AMDs Bulldozer macht meine Aufrüstpläne kaputt! - PCGH-Redaktionskolumne [Meinung des Tages]
In der allwöchentlichen Redaktions-Kolumne textet ein PCGH-Redakteur über Hardware- oder Software-Themen, die ihn in der vergangenen Woche bewegt haben. Zum Abschluss dieser Woche spricht Carsten Spille darüber, das AMDs Bulldozer seine Aufrüstpläne kaputt macht!
In der allwöchentlichen Redaktions-Kolumne berichtet ein Redakteur über ein Thema, das ihn in der vergangenen Woche bewegt hat: Zum Abschluss dieser Woche spricht Carsten Spille darüber, dass AMDs Bulldozer seine Aufrüstpläne kaputt macht.
AMDs Bulldozer macht meine Aufrüstpläne kaputt!
Ja, wirklich. Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, im Herbst einen neuen PC zusammenzuschrauben und meinen venerablen Dualcore aufs Altenteil, sprich in den Media-PC, zu verfrachten. Um nicht das zweitbeste Produkt zu kaufen, habe ich natürlich gewartet, bis die Tests zu AMDs Bulldozer-CPUs verfügbar waren - auf die Gerüchteküche in Form eines tschechischen Blogs wollte ich mich da nicht verlassen, zumal kaum zusammenhängende Aussagen zur Performance möglich waren. Doch als er dann letzte Woche da war, der Bulldozer, war meine Enttäuschung groß. Die Single-Thread-Leistung wurde entgegen meinen Erwartungen sogar verringert und das ganze Design wirkt ein bißchen wie Fermi für den Prozessorsockel: Ein Server-/Workstation-/HPC-Prozessor im Kleid eines Desktops, und dazu noch recht energiehungrig unter Volllast. Über die Gründe kann ich als CPU-Laie nur spekulieren, aber der PCGH-Artikel in der kommenden Ausgabe wird mich da sicher weiterbringen. :-) Fakt ist jedenfalls, dass die Leistung in den für mich derzeit interessanten Anwendungen und Spielen kein Upgrade für mehrere hundert Euro rechtfertig.
Im Begleitdokument zum Bulldozer hebt AMD hervor, wie gut der Bulldozer für künftige Workloads geeignet ist. Klar, hochparalleles Rendering, RAW-Bildverarbeitung und Co. können bei optimierter Software wahrhaft beflügelt werden. Doch das würde für mich ja noch teurer. Und meine Anwendungen zu Hause sind Internet (ich kenne außer speziell präparierten Benchmarks keine Webseite, die meinen Rechner überlastet), Blu-ray-Wiedergabe und zwar möglichst originalgetreu. Das schafft meine CPU sogar allein. Meine Fotos sortiere und bearbeite ich mit XN-View und Gimp - und sehe fast nie über 50% CPU-Last, was auf Single-Threading hindeutet. Und sonst? Spiele spiele ich möglichst in Originalauflösung meines Monitors mit viel Antialiasing und anisotropem Filter, sodass fast immer die Grafikkarte limitiert. Auch hier wäre ein Upgrade zurzeit irgendwie sinnlos. Natives USB 3.0 wäre vielleicht nett, aber das haben die Bulldozer-Chipsätze auch nur per Zusatz-ASIC - da kann ich mir auch eine 20-Euro-Karte kaufen, die zwei Ports bereitstellt.
Da auch Intel sich mit Sandy-Bridge-E Zeit lässt und offenbar auch Probleme mit PCI-Express 3.0 schiebt sowie USB 3.0 hinauszögert, ist in mir mittlerweile der Entschluss gereift, dass ich wohl doch bis zum Ivy Bridge und Piledriver mit dem Plattform-Upgrade warte. Insofern hat AMD nicht nur meine Aufrüstpläne kaputtgemacht, sondern zusammen mit Intel mein Jahresbudget entlastet. Danke.
Redaktions-Kolumne
In der allwöchentlichen Redaktions-Kolumne textet ein PCGH-Redakteur über Hardware- oder Software-Themen, die ihn in der vergangenen Woche bewegt haben und zwar jeden Sonntag um 13:15 Uhr.

na dann erkläre du mir mal was deine Worte mit Gemeinwirtschaft zu tun haben, deshalb das Mistverständnis 
Definiere Gutes Produkt!
Also alles was nicht Spitzentechnik ist muß dann wohl Schrott sein oder ist Minderwertig
Das was ich dir oben auch sagen wollte ist das deine Rechnung Faktoren nicht berücksichtigt, die da auch wären, Betriebszeit, voraussichtliche Laufzeit, Leistungsbedarf usw. und so manchem fehlen bestimmt auch die von dir erwähnten 100EUR um das bessere Produkt zu kaufen. Klar für jemanden der den PC auf Raten kauft kein Thema, du bist sicherlich so einer denn dann geht auch deine Rechnung auf. Für Barzahler sieht das aber etwas anders aus.
Die sparen die Finanzierungskosten
Das manche Leute eine etwas seltsame Vorstellung von einem guten Preisleistungs Verhältnis haben stimme ich dir vollkommen zu und auch das manche Konfigurationen etwas seltsam anmuten
Gemeinwirtschaft
Das Thema Energie sparen kann auf mehreren Ebenen geführt werden sollte in jedem Fall wenigstens eine vereinfachte Kosten nutzen Rechnung beinhalten.
