Google zeigt Chrome mit Metro-Oberfläche

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News Reinhard Staudacher Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Windows 8 bietet für Entwickler für Anwendungsprogramme die Möglichkeit, ihre Software mit zwei GUIs auszustatten: eine herkömmliche Version für die Desktopoberfläche und eine Version für das mit Windows 8 neu eingeführte Metro-Design. Nachdem bereits Mozilla angekündigt hat, ihren Browser mit zwei Oberflächen auszustatten, zieht Google nun nach und zeigt eine erste Version des angepassten Chrome.

Damit Anwendungsprogramme in Windows 8 in einer der beiden unterschiedlichen Designs nicht komplett aus der Reihe fallen, bietet Microsoft die Möglichkeit, jedes Programm mit zwei Oberflächen auszustatten, sodass unter jeder GUI-Version von Windows 8 eine im Stil passende Programmoberfäche verwendet werden kann. Das Feature wird bisher nur sehr verhalten angenommen, abseits der hauseigenen Programme von Microsoft gibt es bisher nur wenige Ankündigungen zur Unterstützung dieses Features. Die meisten bisherigen Anwendungen werden wohl komplett ohne Metro-GUI bleiben.

Einige wenige unterstützen diese Funktion aber doch. Neben Mozilla mit ihrem Browser Firefox soll nun auch Chrome mit einem Zweit-GUI ausgestattet werden, und hat dazu einen (ziemlich kleinen) Screenshot veröffentlicht. Optisch gleicht diese Version noch stark der Desktop-Ausgabe des Browsers, ein Chrome-Nutzer wird einige angepasste Icons erkennen. Zu Beginn sollen auch nur grundlegende Funktionen von Windows 8, wie etwa die Splitscreen-Nutzung von Apps und Charms, unterstützt werden, bevor der Funktionsumfang und das Design in den folgenden Monaten immer weiter an Windows 8 angepasst wird. Im Rahmen dieser Erweiterung soll auch die Touch-Unterstützung des Browsers verbessert werden.

Die Anpassung von Browser auf das neue GUI ist nötig, damit diese auch unter der Metro-Oberfläche benutzt werden können. Microsoft hat hierzu detaillierte Vorgaben ausgearbeitet, wie ein Programm unter Metro auszusehen hat und welche Grund-Anforderungen an die Bedienung der Software gestellt werden. Vorgaben dieser Art kennt man bereits aus dem mobilen Bereich von Apple und auch in weniger restriktiver Form von Google.

Quelle: The Chronium Blog

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