube-Kanal "ETA Prime" jetzt bereits testen konnte.
Neben synthetischen Benchmarks wie 3DMark und Geekbench musste sich der winzige Mini-PC mit seinem Ryzen Z1, welcher auf Phoenix 2 mit Zen 4 und Zen 4c basiert, dabei auch in einigen Spiele-Benchmarks beweisen.
Ryzen Z1 und bis zu 64 GiByte DDR5-5600
Der AMD Ryzen Z1 ist eine Hybrid-APU ("Phoenix 2") und besitzt insgesamt sechs Prozessorkerne, die sich auf 2 × Zen 4 und 4 × Zen 4c aufteilen. Im getesteten Mini-PC stehen diesem bis zu 64 GiByte DDR5-5600 sowie eine NVMe-SSD mit Anbindung über PCIe 4.0 x4 zur Seite. Die Radeon 740M arbeitet mit bis zu 2,8 GHz.
Quelle: ETA Prime
Die Spezifikationen des Mini-PCs mit AMD Ryzen Z1
Im direkten Vergleich zum Einsatz in einem Handheld-PC muss der Ryzen Z1 und insbesondere die Radeon 740M merklich auf Speichergeschwindigkeit und Bandbreite verzichten. Während in den Gaming-Handhelds wahlweise LPDDR5-6400 oder sogar LPDDR5X-7500 zum Einsatz kommen, gibt es im Mini-PC lediglich 5.600 MT/s.
Für Spieler nicht zu empfehlen
Während der Mini-PC sich in 3Mark Time Spy und Fire Strike mit 1.789 Punkten respektive 4.564 Punkten noch ganz respektabel schlägt, stößt die iGPU mit ihren lediglich 4 Compute Units und 256 RDNA-3-Shadereinheiten in aktuellen Spielen schnell an ihre Grenzen. Mehr als 720p mit den niedrigsten Details ist in den allermeisten Fällen nicht drin, wofür aber vergleichsweise hohe 44 Watt aufgenommen werden. Das schafft ein Steam Deck mit 15 - 20 Watt.
Wie der YouTube-Kanal "ETA Prime", welcher die Vorabversion des Mini-PCs mit Ryzen Z1 exklusiv testen durfte, berichtet, arbeitet das Unternehmen aktuell an einer Version mit Ryzen Z1 Extreme, welche sich schon eher als kleine "Steam Box" eignen könnte.
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Quelle: ETA Prime

Und natürlich ist der Z1 (unter anderem) auch für die Zielgruppe Gamer gedacht - darum wird er ja auch im ROG Ally (non extreme) verbaut. Und ist da halt scheiße.
setzen sollte, statt auf irgendwas mit ultra-low power.
Edit: es stecken z.B. NUCs in den Order-Terminals von Mc Donalds. Die Dinger laufen 24h und bei der Leistungsaufnahme - interessant.
In "Real World" Szenarien (aka Games) taugt das Ding halt hinten und vorne nicht. Sieh dir dazu alle Reviews zu dem ROG Ally (non Extreme) an.
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Hier ein Beispiel.
Edit: es stecken z.B. NUCs in den Order-Terminals von Mc Donalds. Die Dinger laufen 24h und bei der Leistungsaufnahme - interessant.
Geekbench 5: 4% schnellerer Single Core dafür 13% langsamer im Multi Core mit nur halb so vielen Kernen.
Im Vergleich mit einem Desktop ist er irgendwo bei einem 5600X. In jedem Fall ist immer noch die Leistung pro Watt sehr gut.
In "Real World" Szenarien (aka Games) taugt das Ding halt hinten und vorne nicht. Sieh dir dazu alle Reviews zu dem ROG Ally (non Extreme) an.
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