Kaby Lake X und Skylake-X: Angeblicher Vorstellungstermin durchgesickert

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Kaby Lake X und Skylake-X: Angeblicher Vorstellungstermin durchgesickert
Quelle: benchlife.info

Nach Kaby Lake-S, -U und -Y, die auf der CES 2017 vorgestellt werden sollen, soll Intel angeblich zur Gamescom 2017 Kaby Lake-X und die neue High-End-Plattform Skylake-X vorstellen, die einen neuen PCH und einen neuen Sockel bekommt.

Neben Kaby Lake, der zur CES im Januar 2017 in Las Vegas vorgestellt wird, geisterte in den letzten Monaten auch immer wieder das Thema Kaby Lake-X und natürlich auch Skylake-X durch die Medien. Einem dieser jüngsten Berichte zufolge soll Intel die Vorstellung für die Gamescom 2017 planen, also Ende August. Mit Skylake-X soll dann die neue High-End-Plattform kommen, die auf dem Sockel R4 mit 2.066 Kontakten basiert und dessen PCH der X299 werden soll.

Skylake-X beerbt dann die aktuelle Serie auf Basis von Broadwell-E und dem mittlerweile doch in die Tage gekommenen PCH X99. Die Prozessoren dürften sich dabei wie bisher nur in den letztlichen Leistungsdaten geringfügig von den aktuellen Modellen unterscheiden und um 10 Prozent zulegen. Spannender ist schon der neue Chipsatz, der nach bisher geleakten Roadmaps 24 PCI-Express-Lanes nach dem Standard 3.0 haben soll, acht SATA-Ports nach aktuellen Standard bietet und nahe am X270 liegen soll, der für Kaby Lake kommt - also auch eine Reihe moderner USB-Anschlüsse bietet.

Großes Rätselraten gibt es allerdings um die Idee mit Kaby Lake-X, die seit einiger Zeit umher geistert. Das Modell soll ebenfalls auf dem Sockel R4 untergebracht werden, sich aber am Mainstream orientieren und damit unter anderem die 16 PCI-Express-Lanes des Sockel 1151, das Dual-Channel-Speicherinterface mit DDR4-2666 und maximal vier Kerne plus SMT übernehmen. Außerdem soll es die üblichen 8 MiByte L3-Cache geben, womit sich eine Diskussion zur Daseinsberechtigung starten lässt. Noch fragwürdiger wird die Sache, weil Kaby Lake-X sogar auf den bei Broadwell-E eingeführten Turbo Boost 3.0 verzichten soll. Dafür gibt's 112 Watt TDP - etwas mehr als im Mainstream mit 91/95 Watt für die K-Modelle.

Welche Strategie Intel hier genau verfolgt, bleibt derweil unbestätigt. Optionen gibt es viele. Etwa die, dass Intel die K-Prozessoren im Mainstream komplett streicht und die Kunden zum Kauf der teureren High-End-Plattform zwingt. Das ist wirtschaftlich jedenfalls wahrscheinlicher als die Idee, Intel möchte High-End zugänglicher gestalten und hoffe darauf, mehr teure PCHs mit einer etwas günstigeren Mainstream-CPU zu verkaufen - um dann zu hoffen, dass der Kunde doch noch zu einem Topmodell wechselt. Vielleicht hält man sich auch einfach nur Optionen für den Zen-Launch von AMD offen.

Skylake-X wird am Ende aber die wahre Oberklasse bleiben und dürfte dem vorgegebenen Schema von Broadwell-E mit Verbesserungen folgen. Darunter die mögliche Vollbestückung mit 44 PCI-Express-Lanes im Format 3.0. Für den 10-Kerner werden aber auch wieder entsprechende Preise fällig werden und man ist nach wie vor eine Architektur-Generation hinten dran.

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    • Kommentare (38)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von IluBabe Volt-Modder(in)
        Zitat von Threshold
        Die 44 Lanes sind garantiert für die Anbindung von M.2 an die CPU.
        Leistungssteigerung kannst du auch vergessen, siehst du ja gut am 6700k im Vergleich zum vorgänger.
        Das sind 1-3% mehr Leistung oder so. Ich nenne das zu blöd zum Messen.
        Ich würde mal davon ausgehen, dass Skylake-X übertaktungsfreundlciher wird, weil weniger Wärme für die Spaßwandler draufgeht. Dazu sieht man ja, dass die jetzigen i7 mit 4 Kernen+HT auch unter Luft schon sehr hoch takten. Würde also bei einem Vergleich da schon sagen, im Durchschnitt bessere höhere Taktraten. Wenn also der i7 5820k eher so zwischen 4,2 bis 4,5GHz gelegen hat könnte ich mir vorstellen, das die 6 und 8 Kerner Skylakes dann die 4,8 oder 4,9Ghz über alle Kerne halten bei entsprechender Kühlung, und das macht bei mehr Kernen durchaus mehr Rechenleistung. Haswell zu Broadwell war für mich beim großen Sockel mal gar kein Sprung. Selbe schlechte Boards, die mit dem DDR4 RAM nicht richtig gut funzen X99 halt. Die Skylake Boards sind wesentlich ausgereifter was das angeht, und das kommt dann nun auch endlich auf der großen Plattform an.
      • Von IluBabe Volt-Modder(in)
        Zitat von Threshold
        Die 44 Lanes sind garantiert für die Anbindung von M.2 an die CPU.
        Leistungssteigerung kannst du auch vergessen, siehst du ja gut am 6700k im Vergleich zum vorgänger.
        Das sind 1-3% mehr Leistung oder so. Ich nenne das zu blöd zum Messen.
        Ich würde mal davon ausgehen, dass Skylake-X übertaktungsfreundlciher wird, weil weniger Wärme für die Spaßwandler draufgeht. Dazu sieht man ja, dass die jetzigen i7 mit 4 Kernen+HT auch unter Luft schon sehr hoch takten. Würde also bei einem Vergleich da schon sagen, im Durchschnitt bessere höhere Taktraten. Wenn also der i7 5820k eher so zwischen 4,2 bis 4,5GHz gelegen hat könnte ich mir vorstellen, das die 6 und 8 Kerner Skylakes dann die 4,8 oder 4,9Ghz über alle Kerne halten bei entsprechender Kühlung, und das macht bei mehr Kernen durchaus mehr Rechenleistung. Haswell zu Broadwell war für mich beim großen Sockel mal gar kein Sprung. Selbe schlechte Boards, die mit dem DDR4 RAM nicht richtig gut funzen X99 halt. Die Skylake Boards sind wesentlich ausgereifter was das angeht, und das kommt dann nun auch endlich auf der großen Plattform an.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von JanJake
        Verstehe ich das richtig, dass Intel damit das gleiche machen will wie AMD mit dem AM4 Sockel?

