Intel Rocket Lake: Release-Termin der Ryzen-5000-Konkurrenz steht angeblich fest

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Intel Rocket Lake: Release-Termin der Ryzen-5000-Konkurrenz steht fest (1)
Quelle: Intel

Nachdem Intel bereits vor einigen Wochen den Releasezeitraum für die neuen Rocket Lake Prozessoren eingegrenzt hat, gibt es jetzt ein konkreteres Release-Datum. Außerdem sickerten Infos zu unterstützten Mainboards durch.

Intel bringt langsam, aber sicher mit den neuen Rocket-Lake-Prozessoren das x86-Gegenstück zu AMDs Ryzen 5000 CPUs an den Start - und jetzt kursieren neue Informationen zum Releasedatum der Hardware. Die Redaktion von Wccftech will exklusiv erfahren haben, wann die Rocket-Lake-Modellreihe auf den Markt kommt und welche Mainboards sie unterstützen.

Rocket Lake noch in 14 nm Fertigung

Intel plant eine Veröffentlichung der noch immer in 14 nm gefertigten Prozessoren demzufolge im März 2021. Die CPUs erscheinen als 14-nm-Produktion, weil Intel mit den neuen Flaggschiff-Prozessoren einen großen Markt für x86-CPUs bedienen und gleichzeitig gegenüber AMDs Ryzen 5000 Serie konkurrenzfähig bleiben muss. Die Kapazitäten für eine Fertigung in 10 nm reichen bei Intel noch nicht aus, um die potenzielle Nachfrage nach Rocket Lake decken zu können.

Trotzdem setzt Intel alles daran, dass sich die Rocket Lake CPUs in Sachen Leistung nicht vor 10-nm-Modellen verstecken müssen. Die Prozessoren unterstützen PCIe 4.0 und verfügen über eine aktuelle Xe-12-Grafikarchitektur mit 50 Prozent verbesserter Performance. Sie sind mit bis zu acht Kernen und 16 Threads ausgestattet und bieten im Boost-Modus bis zu 5.0 GHz Leistung.

Außerdem gibt es gute Nachrichten für Besitzer von Z490-Mainboards: Denn obwohl Intel bereits angekündigt hat, dass es neue Mainboards mit 500er-Chips für die Rocket Lake CPUs geben wird, sollen wohl auch Z490-Chipsätze die kommende elfte Intel Core Generation unterstützen. Ein entsprechendes BIOS-Update wird voraussichtlich ausreichen, um Rocket Lake Prozessoren auf einem Z490-Mainboard nutzen zu können.

