Jurassic World Evolution 3: Entwickler streichen generative KI-Inhalte nach Fan-Kritik

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Jurassic World Evolution 3: Entwickler streichen generative KI-Inhalte nach Fan-Kritik
Quelle: Frontier Development

Jurassic World Evolution 3 erhält noch weit vor Release eine wichtige Überarbeitung. Nach massiver Fan-Kritik streicht Frontier Developments KI-Inhalte im kommenden Spiel.

Jurassic World Evolution 3 wurde während des vergangenen Summer Game Fests angekündigt und kurz darauf erhielt das dahinterstehende Entwicklerstudio Frontier Developments massive Kritik. Auf Steam beschwerten sich Fans des kommenden Spiels über den Einsatz generativer KI für das Spiel, denn die Avatare der Wissenschaftler seien mittels KI erstellt worden.

Konkret bemängelten Fans, dass durch den Einsatz von KI eine wichtige Brücke zum künstlerischen Handwerk aufgegeben werde. In einem Community-Post auf Steam hieß es, man verstehe nicht, warum das Design nicht von klassischen Zeichnern umgesetzt werde. Zu lesen war auch, dass diese Entscheidung als "Faulheit" und "Respektlosigkeit gegenüber Kreativen" gewertet würde. Auch wenn der Einsatz der generativen KI nur einen kleinen Teil des Gesamtpakets ausmache, empfanden einige Anhänger den symbolischen Affront gegen traditionelle Künstlerarbeit als zu stark.

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Diese Kritik hat Frontier Developments sich zu Herzen genommen, denn wie das Unternehmen in einem Kommentar bestätigte, habe das Team beschlossen, die Nutzung der KI für sämtliche Wissenschaftlerporträts zu streichen. Man wolle der Rückmeldung aus der Community folgen und künftig auf handgezeichnete oder manuell erstellte Avatare zurückgreifen.

Ein ähnliches Vorgehen von anderen Entwicklerstudios ist bereits bekannt. So sollte auch Chronicles: Medieval von Raw Power Games ursprünglich mithilfe von KI entwickelt werden, allerdings hat das Unternehmen gegenüber PC Gamer bestätigt, dass alle Inhalte nun komplett vom Team stammen.

Ob der Schritt tatsächlich alle Kritiker besänftigt und die Wogen glättet, bleibt abzuwarten. Immerhin erscheinen beide genannten Spiele erst noch. Für Jurassic World Evolution 3 ist der 21. Oktober 2025 als Release-Termin angesetzt, während Chronicles: Medieval erst 2026 erscheinen soll.

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Quelle: Steam via Insider Gaming, PC Gamer

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    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von RyzA
        Auch wenn die KI generierten Inhalte noch nicht perfekt sind. Sie können den Programmierern doch Arbeit erleichtern.
        Was vielleicht auch die Kosten für Spiele senken würde?
        Naja, um die Programmierer geht es ja hier scheinbar nicht. An sich bin ich auch kein Gegner von Hilfsmitteln oder Automatisierung, auch wenn die Vorteile oft nicht allen zugute kommen, bei den Inhalten von Spielen bin ich aber schon etwas gespalten, weil es halt Kunst ist. Auf der anderen Seite nutzen manche Spiele ihren internen Charaktereditor, um Charaktere zu kreieren, es kommen Asset-Sets zum Einsatz usw. Die Grenze ist da meiner Meinung nach fließend. Ich habe aber auch dringende Zweifel, dass die Ersparnis an die Kunden weitergegeben wird. Außerdem fangen die KI-Unternehmen ja auch langsam an, die Daumenschrauben anzulegen. Wenn es ganz blöd läuft, hat man am Ende dieselben Kosten, dafür generierte Inhalte und das Geld geht statt an viele, einzelne Künstler an ein paar wenige KI-Konzerne, die für die Grundlage, auf der sie ihre Inhalte generieren, oft gar nichts an die Urheber gezahlt haben.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von RyzA
        Auch wenn die KI generierten Inhalte noch nicht perfekt sind. Sie können den Programmierern doch Arbeit erleichtern.
        Was vielleicht auch die Kosten für Spiele senken würde?
        Naja, um die Programmierer geht es ja hier scheinbar nicht. An sich bin ich auch kein Gegner von Hilfsmitteln oder Automatisierung, auch wenn die Vorteile oft nicht allen zugute kommen, bei den Inhalten von Spielen bin ich aber schon etwas gespalten, weil es halt Kunst ist. Auf der anderen Seite nutzen manche Spiele ihren internen Charaktereditor, um Charaktere zu kreieren, es kommen Asset-Sets zum Einsatz usw. Die Grenze ist da meiner Meinung nach fließend. Ich habe aber auch dringende Zweifel, dass die Ersparnis an die Kunden weitergegeben wird. Außerdem fangen die KI-Unternehmen ja auch langsam an, die Daumenschrauben anzulegen. Wenn es ganz blöd läuft, hat man am Ende dieselben Kosten, dafür generierte Inhalte und das Geld geht statt an viele, einzelne Künstler an ein paar wenige KI-Konzerne, die für die Grundlage, auf der sie ihre Inhalte generieren, oft gar nichts an die Urheber gezahlt haben.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Auch wenn die KI generierten Inhalte noch nicht perfekt sind. Sie können den Programmierern doch Arbeit erleichtern.
        Was vielleicht auch die Kosten für Spiele senken würde?
      • Von antonrumata Freizeitschrauber(in)
        KI-generierten Grafiken sieht man ihre Herkunft wirklich sehr oft an, weshalb sie zu Recht von vielen abgelehnt werden.

        Aber leider werden die „sogenannten” Fans nach der Veröffentlichung ganz sicher einen anderen Grund für einen Shitstorm finden. Das ist heute ein äußerst beliebtes Freizeitvergnügen für "Fans" und eine absolute Horrorvorstellung für jeden Entwickler.
      • Von VulturesRevenge Freizeitschrauber(in)
        Egal wie perfekt. Ich finde es eher als positiv zu werten, dass die Entwickler sich der Kritik der Fans annehmen. Ich würde meinen, die Sets der Figuren selber zu erstellen ist ein erheblicher Mehraufwand.
      • Von ElliotAlderson Software-Overclocker(in)
        Es muss nicht perfekt sein. Ich bleibe bei meiner These: Den meisten wäre das gar nicht aufgefallen.
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