Intel Core i7-14700K ES: Bis zu 17 Prozent schneller als 13700K und bis zu 5,8 GHz übertaktet

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Intel Core i7-14700K ES: Bis zu 17 Prozent schneller als 13700K und bis zu 5,8 GHz übertaktet
Quelle: Intel

Ein Engineering Sample (ES) des kommenden Intel Core i7-14700K von Intels Raptor-Lake-Refresh wurde erneut durch verschiedene Benchmarks gejagt und übertaktet.

Voraussichtlich im Oktober steht Intels 14. Core i-Generation in Form eines Refreshs der Raptor-Lake-Architektur ins Haus und vorab gab es bereits verschiedene Benchmarks des Core i7-14700K mit Ausblick auf die Leistungssteigerung. Die neuesten Benchmarks in Verbindung mit einem MSI Pro-Z690-A-Mainboard nebst 16 GiB DDR4-4000-RAM und einem 360-mm-AIO-Kühler von der chinesischen Plattform Bilibili sollen auf einem frühen ES-Chip basieren, der etwas niedrigere Taktraten aufweist als das vermeintlich finale Modell, wie Wccftech zu den auf Twitter geteilten Daten berichtet.

Der Intel Core i7-14700K verfügt über eine 8+12-Kern-Konfiguration mit 20 Kernen und 28 Threads, was ein Upgrade gegenüber dem bestehenden Core i7-13700K entspricht, der eine 8+8-Kern-Konfiguration bietet, weswegen dank der zusätzlichen E-Kerne eine weitere Steigerung der Multi-Thread-Leistung ermöglicht wird. Die CPU bietet 33 MiB Intel Smart Cache (gegenüber 30 MiB) und eine Taktfrequenz von 3,4 GHz in der Basis und bis zu 5,6 GHz mit TBMT3, was 200 MHz mehr sind und dem Bericht zufolge etwa 5 bis 10 Prozent Mehrleistung entsprechen sollte. Preislich werden 450 US-Dollar geschätzt im Vergleich zu 409 US-Dollar beim i7-13700K.

Intel Core i7-14700K ES in Benchmarks

In Bezug auf die Leistung zeigte sich die CPU mit einer Leistungssteigerung von bis zu 16,96 Prozent im Cinebench R23, 16,11 Prozent im CPU-Z MT-Benchmark und 14,89 Prozent im 3DMark im CPU-Profile-Max-Benchmark. Die bemerkenswertesten Sprünge gab es bei den Multi-Thread-Benchmarks aufgrund der verbesserten Kernkonfiguration, während bei den Single-Core-Benchmarks ein Leistungszuwachs innerhalb der 5-Prozent-Schwelle zu verzeichnen war. Die endgültigen Ergebnisse könnten allerdings laut dem Bericht etwas besser ausfallen.

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Die Gaming-Leistung war ebenfalls besser als die des Core i7-13700K, mit Ausnahme einiger weniger Fälle, in denen der Intel Core i7-14700K aufgrund einer schlechten Firmware-Abstimmung und der ES-Taktraten schlechter abschnitt als sein Vorgänger, heißt es. Schließlich gab es auch noch einen übertakteten Leistungsbenchmark, bei dem der Chip mit bis zu 5,8 GHz bei zwei Kernen und 5,7 GHz bei den restlichen Kernen lief. Die CPU wurde in CPU-Z getestet und erzielte 937 Punkte in den Single-Core- und 15.599,8 Punkte in den Multi-Thread-Tests.

Intel Core i7-14700K ES: Temperatur und Leistungsaufnahme

Mit Core Temp wurden Spitzentemperaturen von knapp über 80 °C ausgelesen, was laut Wccftech sehr anständig sei, wenn man bedenkt, dass die Chips der aktuellen Generation bei solchen Übertaktungen leicht über 90 °C erreichen. Im AIDA-Stresstest überschritt der Chip die 90-°C-Grenze dann jedoch leicht. Die CPU zog 300 Watt bei 1,35 V @ Stock (ES), während das Heruntertakten auf 1,30 V den Wert auf 260 W senkte, was immer noch höher ist als bei den Vorgängern 12900K und 13900K.

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    • Kommentare (63)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Emil_Esel Software-Overclocker(in)
        ich hab safe werte bekommen und die laufen seit 2 jahren ohne absturz
      • Von Emil_Esel Software-Overclocker(in)
        ich hab safe werte bekommen und die laufen seit 2 jahren ohne absturz
      • Von Jaffech BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Emil_Esel
        kurz einstellen booten und spaß haben
        was soll ich da testen? merk ich doch wenns game abraucht
        Dass das Game abschmiert wäre das kleine Problem bei ungetesteten Sub-/Tertiärtimings

        Zitat von Emil_Esel
        die timings haben doch die ganzen pro schon raus und die geben mir die welche safe laufen
        Da ich teil dieser Bubble bin, kenne ich natürlich diese Listen. Da aber jeder IC einzigartig ist (Stichwort Silicon Lottery) sollte man das trotzdem mal testen.

        Zitat von Emil_Esel
        die letzten 2% geschenkt
        Da geht noch bisschen mehr als 2% gegenüber diesen "safe timings"
      • Von drstoecker Lötkolbengott/-göttin
      • Von Axel12 Software-Overclocker(in)
        Das Ding wird zu heiß, im Winter gut
        als Umluftheizung!
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Bildausgabe ist bei Thunderbolt optional – im Desktopbereich fehlt sie sogar ziemlich oft. Die zusätzlichen internen Kabel/Header, die Thunderbolt-Karten zwingend brauchen (und deren Weglassen auf vielen Mainboards die Nachrüstung erschwert), dienen vor allem dem Power- und Geräte-Management. Ich vermute mal, das hängt damit zusammen, dass man mit Thunderbolt immer auch die Möglichkeit zu PCI-E-Hot-Plugging nachrüstet. (Der Verbreitung des Standards hätte es aber sicherlich sehr geholfen, wenn Intel eine Variante ohne dieses Feature und ohne Spezialanforderung angeboten hätte. Von niedrigeren Preisen für Controller und vor allem für Zertifizierungen ganz zu schweigen.)
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