Kaby Lake soll sich besser übertakten lassen als Skylake
Angeblich soll sich Kaby Lake besser übertakten lassen als Skylake. Zumindest sagen das die neuesten Gerüchte, die zwei neue Features beschreiben, mit denen Intel dem OC-Verhalten etwas auf die Sprünge helfen will.
Als Skylake für den Desktop endlich auf den Markt kam, war die Freude groß, denn Intel hatte Broadwell bereits mehr oder weniger wegen Fertigungsproblemen in 14 nm übersprungen. Viel schneller als die Chips von Devils Canyon waren die bedauerlicherweise nicht und beim Übertakten sind die Möglichkeiten auch überschaubar. Das soll sich laut Berichten mit Kaby Lake ändern.
Glaubt man den Angaben, führt Intel zwei neue Features ein, die das Übertakten erleichtern sollen, in dem sie die Stabilität der Spannung verbessern. Die Rede ist zum einen von "BCLK aware V/F curve" und zum anderen von "AVX negative ratio offset".
"BCLK aware V/F curve" soll ein adaptiver Spannungsmodus sein, der eine bessere Stabilität der Spannung und damit der Taktraten gewährleisten soll. "AVX negative ratio offset" soll zusätzlich die Kontrolle über den Turbomodus verbessern, was ebenfalls die Stabilität beim Übertakten verbessern soll.
Ob das dann am Ende wirklich hilft, um Kaby Lake etwas übertaktungsfreudiger zu machen als Skylake, wird sich noch zeigen müssen. Ab Werk sollte man von den Prozessoren keine Wunder erwarten. Anhand von geleakten Daten zu den Mobil-Prozessoren kann man ableiten, dass Intel Basis und Turbotakt leicht erhöhen wird. Möglicherweise auch nur letzteres. Realistisch erscheinen derzeit Werte von 4,0/4,2 GHz für die Basis und 4,4/4,6 für den Turbo bei einen Nachfolger des 6700K, der wohl Dreh- und Angelpunkt für Spieler ist.
Darüber hinaus werden die Vorteile vor allem in der verbesserten Architektur stecken, was in Spielen nur wenige Frames bringen dürfte. Vorteilhafter sind hardwarede- und encodieren von H.265 und VP9. Das betrifft aber die integrierte GPU, an der Intel in den letzten Jahren am meisten geschraubt hat. Schade nur, dass man die bei Einsatz einer dedizierten Grafikkarte nicht nutzen kann - das geht derzeit nur in Laptops. Den meisten Anwendern wäre vermutlich mehr geholfen, wenn Intel zur alten Substratstärke zurückkehrt.

2 Kerne galten lange auch als unsinnig, bis AMD sie dann gebracht hatte und Intel dann mitgezogen ist. Beim Q6600 hat man sich gefragt warum man auf 4 Kerne erhöhen sollte, wenn man noch nicht einmal 2 Kerne vernünftig ausnutzen kann. Dann kam der 980X und fast alle rechneten bald mit 6 und 8 Kerner für Normalos.
Dann kam der Bulldozerflop und seither steht alles, das könnte sich nun ändern, ich hoffe das Beste.
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Dann kam der Bulldozerflop und seither steht alles, das könnte sich nun ändern, ich hoffe das Beste.
Wie lange eine CPU ausreicht kann kann immer erst hinterher sagen. Mit dem i7 980X fährt man ja bis heute ganz gut, besonders wenn man ihn übertaktet hat. Ich beiße mir heute noch in den Arsch das ich mir damals keinen 6 Kern Sandy Bridge E mit 6 Kernen für 500€ gekauft habe, da hätte ich 64GB reinklatschen können und gut ist es.
Es ist allerdings gut möglich das AMD das ändert, wenn sie wieder einen Fuß auf den Boden bekommen und in 3-4 Jahren 16 Kerner die weit verbereiteteste CPU ist.
Es wird auf jedenfall schwung in die Sache kommen (hoffentlich incl 32GB RAM Modulen).
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