Ivy Bridge-E: Test eines Engineering Samples des Core i7-4930K veröffentlicht - selten 5 Prozent schneller als der Vorgänger
Zu Intels kommender CPU-Modellreihe für den Sockel 2011 ist ein neuer Test eines Engineering Samples veröffentlicht worden. Dabei zeigt sich, dass der Core i7-4930K auf Ivy-Bridge-E-Basis hinsichtlich der Rechenleistung, wie erwartet, wohl kein großer Wurf wird.
Nachdem die chinesische Webseite Chinadiy vor einigen Tagen bereits erste Bilder eines Engineering Samples (ES) des Core i7-4930K publizierte, wurde nun auch ein Test mit umfangreichen Benchmarks veröffentlicht. Demnach kann sich die neue Intel-CPU meist nur um Werte von unter 5 Prozent vom Vorgängermodell Core i7-3930K absetzen.
Darüber hinaus wurden auch Messergebnisse zur Temperaturentwicklung und zur Leistungsaufnahme des Core i7-4930K (ES) veröffentlicht, welche Sie ebenfalls unterhalb dieser Zeilen in der Bildergalerie finden. Demnach agiert der Ivy-Bridge-E-Prozessor meist minimal kühler beziehungsweise sparsamer, bei der Leistungsaufnahme unter Last jedoch deutlich genügsamer als der Core i7-3930K. Mithilfe von LN2 als Kühlmittel konnte der Core i7-4930K (ES) im Test auf rund 4,8 GHz übertaktet werden.
Der Release von Ivy Bridge-E soll Gerüchten zufolge Anfang September erfolgen. Auch zu den vermeintlichen Verkaufspreisen der CPUs sind bereits Informationen durchgesickert, wonach das kleinste Modell i7-4820K für 310 US-Dollar starten soll, während 555 und 990 US-Dollar für den Core i7-4930K respektive den i7-4960X fällig werden. In der untenstehenden Tabelle finden Sie einen Überblick zu den voraussichtlichen technischen Daten der einzelnen Prozessoren.
Quelle: via wccftech.com

Ich schon, denn nur die Desktop Modelle sind für mich von Interesse und daher auch von Belang.
Was Intel abseits meiner Kaufoption macht, ist für mich irrelevant.
Das würde ich so nicht unterschreiben, denn User die regelmäßig Software mit entsprechender Multicore unterstützung verwenden würden auch von 8 Kernen profitieren, und für all jene die nur die gängigen Desktopanwendungen (inkl. Games) nutzen, für die gibt es es Haswell DT - die profitieren auch von den 6 Kernen nicht bzw. nicht in dem Maße dass sich ein kauf lohnt. Ich sehe da keinen Nennenswerten Unterschied zu jetzt. Und sollten sie die Plattform zB für SLI/CF nutzen gibt es immer noch den Quadcore.
Für den Ausgleich bei Anwendungen mit geringer Last sorgt der Turbo.
Wichtig ist vor allem die übertaktbarkeit - kaum jemand zahlt wohl 1500€ für eine CPU wenn er die selbe Leistung mit übertakten für 1/3 des Preises bekommt.
Das Problem, die Dinger sind für die Anwendungsfälle der Leute hier halt nicht wirklich schneller, oft sogar langsamer wegen dem "niedrigen" Takt.
Und mehr Takt ist nicht drin, weil Powerlimited.
Davon hat der geneigte Desktop-User (OC´ler) aber ziemlich wenig. Zumal die Preise für die Octa+ den Preisrahmen für die meisten Leute hier sprengen werden. Vor allem, wenn das Ding in den typischen Applikationen schneller sein soll als der 4930k...
Die Taktraten der Octa+ werden nämlich eher deutlich niedriger ausfallen als die des 4930k. Vor allem wenn man das Ding noch bezahlen können will. Für 3k€ wirste sicherlich nen ähnlich schnell taktenden 10-Kerner bekommen, aber wer hat hier das Geld dafür? Und vor allem wie sinnvoll ist das noch?