Wear Space: Panasonic entwickelt Kopfhörer mit Scheuklappen für Großraumbüros
Die japanische Future Life Factory von Panasonic hat ein neues Produkt namens "Wear Space" entwickelt, womit die Konzentration in großen Büros steigen soll. Praktisch handelt es sich um geräuschreduzierende Kopfhörer mit einem blickundurchlässigen Schirm, der halbmondförmig in der Horizontalen um den Kopf liegt, wodurch das Blickfeld stark beschränkt wird. Momentan läuft eine Crowdfunding-Kampagne.
Das Design-Studio Future Life Factory, Teil des japanischen Technikkonzerns Panasonic, hat auf einer japanischen Plattform eine Crowdfunding-Kampagne für ein skurriles Noise-Cancelling-Headset mit dem Namen "Wear Space" gestartet. Dieses verfügt über einen halbrunden Schirm um den Kopf, der das Sichtfeld des Trägers auf einen kleinen Ausschnitt vor ihm beschränkt - praktisch handelt es sich sozusagen um Scheuklappen für den Menschen. Gedacht ist Wear Space für den Einsatz in Großraumbüros, wie sie in dem Land der aufgehenden Sonne üblich sind; der blickundurchlässige Schirm und die geräuschreduzierenden Kopfhörer sollen gegen Ablenkungen im Arbeitsalltag helfen.
Funding für Wear Space läuft bis Mitte Dezember
Die Crowdfunding-Kampagne auf der japanischen Plattform GreenFunding.jp wurde wohl erst im Oktober 2018 gestartet, die Arbeit an dem Konzept hingegen scheint schon seit längerer Zeit zu laufen - bereits ein Jahr zuvor erhielt das Wear-Space-Konzept einen japanischen Design-Preis. Bisher wurden 54% des Finanzierungsziels - insgesamt wollen die Designer 15 Million Yen, also etwa 115.000 Euro - durch Unterstützung von 273 Backern erreicht. Die Kosten für einen Wear-Space-Kopfhörer liegen zwischen 216 Euro für die ersten 100 Käufer und dem angepeilten Verkaufspreis von 35.000 Yen (270 Euro). Bis zum 11. Dezember 2018 hat Panasonic Zeit, noch weitere Kaufinteressenten zu überzeugen, sonst werden die Scheuklappen für Großraumbüromitarbeiter und Menschen mit Konzentrationsschwäche nicht hergestellt. Laut Kampagnenbeschreibung wird nur japanweit ausgeliefert.
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Der Kopfhörer von Wear Space basiert auf zwei 40-mm-Treibern und verfügt über einen eingebauten Lithium-Ionen-Akku, der bei aktiver Geräuschreduzierung bis zu 20 Stunden lang hält, bei kontinuierlicher Musikwiedergabe sinkt die Nutzungszeit auf zwölf Stunden. Das Aufladen des Akkus nimmt laut Crowdfunding-Kampagne zwischen drei und vier Stunden in Anspruch. Gesteuert wird die Intensität der Geräuschreduzierung und die Wiedergabe von Musik mittels einer App, dazu muss Wear Space per Bluetooth 4.1 oder 4.2 mit dem Smartphone gepaart werden. Da Noise-Cancelling-Headphones besser bei tiefen Frequenzen arbeiten, bleibt es fraglich, wie gut Wear Space wirklich im Büroalltag abschneiden würde.
Quelle: Golem.de, greenfunding.jp

Mehrere laute menschliche Stimmen im "Hintergrund" beim Versuch sich bei der PC-Arbeit zu konzentrieren oder selber zu telefonieren ist viel nerviger als eine laufende Flex oder ähnliches während man bei einem Auto Teile austauscht.
Im Büro stört der "Lärm" eher in Hinblick auf Ablenkung und Konzentration, in einer Werkstatt etc. ist es tatsächlich eher eine Frage der Hörschädigung bzw. ob es in den Ohren weh tut.
Zumal es Unterschiedliche Arten von Lärm gibt und es auch davon abhängt was man selber machen muss.
Mehrere laute menschliche Stimmen im "Hintergrund" beim Versuch sich bei der PC-Arbeit zu konzentrieren oder selber zu telefonieren ist viel nerviger als eine laufende Flex oder ähnliches während man bei einem Auto Teile austauscht.
Im Büro stört der "Lärm" eher in Hinblick auf Ablenkung und Konzentration, in einer Werkstatt etc. ist es tatsächlich eher eine Frage der Hörschädigung bzw. ob es in den Ohren weh tut.
Da kann ich auch nicht sagen: Boa das ist mir zu laut, da kann ich keine Fehlersuche bei betreiben!
Man kann sich auch in was reinsteigern, was ansich gar nicht schlimm ist.
Wenn man sich mit Produktion / QC /andere Abt. kurzschließen muss kann man das nicht am eigenen Arbeitsplatz machen da schon Telefonieren
als störtend angesehen wird und ein "Menschenauflauf" nicht gerne gesehen wird => man muss also ein Raum buchen => gibt natürlich davon viel zu wenige.
Auch Dinge wie Licht, Heizung & Klima nerven nur im Großraumbüro.
Uninstall life!!