Schnelles Internet: Forscher übertragen 44,2 Tbps mit einem einzigen Chip
Forscher aus Australien haben einen neuen Chip vorgestellt, der über Glasfaser beeindruckende Datenraten erreichen kann. Im Test mit einem Chip an zwei Glasfaserleitungen konnten 44,2 Tbps erzielt werden - und das nicht nur im Labor, sondern auch im Praxistest.
Wer bereits über Glasfaserinternet angebunden ist, dürfte sich derzeit wohl kaum über zu niedrige Datenraten beklagen. Für die Kommunikation zwischen Knotenpunkten und natürlich auch mit Blick auf die Zukunft kann die Datenübertragung aber gar nicht schnell genug werden. Dieses Problem haben sich Forscher aus Australien vorgenommen und nun einen besonders schnellen Übertragungschip gezeigt.
Schnellere, günstige Datenübertragung
Im Praxistest über zwei Glasfaserleitungen soll der Chip eine Datenrate von 44,2 Tbps erreicht haben, was laut den Forschern einem neuen Weltrekord entspricht. Der Test wurde dabei nicht nur in einem Labor absolviert, sondern auch im Praxistest: Die besagten 44,2 Tbps wurden auch auf einer 76,6 km langen, fest verlegten Teststrecke erreicht.
Der Chip wurde von Forschern des RMIT, der Monash University und der Swinburne University entwickelt, die auch den Praxistest vornahmen. Die besagte Teststrecke verbindet das RMIT und die Monash University und verläuft somit im Untergrund der australischen Stadt Melbourne.
Der Chip ist dabei so ausgelegt, dass er problemfrei am bestehenden Glasfasernetz in Australien funktionieren soll. Als Einsatzzweck sehen die Forscher zunächst die Kommunikation zwischen Datenzentren, doch in Zukunft könnte er laut den Forschern auch im öffentlichen Netzausbau verwendet werden.
"Initially, these would be attractive for ultra-high speed communications between data centres. However, we could imagine this technology becoming sufficiently low cost and compact that it could be deployed for commercial use by the general public in cities across the world."
"Anfänglich wären diese für die Ultrahochgeschwindigkeitskommunikation zwischen Datenzentren interessant. Wir könnten uns jedoch vorstellen, dass diese Technologie so kostengünstig und kompakt wird, dass sie für die kommerzielle Nutzung durch die breite Öffentlichkeit in Städten auf der ganzen Welt eingesetzt werden könnte.
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Ein wichtiger Punkt der Forschungsarbeit soll dabei der geringe Preis sein, da der Chip die Funktion von mehreren Geräten übernimmt. Laut dem Veröffentlichungstext des RMIT soll er 80 Laser ersetzen und selbstständig auf zahlreichen unterschiedlichen IR-Frequenzen Licht über die Glasfaserleitung aussenden. Wie bei derartigen wissenschaftlichen Veröffentlichungen leider üblich, gibt es aber derzeit noch keine (bekannten) Pläne für konkrete Produkte, oder ein Zeitfenster für ebensolche.

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40Tbps sind jetzt nicht wirklich viel für Glasfaser. Es gibt schon seit längerem Transatlantik-Kabel mit ~30Tbps, da sprechen wir von mehreren tausend Kilometern. Das ganze aber mit einem Chip abzudecken dürfte die kosten dafür dann aber doch deutlich senken.
passiert ist seitdem genau... nichts ich krebs hier weiter hin mit 5-6Mbit rum.
Als bei uns FTTH fertig war, kam die Telekom auf die "tolle" Idee ein riesen Werbeplakat aufzustellen (Glasfaser ist hier NICHT von der Telekom) #100Mbit sei dabei so oder so ähnlich war der Text. Sie bastelteten auch paar Tage am grauen Kasten rum.
Aber bis heute kann ich von denen immer noch nur die 6 Mbit/s bekommen. Einfach lächerlich was die veranstalten.
5,525 TByte pro Sekunde
5525 GByte pro Sekunde
5.525.000 MByte pro Sekunde
DSL 5.525.000.000
DSL 5,525 Milliarden
8 TB schreiben braucht dann 14-15 Sekunden.
300 externe Festplatten mit je ihren eigenen NVME SSD Cashes je 8 TB machen dann 70 Minuten bis 75 Minuten.
2400 TB...das sind gut und gerne 50-100 Datengräber zuhaue in Form von NAS Servern.
Allen einen schönen Sonntag weiterhin.
passiert ist seitdem genau... nichts ich krebs hier weiter hin mit 5-6Mbit rum.