1. Vom Umweltschutzaspekt her gesehen müßte man eigendlich jedes Gerät so lange nutzen bis es defekt ist und sich nicht mehr reparieren lässt, nur dann hat man wirklichen Umweltschutz betrieben. Die Energie die bei Herstellung und Entsorgung der Geräte verbraucht wird ist wirklich enorm und wird von offenbar fast allen Leuten unterschätzt. Ein Umweltschützer wird diese Faktoren eben nicht außer acht lassen.
2. Die Private Sichtweise von Umweltschutz ist offt eine andere, an erster Stelle wird immer das Sparen aufgeführt. Da wird dann mal schnell hoch gerechnet was so ein Gerät im Jahr an Strom sparen kann und kommt zu dem Schluß, das sich der Neukauf eines Geräts nach 5 Jahren bezahlt macht, dabei tut man ja auch noch was für die Umwelt
Ein gutes Beispiel für diese Sichtweise ist die Abwrackprämie, diese war aus Wirtschaftlicher Sicht eventuell noch Sinnvoll, aus ökologischer Sicht ein Kopfschuß, in 90% der Fälle wurden Fahrzeuge verschrottet die noch viele Jahre gelaufen wären. Auf dem Schrottplatz in unserer Stadt standen 3L Lupos zum abwracken
Umweltschutz kommt Weltweit nach den Wirtschaftsinteressen und spielt im Zweifelsfall gar keine Rolle.
Ich persönlich bin selbst ein Technikfreak und sicherlich aus ökologischer Sicht nicht das Musterbeispiel im Bezug auf Umweltschutz
Zu unserer ( aller Technikfreaks ) Verteidigung kann man noch vorbringen, das wohl die meißten Computerteile die man ausbaut in anderen Rechnern ein 2. Leben führen, manchmal sogar ein 3.
Wer, um 2€ im Monat zu sparen lieber ein schwächeres Produkt kauft ... aber im selben Atemzug auf die 1-2€ teurere Stromrechnung pfeift, hat eine Klatsche in meinen Augen.
Und das hat rein Garnix mit irgendeinen Umweltmist zu tun, sondern allein die Leistung + Kosten des Produktes.
Ich amüsiere mich heute noch an den user hier, der auch von der sogenanten AMD x6 P/L bester Gechichte redete... aber hat ein 400€ LianLi Tower gehabt, damit meine ich... jeder sollte sich mal vor den Kopf fassen, wo es mehr Sinn macht zu sparen ... bei 3-6€ pro Tag für irgendwelchen Mist, oder lieber 100€ einmalig in 4 Jahren mehr bezahlen für ein Gutes Produkt.
Gemeinwirtschaft
Das Thema Energie sparen kann auf mehreren Ebenen geführt werden sollte in jedem Fall wenigstens eine vereinfachte Kosten nutzen Rechnung beinhalten.
1. Vom Umweltschutzaspekt her gesehen müßte man eigendlich jedes Gerät so lange nutzen bis es defekt ist und sich nicht mehr reparieren lässt, nur dann hat man wirklichen Umweltschutz betrieben. Die Energie die bei Herstellung und Entsorgung der Geräte verbraucht wird ist wirklich enorm und wird von offenbar fast allen Leuten unterschätzt. Ein Umweltschützer wird diese Faktoren eben nicht außer acht lassen.
2. Die Private Sichtweise von Umweltschutz ist offt eine andere, an erster Stelle wird immer das Sparen aufgeführt. Da wird dann mal schnell hoch gerechnet was so ein Gerät im Jahr an Strom sparen kann und kommt zu dem Schluß, das sich der Neukauf eines Geräts nach 5 Jahren bezahlt macht, dabei tut man ja auch noch was für die Umwelt
Ein gutes Beispiel für diese Sichtweise ist die Abwrackprämie, diese war aus Wirtschaftlicher Sicht eventuell noch Sinnvoll, aus ökologischer Sicht ein Kopfschuß, in 90% der Fälle wurden Fahrzeuge verschrottet die noch viele Jahre gelaufen wären. Auf dem Schrottplatz in unserer Stadt standen 3L Lupos zum abwracken
Umweltschutz kommt Weltweit nach den Wirtschaftsinteressen und spielt im Zweifelsfall gar keine Rolle.
Ich persönlich bin selbst ein Technikfreak und sicherlich aus ökologischer Sicht nicht das Musterbeispiel im Bezug auf Umweltschutz
Zu unserer ( aller Technikfreaks ) Verteidigung kann man noch vorbringen, das wohl die meißten Computerteile die man ausbaut in anderen Rechnern ein 2. Leben führen, manchmal sogar ein 3.
Ich hab den Thread durchgelesen, und mir sind wieder diese P/L Lügen aufgestoßen ... man hat täglich Ausgaben, in vielen Formen (Lebensmittel, Benzin, Genussmittel, ausgehen usw.) ... Und bei einem Produkt wie dem Computer der 4 Jahre in Betrieb sein Soll, will man 100€ sparen ???? Diese Leute die so denken, sollten mal lieber ein Kurs in Gemeinwirtschaft machen.
100€; :4 Jahre = 2,08€ pro Monat, aber auf die Stromrechnung Pfeifen bei 50watt Mehrverbrauch