Quelle: Wccftech

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    • Kommentare (28)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von RtZk Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Don-71
        Deine Aussage ist pure Spekulation, eigentlich eher Blödsinn.
        Deine Einordnung von ZEN 2 vergisst irgendiwe, den neuen einheitlichen Cache von ZEN 3 der die Gaming Performance um 20-30% angehoben hat, was augenscheinlich wenig mit der IPC zu tun hat, bei der wie du schon bestätigst, der ZEN 2 schon mithalten konnte.
        Es ist überhaupt nicht ausgemacht, dass Rocket Lake seine IPC Verbesserung 1 zu 1 oder überhaupt zum größten Teil in Gaming Performance umsetzen kann, da dort das Cache System und Latenz weit mehr ausmacht, wie man an all den Vorgängern von ZEN 3 zu ZEN 3 sehen kann.
        Die IPC ist bei Zen 3 um 20% gestiegen, der Takt ist ebenfalls recht ordentlich im All Core gestiegen, die Cache Verbesserungen waren schlicht ein großer Teil der IPC Verbesserungen, was sich im Gaming logischerweise widergespiegelt hat.
        Die IPC Steigerung von Zen 2 hat man ebenfalls beim Gaming bemerkt.
        Wie diese erreicht wird ist für den Endnutzer völlig irrelevant. Es kommt auf die Leistung an.
        Es ist gut möglich, dass sich diese 20% bei Rocket Lake auch in Games widerspiegeln.
        Aber deine typischen biased Aussagen kennt man ja schon.
      • Von RtZk Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Don-71
        Deine Aussage ist pure Spekulation, eigentlich eher Blödsinn.
        Deine Einordnung von ZEN 2 vergisst irgendiwe, den neuen einheitlichen Cache von ZEN 3 der die Gaming Performance um 20-30% angehoben hat, was augenscheinlich wenig mit der IPC zu tun hat, bei der wie du schon bestätigst, der ZEN 2 schon mithalten konnte.
        Es ist überhaupt nicht ausgemacht, dass Rocket Lake seine IPC Verbesserung 1 zu 1 oder überhaupt zum größten Teil in Gaming Performance umsetzen kann, da dort das Cache System und Latenz weit mehr ausmacht, wie man an all den Vorgängern von ZEN 3 zu ZEN 3 sehen kann.
        Die IPC ist bei Zen 3 um 20% gestiegen, der Takt ist ebenfalls recht ordentlich im All Core gestiegen, die Cache Verbesserungen waren schlicht ein großer Teil der IPC Verbesserungen, was sich im Gaming logischerweise widergespiegelt hat.
        Die IPC Steigerung von Zen 2 hat man ebenfalls beim Gaming bemerkt.
        Wie diese erreicht wird ist für den Endnutzer völlig irrelevant. Es kommt auf die Leistung an.
        Es ist gut möglich, dass sich diese 20% bei Rocket Lake auch in Games widerspiegeln.
        Aber deine typischen biased Aussagen kennt man ja schon.
      • Von Don-71 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von RtZk
        Bereits Zen 2 war in Cinebench auf dem Level eines deutlich höher taktenden 10900k. In Games sah die Geschichte ganz anders aus.
        20% IPC auf einen 10900k drauf + ~10% durch 3200 MHz RAM statt 2933 MHz (-2-3% für niedrigeren Takt) genügen locker für die Gamingkrone.
        Deine Aussage ist pure Spekulation, eigentlich eher Blödsinn.
        Deine Einordnung von ZEN 2 vergisst irgendiwe, den neuen einheitlichen Cache von ZEN 3 der die Gaming Performance um 20-30% angehoben hat, was augenscheinlich wenig mit der IPC zu tun hat, bei der wie du schon bestätigst, der ZEN 2 schon mithalten konnte.
        Es ist überhaupt nicht ausgemacht, dass Rocket Lake seine IPC Verbesserung 1 zu 1 oder überhaupt zum größten Teil in Gaming Performance umsetzen kann, da dort das Cache System und Latenz weit mehr ausmacht, wie man an all den Vorgängern von ZEN 3 zu ZEN 3 sehen kann.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von RtZk
        Das hat damit nichts zu tun, es kommt auf die Menge der CPU‘s an und der Serverbereich hat Vorrang, dort gibt es dieses Jahr bereits 10nm Prozessoren.
        Ab Sommer kommt dann Alder Lake in 10nm da scheint dann die Produktion ausreichend ausgebaut zu sein.
        Die Kapazitäten sind laut Intels Selbstdarstellung schon seit bald einem Jahr kein Problem mehr und die Verfügbarkeit mobiler ICL und TGL spricht dafür, dass das auch stimmt. Aber bis vor kurzem hatten auch gute CPUs große Probleme mit der Taktbarkeit. Deswegen nimmt Intel 10 nm für FPGAs, Server-CPUs, HPC-Beschleuniger und mobile-Prozessoren – alles Anwendungsgebiete, in denen hohe Schaltgeschwindigkeiten sowieso unüblich sind und Effizienz meist weit wichtiger als Peakleistung ist, weil die Gesamtrechenleistung durch mehr Einheiten gut gesteigert werden kann, solange des Gesamtenergiebudget stimmt. Aber genau das ist im Desktop nicht der Fall, weswegen man bei RKL absichtlich auf den taktfreudigeren 14-nm-Prozess gesetzt hat. Für die wenigen Latenzkritischen Segmente im professionellen Bereich, z.B. Börsen, gibt es parallel Cooper Lake.

