Asus ROG Strix LC III 240 ARGB im Test: Kompaktwasserkühlung mit saftigem Preis
Asus bietet mit der ROG Strix LC III ARGB für 200 Euro eine Kompaktwasserkühlung auf Asetek-Basis, ausgestattet mit hauseigenen Lüftern und Branding. Rentiert sich der Griff in die Tasche? Wir machen den Test.
Das Wasserkühlungssystem von Asus ist in elegantem Weiß gehalten. Auf dem lackierten 30 mm dicken Radiator sitzen Asus ROG-Strix-AF-12S-ARGB-Lüfter, natürlich ebenfalls in Weiß, wie auch der Rest des Systems. Der mit einer Kupfer-Bodenplatte versehene Wasserblock verfügt über eine Beleuchtung, auf dem Pumpendeckel findet man ein schickes, buntes Asus-ROG-Logo. Besonderheiten wie Bildschirm oder Ähnliches gibt es nicht, lediglich der magnetisch gehaltene Pumpendeckel lässt sich drehen. Das Modell gehört der einfacheren und "günstigeren" Strix-Serie an.
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Asus ROG Strix LC III 240 ARGB: Montage
Im Karton liegt alles Nötige bei, um das System im Rechner und auf den gängigen Intel-Sockeln - LGA1700, 1200 und 115x - und AMD-Sockeln - AM5 und AM4 - zu befestigen. Montage und Befestigung gestalten sich dabei einfach durch das bewährte Asetek-System, das die Flexibilität der Montageplatte nutzt, um Anpressdruck zu generieren. Die vorher aufgetragene Wärmeleitpaste vereinfacht ebenfalls die Erstmontage, für mehrfaches Montieren hätten wir uns aber eine kleine WLP-Tube gewünscht, die leider nicht zum Lieferumfang gehört. Verbunden wird die Pumpe der LC III mittels internem USB und 4-Pin-PWM-Stecker. Die USB-Verbindung dient lediglich der Steuerung der A-RGB-Beleuchtung, während der PWM-Anschluss die Pumpe mit Strom und Steuersignal versorgt und dem Mainboard das Tachosignal zurückgibt. Die Lüfter verwenden für Drehzahlsteuerung und Beleuchtung den verbreiteten Standard: 4-Pin-PWM- respektive 3-Pin-A-RGB-Stecker. Es sind keine Daisy-Chains an den Lüftern zu finden, ein Zweifach-Splitter für die Lüftersteuerung und ein Vierfach-Splitter für die Beleuchtung liegen bei.
Asus ROG Strix LC III 240 ARGB: Leistung
Für den Leistungstest der ROG Strix LC III 240 ARGB kam unsere neue Testmethodik zum Einsatz. Die 200-Watt-Abwärme eines Intel Core i9-12900K muss das System bei fünf Lüfter-Lautheitswerten und unter Volllast abführen. Wir haben uns für folgende Sone-Werte entschieden: 0,2; 0,3; 0,5; 1,0; 2,0 Sone und Volllast.
Als CPU-Last wurde Cinebench in Dauerschleife genutzt. Die Umgebungstemperaturen wurden mittels vier Temperatursensoren - angebunden an einer Aqua Computer Aquaero 6 LT - über HWInfo aufgezeichnet. Für die Messung der Lautheit kam unser Cortex Analyzer NC10 in 50 cm Abstand zur Lüfternabe zum Einsatz. Die gemessenen Temperaturdifferenzen zwischen durchschnittlicher Kerntemperatur und Umgebungsluft - je niedriger, umso besser - zeigen bei den entsprechenden Lautheitswerten die Leistung des jeweiligen Systems.
Diese ist bei der LC III im mittleren Bereich unseres Leistungs-Index anzuordnen. Die verbauten ROG-Strix-AF-12S-ARGB-Lüfter sind im Verhältnis zur Leistung nicht außerordentlich leise und erzeugen sogar einen Wummer-Effekt durch gegenseitige Beeinflussung. Unter Volllast drehen die Rotoren bei 2.200 U/min, was dem System eine passable maximale Kühlleistung, aber auch eine hohe Lautheit von 5,0 Sone einbringt. Der Pumpenlärm ist ebenfalls ein Bewertungskriterium und wird von uns bei maximaler und minimaler Pumpendrehzahl erfasst. Die Pumpe der LC III erzeugt bei 2.900 U/min - ihrer maximalen Drehzahl - eine Lautheit von 0,5 Sone, was kein optimaler Wert ist und als Surren deutlich wahrgenommen werden kann. Wird die Pumpe per PWM auf den minimalen Wert von 900 U/min gedrosselt, sinkt die Lärmbelastung glücklicherweise auf 0,1 Sone.
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Fazit: Asus ROG Strix LC III 240 ARGB
Mit einer mittelmäßigen Kühlleistung und im Zusammenspiel mit der 0,5 Sone lauten Pumpe - nicht wirklich laut, aber auch nicht wirklich leise - ist die Note der ROG Strix LC III 240 ARGB mit einer Zwei zwar noch gut, das Kühlsystem muss jedoch gegenüber deutlich billigeren Modellen ordentlich einstecken. Der Preis von 200 Euro ist im Hinblick auf Features und Leistung saftig.
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Dagegen sind die Preise von anderen Herstellern echt ein Witz.
Das Ding war ein Fön unter Last!
Die Pumpe war kaum hörbar, aber die Lüfter gingen ab wie ne Rakete!
Ich bin der Meinung das es am Gehäuse ROG Z11 lag, das etwas zu kompakt war und wenig Lüftungsmöglichkeiten bot, um mit dem Hitzkopf i5-13600K umgehen zu können.
Trotz Anpassungen im BIOS, sowie der Lüfterkurve, war die Kühlleistung beim Zocken für Mich eher nicht zufriedenstellend! Immerhin wurde es etwas leiser.
Von daher bin ich leider auch vorgeschädigt von dieser AIO, und vom ASUS ROG Aufschlag sowieso erstmal kuriert!
Chic ja, aber teuer, und das wird man schlecht wieder los, weil alle billig billig haben wollen.
Da muss man die Angel schon etwas länger ausgeworfen lassen bis einer anbeisst!
War soweit okay aber der Asus Aufschlag war mir zu heftig.
Werde bei einem Neubau nochmal eine neue von der Strix LC II Serie kaufen. Die sind oft im Angebot und gut geregelt mega leise.
Zudem gibts von der neuen Serie keine 280 / 420er… dickes Minus… aber kommt evtl noch, wer weis
Die Alternativen kosten nen Bruchteil...
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