Battlemage vs. Alchemist: Benchmarks und Ausblick auf Arc B580
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Leistungsschau
Fangen wir bei den Basics an. Die Tools AIDA64 und GPU Performance Tester bescheinigen der Arc 140V jeweils eine Rechenleistung von mehr als 4 TFLOPS - ein passender Wert. Die gedrosselte Arc A380 bewegt sich im gleichen Rahmen, daher weiter zu den praktischen Benchmarks. Xe 2 alias Battlemage soll mit zahlreichen Flaschenhälsen aufräumen, welche Alchemist plagen; bessere Auslastung soll mehr Netto vom Brutto bringen. Im 3D Mark Steel Nomad Light erreicht die 140V rund 3.450 Punkte respektive 25,5 Fps, die A380 immerhin 3.251 respektive 24,1 (+6 Prozent). Nach diesem knappen Sieg hofften wir auf größere Sprünge bei den Spielen. Wie die Stichproben zeigen, schwankt das Ausmaß massiv. So legt Dragon Age: The Veilguard bei mittleren Details um stolze 50 Prozent zu. Das passt zur vorherigen Erkenntnis, dass Alchemist in Veilguard nicht gut performt. In Baldur's Gate 3, das wir mit hohen Details testen, rangiert die Arc 140V hingegen um 19 Prozent vor der A380.
Beim Raytracing will Intel die bereits starken Alchemist-Fertigkeiten um rund 50 Prozent verbessert haben. Im Raum stehen 18 anstelle von 12 Traversal- und Box-Intersection-Tests, außerdem 2 anstelle von 1 Triangle-Intersection-Tests pro Takt. Da Raytracing nicht nur aus diesen Aufgaben, sondern auch viel Shading besteht, skaliert es nicht linear mit diesen Verbesserungen - dennoch trumpft Xe 2 auf. Wir können Zuwächse von bis zu 36 Prozent belegen. So erreicht die A380 beim anspruchsvollen 3D-Mark-Test Port Royal magere 7,7 Fps, die 140V immerhin 10,5 Fps. Beim DXR-Benchmark mit 12 Samples erreicht die 140V 9,0 Fps, mit 20 Samples noch 5,6 Fps. Die A380 kommt hingegen auf 7,7 respektive 4,6 Fps. Die Raytracing-Gesamtleistung steigt in den synthetischen Tests somit stärker als der isolierte Durchsatz für Tracing-Aufgaben. Die beiden Spiele-Stichproben ergeben Ähnliches: In Cyberpunk 2077 mit maßvoll reduzierten Details und aktiver Strahlenverfolgung kann sich der kleine Magier einen respektablen Abstand von 35 Prozent erkämpfen - annähernd deckungsgleich zum Port Royal. In Metro Exodus Enhanced Edition, bis heute ein Vorbild für performante und doch hübsche Raytracing-Beleuchtung, wird der Alchemist hingegen nur um 12 Prozent überholt.
Ebenfalls interessant für Geeks: Die Arc 140V verfügt über doppelt so viel Level-2-Cache wie die Arc A380, es steht 8 zu 4 MiB. Eine A770 bietet 16 MiB. Mehr Cache erlaubt es, wichtige Daten nahe an den Rechenwerken zu halten und somit die Abhängigkeit zum Grafikspeicher zu reduzieren. Synthetische Tests zeigen unmissverständlich einen Leistungsabfall, wenn man über diese Grenzen geht. So hält die 140V bis zu einer Datenlast von 8 MiB eine Transferrate von rund 880 GB/s, bei der A380 fällt die Geschwindigkeit bereits jenseits von 4 MiB auf rund 460 GB/s.
Ausblick: Arc B580
Möglicherweise fragen Sie sich, warum wir Ihnen das alles erzählen. Ganz einfach: Battlemage als "ausgewachsene" Grafikkarte ist, darin sind sich Insider einig, nah. Bewahrheiten sich die Gerüchte, wird Intel bereits Anfang Dezember die nächste Grafikkarten-Generation einläuten. Falls Sie gedanklich bereits ihr Sparschwein schlachten, Stopp! Hinter den Kulissen wird gemunkelt, dass Intel den größten Battlemage-Chip, BMG-G10, eingestampft hat. Seine kleineren Geschwister G31 und G21 sollen es richten, womit Einsteiger- und Mittelklasse-Grafikkarten befeuert werden sollen. Den Anfang macht auch hier der Kleinste.
