Kaby Lake-X: Erste Benchmarks machen die Runde

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Kaby Lake-X: Erste Benchmarks machen die Runde
Quelle: PC Games Hardware

Zu einem Kaby Lake-X in Form des Core i7-7740K sind erste Benchmarks in der Datenbank von SiSoftware aufgetaucht. Die legen nahe, dass der Unterschied überschaubar ausfällt, wenn man die Werte gegen den i7-7700K vergleicht. Noch ist es aber zu früh und nicht alles ist geklärt.

Nachdem gestern bereits die ersten Coffee-Lake-Prozessoren in der Datenbank von SiSoftware auftauchten, gibt es heute direkt den nächsten Satz Informationen. Dieses Mal handelt es sich um angebliche Benchmarks eines Core i7-7740K, bei dem es sich um Kaby Lake-X handeln soll und der auch schon in einer Datenbank auftauchte. Kaby Lake-X dürfte den meisten informierten Lesern wohl ein Begriff sein. Hier will Intel die Mainstream-Architektur auf die HEDT-Plattform (High-End Desktop) mit LGA2066 hieven.

Das wurde ohnehin schon etwas argwöhnisch betrachtet, weil nicht so ganz klar war, wie Intel sein Portfolio ausrichten wird. Wie auch immer soll nun besagter Core i7-7740K vier Kerne und acht Threads bieten, ebenso wie 16 PCI-Express-Lanes in Format 3.0. Soweit also keine Überraschungen. Ob es beim Dual-Channel-Speicherinterface bleibt oder doch das Quad-Channel kommt, ist derzeit Gegenstand von Diskussionen. Hinweise auf Quad-Channel-Interfaces sind vorhanden.

Die veröffentlichten Benchmarks jedenfalls stammen auch aus der Datenbank von SiSoftware und nennen zwei Einträge. Die nennen für den Core i7-7740K 4,5 GHz Boost-Takt (4,2 GHz Basis). Erwartet wird eine größere Modellpalette, die auch mehr Kerne bietet. Darauf folgend ist der Stand der Diskussion nun, dass Kaby Lake X 4-10 oder 12 Kerne abdeckt, während Skylake-X darüber hinaus bis 24 Kerne operieren soll und auch die typischen HEDT-Features wie bis zu über 40 PCI-E-Lanes mitbringt, dabei aber niedriger taktet als ein Vierkerner. Wie auch immer sollen die Produkte bereits ab Ende Mai in den Handel kommen. Kaby Lake-X: Erste Benchmarks machen die Runde Quelle: PC Games Hardware Kaby Lake-X: Erste Benchmarks machen die Runde Bleibt die Frage, wie flott die Daten denn im Vergleich sind. Der KL-X soll bei diesem Takt, wie im Screenshot zu sehen, 152.24GOPS im Processor Arithmetic erreichen. Ein ordinärer 7700K schafft hier vergleichbare 151.30GOPS. beim Multimedia-Benchmark ist der KL-X bei 450,61 Mpix/s und der normale KL bei 452.39 MPix/s. Unterschiede gibt es hier also nicht. Sollte die Sache mit dem Quad-Channel-Interface stimmen, würden möglicherweise hier Unterschiede deutlicher werden, wenn der Benchmark Speicherdurchsatz belohnt.

Quelle: SiSoftware

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    • Kommentare (34)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von SaftSpalte Software-Overclocker(in)
        Man nimmt sein i7 7700k und Taktet ihn einfach hoch . Schon hat man einen 7740k . Alles andere ist käse
      • Von SaftSpalte Software-Overclocker(in)
        Man nimmt sein i7 7700k und Taktet ihn einfach hoch . Schon hat man einen 7740k . Alles andere ist käse
      • Von DarkSmith2 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Hmn, ich hatte mit 4,7GHZ gerechnet bei 20Watt mehr. Wobei man auch bedenken sollte das die Mainboards für die LGA2066 Plattform vermutlich bedeutend länger erhältlich sein werden als für die 1155/1151/1150 er reihe, das könnte inkl. der Aussicht auf die Möglichkeit die CPU upzugraden tatsächlich ein Detail sein welches Leute zum Kauf anregt. Ich hoffe das ding ist wieder verlötet, wenn das der Fall ist werd ich mir vielleicht den 7740k zulegen und meinen 2600k in den Ruhestand schicken. (Mein Board und RAM sind quasi schon Kaputt).
      • Von 4B11T Software-Overclocker(in)
        Zitat von Gerry1984
        ...Hab mir jetzt einen i5-7600k geholt ... der läuft auf 4,8 Ghz wie die Hölle was Singlecore-Performance betrifft und braucht sich auch in Multicorebenchmarks nicht zu verstecken. Da kann zur Zeit und wohl auch noch zukünftig AMD mit Zen nicht mithalten.
        Bzgl. Singlecore hast recht,
        Bzgl. Multicore sieht jeder beliebige 4c/4t gegen Ryzen kein Land. Die Zukunftssicherheit eines 4c/4t Prozessors ist wirklich fraglich, vorallem, wenn er auch nicht gerade billig war.
      • Von amdahl Volt-Modder(in)
        Wobei ich bisher immer davon ausging dass für HFT ECC-Unterstützung Pflicht ist und schon deshalb keine Core-Prozessoren in Frage kommen
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von DerJakob
        Ich frage einfach mal ganz ahnungslos: Gibt es Szenarien, bei denen man eine 4C8T-CPU mit Hohem Takt und Quadchannel oder doch nur Dualchannel dringend braucht, weil sie viel besser ist als eine (z.B.) 8C16T-CPU mit niedrigerem Takt und Quadchannel?

        Muss ja eine potentielle Nachfrage geben, sonst würde Intel kein Geld reinstecken.

        Für reines Gaming kaufen sich sicher nicht viele so ein System. Muss also eine "Profi"-Anwendung sein...?
        Ein klassisches Anwendungsszenario wäre automatisierter Aktien-Hochfrequenzhandel. Da zählt jede Millisekunde und Parallelität kann man bequem mit mehr Systemen abdecken – Hauptsache jedes einzelne davon liefert seine Ergebnisse so schnell wie möglich. Derartigen Hochpreis-Abnehmern bietet Intel aber schon seit längerem Spezialversionen an und verwandte Märkte wurden bislang mit vierkernigen, hochtaktetenden Broadwell-E-Xeons. Diese verfügen auch über eine vollwertige PCI-E- und RAM-Ausstattung im Gegensatz zu Kaby Lake X, dem die Gerüchteküche mehrheitlich Dual-Channel und 16 Lanes zusprechen – was exakt 0 Vorteile gegenüber einem Sockel-1151-Kaby-Lake bedeuten würde, aber möglicherweise erhebliche Nachteile beim Mainboardpreis und möglicherweise auch bei der Mainboard-Nutzung. Zumindest die 28-Lane-Sockel-2011-v3-CPUs sahen sich bislang immer mit für 40 Lanes optimierten Mainboard-Layouts konfrontiert.
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