Politik will gegen Zensur im App Store vorgehen

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Apples App-Store-Politik steht in Deutschland auf dem Prüfstand. Der derzeitige Umgang mit der eigenen Plattform soll hierzulande gegen Presse- und Meinungsfreiheit verstoßen, meinen Politiker.

Apples wiederholte Zensur seines App-Stores ruft nun die deutsche Politik auf den Plan. Gemäß Medienberichten wollen die Rundfunkreferenten der Länder überprüfen, ob das Unternehmen per Gesetz gezwungen werden kann, bestimmte Apps für das Ipad und das Iphone in sein Angebot aufzunehmen.

"Die inhaltliche Einflussnahme von Apple ist ein Verstoß gegen die Presse- und Meinungsfreiheit, den wir so nicht hinnehmen können", sagte Nikolas Hill, Hamburger Staatsrat für Medien. In der Vergangenheit hat Apple nicht nur erotische Inhalte sondern teilweise auch Karikaturen von Politikern aus dem App-Store verbannt oder gar nicht erst zugelassen. Da der sonst gültige deutsche Rundfunkstaatsvertrag derzeit noch nicht auf Online-Plattformen sondern nur auf traditionellere Plattformen wie beispielsweise das Kabelnetz angewendet werden kann, wird nun eine Ausweitung der Regelung erwogen, berichtet spiegel.de.

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    • Kommentare (25)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von mc.bench Kabelverknoter(in)
        Moin,

        ich habe dazu eine ganz einfache Meinung:

        Das ist Apples Geschäft und wem das nicht passt, der soll Apples links liegen lassen.

        Ich persönlich mag diese Zensur von Apple nicht und lasse deren Produkte einfach links liegen.

        Gruß

        mc.bench
      • Von mc.bench Kabelverknoter(in)
        Moin,

        ich habe dazu eine ganz einfache Meinung:

        Das ist Apples Geschäft und wem das nicht passt, der soll Apples links liegen lassen.

        Ich persönlich mag diese Zensur von Apple nicht und lasse deren Produkte einfach links liegen.

        Gruß

        mc.bench
      • Von FortunaGamer Volt-Modder(in)
        Finde es gut das die jetzt mal was dagegen getan wird. Apple kann das zulassen was ihen passt und denn Rest einfach nicht zulassen.
      • Von Harlekin Freizeitschrauber(in)
        Zitat von GR-Thunderstorm
        Zensur der Presse (sei es auch noch so vernachlässigbar) und noch dazu Preisdikatur ist doch einfach nur unter aller Sau.
        Naja, es ist wohl die Frage ob Apple eine marktbeherrschende Stellung inne hat und diese dazu auch noch ausnutzt, oder ob das alles unter der Vertragsfreiheit zulässig ist.
        Denn in erster Linie gehen der Verleger mit Apple freiwillig einen Vertrag ein. Keiner zwingt sie dazu.
      • Von GR-Thunderstorm BIOS-Overclocker(in)
        Ich nehme mal an, dass diese Meldung in direktem Zusammenhand mit dieser steht:
        IPad: Verleger fordern freien Zugang - futurezone.ORF.at

        Zensur der Presse (sei es auch noch so vernachlässigbar) und noch dazu Preisdikatur ist doch einfach nur unter aller Sau.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Invisible_XXI
        ich kenn mich zwar nicht mit dem apple zeug aus, aber können die programmierer ihre apps nicht auch anderweitig vertreiben?

        bzw. die anwender ihre apps nicht woanders hernehmen?
        Nö - bzw. nicht legal.
        Eine der Grundregeln des Appstores läuft darauf hinaus, dass Apple aus Sicherheitsgründen nichts duldet, was die Ausführung weiteren, beliebigen Codes ermöglichen würde. Das ist einer der Gründe, warum es keine Flash-App gibt, aber es verhindert auch, dass Anwendungen über einen anderen Weg als Apples Appstore nutzen kann.
        Umgekehrt dürften für das iPhone entwickelte Apps bestenfalls noch auf andere MacOS-Versionen portierbar sein (da aber sinnlos - was will man damit auf nem Mac?), aber nicht so ohne weiteres unter Android&Co laufen.

        In Bezug auf die Entwickler muss man aber auch sagen: Apple hat afaik noch nicht die Regeln geändert. Also sollte man im vorraus absprechen können, ob ein Projekt überhaupt regelkonform ist, oder nicht.
        Nutzer dagegen haben höchstens die Wahl, ganz auf die Konkurrenz zu setzen (und damit auf Vorteile zu verzichten, die ihnen ggf. wichtig sind) und z.B. Medienschaffende haben gar keine Einflussmöglichkeit.
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