        Mit TGL hat Intel den Knoten jetzt durchschlagen und das offensichtlich besser als erwartet, weswegen man auch TGL-8-Kerner nachschieben wird. Ältere Roadmap-Leaks sahen dagegen den Einsatz von CML im High-End-mobile-Bereich bis zum Erscheinen von ADL vor. Erst der soll(te) dann in 10 nm die von 14 nm gewohnten Single-Core-Leistungen bieten können.

        Zitat von MaW85
        Für die Leistungkrone brauch es keine 4 Kerner. Intel muss einfach mal zeigen das es geht, egal dann beim Nächsten Sockel. Ob dann Intel auch die CPU´s zusammenklebt wie AMD, was AMD großer Vorteil ist?!?
        Intel arbeitet zwar wieder intensiv an MCM-Designs, aber ADL wird wohl noch monolithisch. Im Gegensatz zu AMD in der Vergangenheit, hat Intel kein Problem mit niedrigen Stückzahlen, sondern produziert sowieso massiv parallel. Da ist es rentabel, viele verschiende, maßgeschneiderte Chips aufzulegen und man braucht sich nicht den zusätzlichen Aufwand eines modularen Designs anzutun. Das macht Intel derzeit nur im ultra-mobile- (Platzersparnis), FPGA- (schiere Größe) und künftig auch HPC-Bereich (Mischung mehrer verschiedener Fertigungen).

        Zitat von SlaveToTheRave
        Und was ist mit den anderen 1200er Boards, wie B460?
        Mit 99,9 prozentiger Sicherheit gleich. Intel hat zwar manchmal irritierende Kompatibilitätssperren eingezogen, aber nie nachträglich. Alles, was im gleichen Zeitraum mit der gleichen Kompatibilität erschienen ist, hat immer auch die gleichen Kompatibilitätserweiterungen erhalten. Aber konkrete Leaks gibt es noch nicht – als Mainboard-Fachredakteur muss ich froh sein, wenn die CPU-Leaker überhaupt mal etwas zur Plattform fallen lassen.

        Zitat von theGucky
        Wie genau kann man die IPC-Verbesserungen berechnen? Für die "Gaming"-Krone müssten es doch fast 20% sein, wenn man sowas wie Cinebench R20 Single-Core als Vergleich nutzt.
        IPC-Verbesserungen kann man nur aus Benchmarks in der jeweiligen Anwendung ermitteln. Prognosen erfordern verdammt detaillierte Anlaysen des bisherigen CPU-Verhaltens auf dem Niveau der Laufzeit einzelner Befehle. Was definitiv kein guter Gedanke ist: Aus CB irgendwelche Rückschlüsse auf das Gaming-Verhalten zu ziehen. Das ist sogar zwischen eng verwandten Architekturen problematisch, weil der Cinebench so stark abweichende Anforderungen stellt. (Leistungszuwachs Zen 2 => 3 in CB vs in Spielen...)
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Wenn "Rocket Lake" rauskommt, dann kommt AMD mit den "T" Modellen um die Ecke und das Spiel geht weiter.
      • Von RtZk Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Threshold
        Aber eben nicht im Single Core, ooder?
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        Wobei ich nicht glaube, dass der 10900k mit 5,3 GHz gelaufen ist, zumindest meiner schaltet @Stock unter Last auf 5,1 runter. 5,2 und 5,3 liegen nur selten an und nie unter großer Last.
        Bei AMD sieht es meines Wissens nach anders aus, ich denke auch die Tiger Lake CPU‘s die aufgeführt sind takten nicht hoch.
        Edit: Ein guter gekühlter 10900k (Custom Wakü mit Mora) pendelt im Cinebench R20 zwischen 4,9 und 5 GHz beim Single Core Test.
        Edit Edit: Falls es jemanden interessiert, 528 erreiche ich ohne frisches Windows @Stock, 557 mit 5,4 GHz Core und 4,8 Cache. Mit Games ist das Ganze sowieso nicht vergleichbar ein Max OC 10900k kann mit schnellem RAM noch gut mithalten mit den Zen 3 CPU's.
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