        Also ein Sockel für alles dann? Das eben Skyfail X die High-End Region beerben wird und Kaby Lake eben die kleinen 4 Kerner?

        An sich eine Gute Idee und auch nicht verwerflich, glaube aber kaum das es dann für den Sockel 2066 Boards geben wird für den kleinen Mann für 50€ und eine kleine CPU um sich damit eine kleine Office Maschine zu bauen.
        AM4 startet mit 2-Modulern im Low-End-Bereich und wird vermutlich sogar Teile der AM1-Zielgruppe anzusprechen versuchen. Dieser Bereich bis in die Mittelklasse gehört bei Intel bis auf weiteres dem 1151. Sockel 2066 wird der Nachfolger der heutigen Sockel-2011-v3-Single-CPU-Systeme, erst weiter oben ändert Intel die Plattformstrategie: Bislang teilten sich die Dual- und Quad-Sockel-Xeon-EP-Systeme die technische Basis mit den Single-CPU-Modellen im Sockel 1366/2011/2011-v3, in Zukunft werden sie die gleiche Plattform wie die -EX-Familie (1567, 2011-v1) nutzen. Einzige unbekannte in diesem Spiel ist bislang Kaby Lake X. Der taucht gemeinsam mit den erwarteten Sockel-2066-CPUs auf der gleichen Folie auf, hat aber Sockel-1151-Eckdaten. Hier möchte Intel scheinbar die Grenze zwischen Oberklasse und Enthusiast aufweichen, aber das ergibt keinen "Sockel für alles".
      • Von DARPA Volt-Modder(in)
        Zitat von Threshold
        Die Architektur ist ja auch neu.
        Nach Broadwell kommt Skylake.
        Echt jetzt? Krass, wer hätte das gedacht...

        Zitat von JanJake
        Verstehe ich das richtig, dass Intel damit das gleiche machen will wie AMD mit dem AM4 Sockel?

        Also ein Sockel für alles dann? Das eben Skyfail X die High-End Region beerben wird und Kaby Lake eben die kleinen 4 Kerner?

        An sich eine Gute Idee und auch nicht verwerflich, glaube aber kaum das es dann für den Sockel 2066 Boards geben wird für den kleinen Mann für 50€ und eine kleine CPU um sich damit eine kleine Office Maschine zu bauen.
        Da wird gar nix zusammen geschmissen. Das einzig neue wäre dieser ominöse Kabylake-X, wo sich erst noch zeigen muss, was wiklich dahinter steckt.
        Die Kaby Lake Serie ist doch schon bekannt, bis zum 7700K alles für Sockel 1151. Wer also nächstes Jahr Mainstream Plattform kaufen will, kann das weiterhin machen (und natürlich alternativ endlich wieder bei AMD gucken).
      • Von JanJake BIOS-Overclocker(in)
        Verstehe ich das richtig, dass Intel damit das gleiche machen will wie AMD mit dem AM4 Sockel?

        Also ein Sockel für alles dann? Das eben Skyfail X die High-End Region beerben wird und Kaby Lake eben die kleinen 4 Kerner?

        An sich eine Gute Idee und auch nicht verwerflich, glaube aber kaum das es dann für den Sockel 2066 Boards geben wird für den kleinen Mann für 50€ und eine kleine CPU um sich damit eine kleine Office Maschine zu bauen.
      • Von Anamibilis Schraubenverwechsler(in)
        Zitat
        Die 44 Lanes sind garantiert für die Anbindung von M.2 an die CPU.
        Leistungssteigerung kannst du auch vergessen, siehst du ja gut am 6700k im Vergleich zum vorgänger.
        Das sind 1-3% mehr Leistung oder so. Ich nenne das zu blöd zum Messen.
        Also lohnt es sich nicht wirklich zu warten wenn man nur eine SSD an M.2 verwenden will?!
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