Intel Coffee Lake-S: BIOS-Updates untermauern, dass Z370 ein Rebrand wird
Asus hat für seine Z270-Mainboards BIOS-Updates zur Verfügung gestellt, die die CPU-Microcodes aktualisieren. Der Platform Controller Hub (PCH) meldet sich im Geräte-Manager nach der Aktualisierung auch zu Coffee Lake-S kompatibel, womit Gerüchte untermauert werden, dass der Z370 zum Z270 identisch ausfällt. Die Core-i-8000-Serie soll trotzdem einen neuen Sockel bekommen.
Die Gerüchteküche munkelt schon seit Monaten, dass Intel den aktuellen für Kaby Lake-S gedachten Z270-PCH für Coffee Lake-S als Z370 wiederverwerten könnte. Grund dafür sei, dass Intel die Veröffentlichung der neuen Generation vorgezogen habe, die neuen PCHs - angeblich unter anderem mit integriertem USB 3.1 und WLAN - aber nicht rechtzeitig fertig seien, damit die Mainboard-Hersteller pünktlich die Massenproduktion beginnen könnten.
Nun kommt von offizieller Seite der erste Hinweis, der die Gerüchte stützt. Intel hat den Mainboard-Herstellern neue Microcode-Updates für Skylake-S und Kaby Lake-S zur Verfügung gestellt, die unter anderem Asus in seine BIOS-Versionen integriert hat. Ein Reddit-Nutzer hat das BIOS-Update auf seinem Mainboard durchgeführt, woraufhin der PCH im Geräte-Manager nicht nur als "Host Bridge/DRAM Controller" (Umschreibung für PCH) für Kaby Lake-S, sondern auch für Coffee Lake-S ausgegeben wird. Gewollt ist das gewiss nicht, es zeigt aber, dass im Hintergrund schon fleißig an Coffee Lake-S und dessen Plattform gearbeitet wird.
Das Ganze heißt übrigens nicht, dass die kommenden Core-i-8000-CPUs in den aktuellen Sockel 1151 und damit den Z270-Mainboards passen. Asrock hat eine Kompatibilität bereits öffentlich verneint, entsprechend glaubwürdig klingen Gerüchte, dass Intel eine Art LGA 1151-v2 einführen werde, der zwar genauso viele Pins hat, aber ein neues Layout nutzt. Nutzer könnten folglich nicht ohne Mainboard-Neukauf auf einen Sechskerner aufrüsten.

Da hab ich mir die Frage gestellt, wenn man weiter grundsätzlich auf Sockel 1151 setzt und es sich bei CFL-S grundsätzlich um SKL-S/KBL-S CPUs handelt, bestünde theoretisch die Möglichkeit den originalen Sockel 1151 weiter zu nutzen (durch z.B. Variabilität) oder ist Intel gezwungen, beides anzupassen? Also unabhängig von künstlichen Sperren.
Denn ich hatte auch nen 8350 auf nem 890FX Board (So. AM3) laufen. Und diese Situation ist ja theoretisch vergleichbar. Auch wenn es natürlich im Detail auf die Art der Änderungen ankommt.
Dann sagen sie eben, dass es aus Gründen so und so Coffee Lake einen geänderten Sockel braucht und deswegen nicht kompatibel zu den alten Chipsätzen ist oder so.
Kann man ja sagen, niemand bricht sich da ein Bein aus, aber Intel scheint damit echt ein Problem zu haben mal ehrlich zu sein.
Und ein Bios Update, das das möglich macht, gibt es eben auch nicht.
Mir gehts jetzt auch nicht explizit um Coffee Lake. Wenn der nicht in alten Boards läuft, dann ist es halt so. Da geht für mich auch keine Welt unter
Ist aber grad nen perfektes Beispiel zu diesem Thema.
Aber Torsten hat ja schon was zu geschrieben.
Und ich denke kaum das mehr als 6kerne / 12 threats richtig ausgenützt werden können ich mein sogar mit meiner i7 4770k erreiche ich noch die Bestwerte in Spielen. ´Wahrscheinlich werde ich es in 2 jahren oder so upgraden und ich verstehe auch nicht wieso soviel hate an Intel kommt wegen neuen Plattform ... die neuen cpus sprechen noch die 6700k kunden an noch die 7700k kunden. Falls ihr jedes Jahr eine neue cpu kauft dann ist ja euch gar nicht mehr zuhelfen und dann könnt ihr auch blechen .... denn einst steht fest keiner braucht eine neue cpu wenn ihr was besseres als die 3770k habt .