| Grafikkarte | Arc B580* | Arc A770 | Arc A580 |
|---|---|---|---|
| GPU | BMG-G21 | ACM-G10 | ACM-G10 |
| Serie | Arc B | Arc A | Arc A |
| Architektur | Xe 2 HPG | Xe HPG | Xe HPG |
| Fertigungstechnologie | N4 (TSMC) | N6 (TSMC) | N6 (TSMC) |
| PCI-Express-Anbindung | 5.0 ×8 | 4.0 ×16 | 4.0 ×16 |
| Max. GPU-Boost (MHz) | 2.800 | 2.400 | 2.200 |
| Xe-Cores | 20 | 32 | 24 |
| FP32-ALUs | 2.560 | 4.096 | 3.072 |
| GFLOPS FP32 | 14.336 | 19.661 | 13.517 |
| Raytracing-Cores | 20 | 32 | 24 |
| XMX-Einheiten (u. a. für XeSS) | 320 | 512 | 384 |
| Speicherinterface (Bit) | 192 | 256 | 256 |
| Speichergeschwindigkeit (GT/s) | 19 | 17,5 | 16 |
| Speichertransferrate (GByte/s) | 456 | 560 | 512 |
| Speicherbestückung (MiByte) | 12.288 | 16.384 | 8.192 |
*Daten basieren auf Annahmen und Gerüchten!
Es ist nach wie vor nicht sicher, welche Spezifikationen der BMG-G21 tatsächlich aufweist. Der letzte Kenntnisstand berichtet von 20 Xe-Cores an einer 192-Bit-Speicherschnittstelle. Dies würde zu 2.560 FP32-Einheiten führen, wobei der Kerntakt nahe 3 GHz liegen soll. Wir haben ein mögliches Szenario in der Spec-Tabelle durchgespielt. Falls sich Battlemage tatsächlich viel besser auslasten kann, sind damit die großen Alchemist-Modelle erreichbar - und damit auch die Radeon RX 7600 (XT) und Geforce RTX 4060 (Ti). Falls Intel einen niedrigen Preispunkt anpeilt, wäre diese 12-GiByte-Grafikkarte ein attraktives Gerät. Derzeit machen 250 US-Dollar die Runde, was hierzulande einen Preis von circa 290 Euro zur Folge hätte.
Arc B580: Die ersten Designs
Allerdings macht uns die Anzahl der Xe-Cores stutzig, 24 - also das Dreifache von 8 - ergäbe mehr Sinn. Möglicherweise aktiviert Intel zwecks besserer Ausbeute nicht alle Einheiten, was den attraktiven Preispunkt unterstreichen würde. Wie die Geschichte ausgeht, lesen Sie vermutlich schon in wenigen Wochen - sofern die Gerüchte stimmen. Was halten und erwarten Sie von Battlemage? Diskutieren Sie mit! Zum Kommentieren müssen Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln.

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Aber den G31 seh ich tatsächlich unter einer 4070.
Lass nen gedanklichen 64Xe Chip dann zwischen einer 4070ti Super und 4080 Super positionieren, oder halt um/oberhalb einer 7900XTX.
Und dazu sind dann 4nm, viel Chipfläche, und ein unbekannter Stromhunger notwendig?
Das ergibt egal wie man es dreht und wendet für mich keinen Sinn jetzt noch eine solche Karte zu releasen.
Aber straft mich gern Lügen, im Besonderen was die Leistungseinordnung angeht.
Wenn der G31 kommt wird das definitiv spannend, preislich ließe der sich denk ich ansprechend positionieren, aber der wird es nächstes Jahr mit den neuen Gen´s der Mitbewerber dann wohl doch recht schnell sehr schwer haben.
Bleibt auch die Frage, wer in den nächsten Monaten jetzt überhaupt Bereitschaft zeigen würde, in diesem Leistungssegment in eine neue Karte zu investieren.
Die B580 ist nach den Werten und Hochrechnungen von Raff etwa auf dem Level von der A770 oder mal rein auf Rasterizing bezogen und zu AMD verglichen bei einer 7600XT. Der G31 hat 1,6x mehr CU's als der G20, entspricht bei AMD ungefähr dem Sprung von der 7600XT (32CU) zur 7700XT (54CU).
Kann sich natürlich auch nur auf TimeSpy oder so beziehen ... wer weiß.
Naja, bald hamm wir die Benchmarks.
Selbst 399€ sehen dann eigentlich schon unhaltbar günstig aus, Performance vermutlich vergleichbar mit der 7700XT, dafür besseres Raytracing und +4Gb Vram. Vor einem Jahr wäre das "interessant" gewesen, aber schon jetzt ist das eigentlich kaum der Rede wert, selbst wenn RDNA4 nicht im Januar kommen würde.
Ich habe ehrlich keine Ahnung, wie Intel hier irgendetwas verkaufen will, erst recht nicht bei nem Release in Q1 2025.
Es sind x1,33 beim VRAM und ungefähr x1,4 bei der Die size.
sagmer einfach mal grob x1,4.
285€ x 1,4 = 399€ ... sogar exakt ^^