Core Ultra 290K Plus: Intels Refresh-CPU zeigt sich mit neun Prozent Plus im Geekbench-Leak
Der Intel Core Ultra 9 290K Plus hatte auf der CES 2026 zwar nicht den erwarteten Auftritt, dafür taucht das Flaggschiff des Arrow-Lake-Refreshs nun in einem Benchmark auf. Die Ergebnisse bleiben demzufolge vollkommen im Rahmen der Erwartungen.
Der Refresh von Intels Arrow-Lake-Generation hat es entgegen ursprünglicher Erwartungen nicht zur CES 2026 geschafft - stattdessen legte der Chiphersteller vollen Fokus auf die Xe³-Grafikeinheiten der Panther-Lake-Serie. Dennoch taucht der Core Ultra 9 290K Plus, der die Speerspitze dieser Neuauflage darstellt, weiterhin in Leaks auf - genauer gesagt, auf Geekbench. Die Ergebnisse versprechen zumindest im synthetischen Kontext die erwartete Leistungssteigerung in Höhe von rund zehn Prozent.
Core Ultra Plus: Erwartbare Ergebnisse
Der Core Ultra 9 290K Plus verzeichnet auf Geekbench 6 einen Single-Core-Score von 3.456 Punkten und einen Multi-Core-Score von 24.610 Punkten. Gegenüber dem (noch) aktuellen Arrow-Lake-Flaggschiff in Form des Core Ultra 9 285K bedeutet das einen Leistungszuwachs von 7,9 respektive 9 Prozent - immerhin kommt dieser auf Werte von 3.202 Punkten (Single-Core) und 22.580 Punkten (Multi-Core).
Davon ausgehend, dass die UVP sich zwischen dem Core 9 Ultra 285K und dem Core Ultra 9 290K wie von Leaks behauptet tatsächlich nicht ändern wird, wäre die Arrow-Lake-Neuauflage also ein klassischer "The same, but more"-Refresh. Selbiges ist bereits von den durchgesickerten technischen Daten zu erahnen, da Intel bei dem neuen Modell an den Grundzügen nichts ändert.
- So wird der Core Ultra 9 290K Plus weiterhin auf 8 P- sowie 16 E-Kerne setzen; die Basis-Taktraten verbleiben bei 3,7 Gigahertz (P-Kerne) und 3,2 Gigahertz (E-Kerne). Auch die TDP bleibt mit 125 Watt identisch.
- Dafür hebt Intel die Taktraten gegenüber dem Ultra 9 285K leicht an: Die P-Kerne erreichen nun 5,6 Gigahertz im Standard-Boost (was 100 Megahertz mehr darstellt als beim Vorgänger) und via Thermal Velocity Boost 5,8 Gigahertz. Die E-Kerne takten indes mit bis zu 4,8 Gigahertz, also 200 Megahertz höher als beim 285K-Vorgänger.
- Zudem geht Intel bei der Speicherunterstützung den nächsten Schritt. Während die bisherige Arrow-Lake-Serie mit DDR5-6400 nach JEDEC-Standard ausgelegt ist, soll der Refresh offiziell DDR5-7200 unterstützen.
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Quelle: via Videocardz

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Bei den RAM-Preisen wäre man selbst mit einer (hoffentlich dann) überzeugenden Nova-Lake-Generation verkaufstechnisch ziemlich auf die Nase gefallen .
DDR5 kostet wie Sau, aber der Unterschied zwischen DDR5 6400 und 7200 ist verhältnismäßig klein. Kann deine Aussage absolut nicht nachvollziehen.
Dennoch wird der Performancesprung eh zum erschlagenden Großteil nur am Ram liegen und da kann auch jeder nicht Refresh Arrow Lake schon deutlich mehr, auch mehr als 7200.
Denke es wird sich in den Benchmarks ganz nett machen, zeigt aber eigentlich nur was jeder mit Arrow Lake schon länger haben kann.