Treiber-Update für Arc-GPUs: Intel verspricht spürbaren Fps-Schub bei DX11-Spielen

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Intel gibt ein GPU-Treiber-Update für das dritte Quartal heraus und zieht den Vergleich zum Launch-Treiber, inklusive merklichen Anstieg der Frameraten.
Quelle: PC Games Hardware

Intels Grafikabteilung gibt ein GPU-Treiber-Update für das dritte Quartal heraus und zieht den Vergleich zum Launch-Treiber. Anhand neuer Messungen mit einer Arc A750 LE und einem Core i5-13400F möchte Intel beweisen, dass die Frameraten bei DX11-Spielen mittlerweile um 19 Prozent angestiegen sind.

Was die Nachrichten rund um Intels neue dedizierte Grafikkarten angeht, ist es derweil relativ still. Die erste Arc-Generation an Alchemist-GPUs scheint vervollständigt zu sein, die Gerüchteküche hält sich zu weiteren Neuveröffentlichungen bedeckt. Nächstes Jahr soll dann mit Battlemage die zweite GPU-Generation an die Tür klopfen, welche schon dazu bereit sein könnte, sich mit aktuellen Grafikkarten der Konkurrenz zu messen.

Neuer Treiber garantiert Fps-Sprünge bei DX11-Spielen

Jetzt hat Intel ein offizielles Update zum neuesten GPU-Treiber veröffentlicht, mit dem der Chiphersteller die Performance-Unterschiede zum Launch-Treiber aus dem vergangenen Jahr herausstellen möchte. Dabei stehen DirectX-11-Titel im Fokus, von denen Intel einige mit einer Arc A750 LE und einem Core i5-13400F getestet hat. Wie hat sich also das Ergebnis seit dem Launch-Treiber entwickelt? Intel gibt darauf die Antwort, es sind nämlich im Schnitt 19 Prozent mehr Fps (gemessen bei 1080p). Bei einem Core i9-13900K waren es laut Intel noch 12 Prozent mehr.

Was zunächst unlogisch wirkt, liegt in der Art der Treiber-Optimierung begraben: Die Grafikkarte ist auf dem 13400F öfter CPU-limitiert als auf dem 13900K, daher bringt der optimierte Treiber hier mehr. Wir haben es noch nicht getestet, vermuten jedoch eine Implementierung des DXVK-Wrappers nun auch für DirectX 11 - wie hier ausführlich dargelegt. Dazu passt, dass Intel von einer Per-Applikation-Optimierung spricht. Derzeit sind nur wenige Spiele angepasst, mehr soll in den kommenden Monaten folgen.

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Den anteilig höchsten Zuwachs konnte beim neuen Overwatch 2 festgestellt werden. Hier gab es einen Schub der Framerate von 138 auf 183 Fps, was circa einem Anstieg von einem Drittel entspricht. In GTA Online und GTA 5 gleichermaßen sollen die Anstiege jeweils 27 Prozent betragen haben, 20 Prozent sind es laut Intel bei Dota 2 und Mittelerde: Schatten des Krieges. Bei den Perzentilen lag der Anstieg Intels Messungen zufolge im Schnitt bei 20 Prozent im Vergleich zum Launch-Treiber.

Passend zum Thema: Arc Battlemage: Intel verrät die Package-Größen der neuen GPUs

Was halten Sie von den Performance-Verbesserungen in DX11-Spielen durch den neuesten GPU-Treiber von Intel? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln.

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    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Zitat von ΔΣΛ
        Toll, liest man bei AMD und Nvidia nur noch selten bis gar nicht mehr, wo sind die Wundertreiber von früher abgeblieben
        Man braucht sich nicht wundern, wenn die Treiber bereits gut genug laufen.
        Hat ja nicht jeder Anbieter wie Intel sein Halogate zu durchleben. ;-P

        Solche "Supertreiber" gibt es eigentlich auch nur, wenn man eine unoptimierte Hardware auf den Markt bringt, wo noch viel Luft nach oben ist, und wo es auch einige Spiele gibt, die entweder vom Entwicklerteam zu früh auf den Markt geworfen worden sind, wo man vielleicht im Treiber dann Optimierungen hinterlegen kann.
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Zitat von ΔΣΛ
        Toll, liest man bei AMD und Nvidia nur noch selten bis gar nicht mehr, wo sind die Wundertreiber von früher abgeblieben
        Man braucht sich nicht wundern, wenn die Treiber bereits gut genug laufen.
        Hat ja nicht jeder Anbieter wie Intel sein Halogate zu durchleben. ;-P

        Solche "Supertreiber" gibt es eigentlich auch nur, wenn man eine unoptimierte Hardware auf den Markt bringt, wo noch viel Luft nach oben ist, und wo es auch einige Spiele gibt, die entweder vom Entwicklerteam zu früh auf den Markt geworfen worden sind, wo man vielleicht im Treiber dann Optimierungen hinterlegen kann.
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Also gibt Intel nun inoffiziell zu, dass deren eigene Entwicklungsabteilung zu doof ist passende Treiber für Windows und Spiele zu schreiben?
        Wird aber auch Zeit.
        Die doktern da seit Jahren dran herum und bekommen es einfach nicht auf die Reihe.
        Im Prinzip gehen die jetzt wie Linux diesen Umweg und lassen einfach alles umrechnen, was weniger Leistung kostet als sich selber weiterhin die Mühe zu machen.
        Anscheinend hat man wohl festgestellt, dass mal eben so ein Einstieg in die Welt von Low-Level-API mit Raytracing und Upskaling und all den weiteren Features nun leider kein Selbstläufer ist.
        Vor allem der extrem hohe CPU-Overhead ist wirklich grausam, den die auf den eigenen Karten mit den Treibern verursachen.
        Also wenn die jetzt aufgegeben haben und demnächst einfach immer auf die Wrapper und externen Tools zurückgreiefen, können deren Nutzer ja eigentlich lieber sofort ganz auf Linux umsatteln.
        Das wäre konsequent und man wäre auch gleich Microsoft und so los.
        Aber Vorsicht, auch Intel möchte jetzt eure Telemetriedaten sammeln, so wie Windows auch. hehe

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]:
        Wer schreibt eigentlich von wem ab?
        Textpassagen lesen sich immer ähnlich.
        Aber dass man den Inhalt teilweise gegensätzlich darstellt, ist dann doch verwunderlich.
        Computerbase behauptet nämlich, dass man mit einem 13900K weniger Mehrleistung bekommt, nämlich nur noch 12%. Ihr behauptet aber, es gäbe nochmal 12% mehr. Was denn nun?
        Die schreiben nichts von einem Wrapper, dafür aber, dass der neue Treiber nur mit Spielen auf einer Whitelist funktioniert.
        Heißt das dann im Umkehrschluss, wenn 100 Spiele auf der Liste stehen, starten 50000 andere Spiele gar nicht erst damit?
        So wie bei einer Firewall, die die Berechtigung prüft und dann blockt?
        Also irgendwie ist das ein wenig undurchsichtig, finde ich.
        Wer auch immer was falsch abgeschrieben oder übersetzt haben sollte.
        Laut Computerbase hat man die Infos direkt von Intel bekommen.
        Was ich mir nicht vorstellen kann, weil sich die Meldungen zu dieser hier klar unterscheiden.
        Ansonsten wären beide Meldungen gleich.
        Es wäre schön, wenn das noch einmal geprüft werden könnte. Danke.
      • Von Schrotti Software-Overclocker(in)
        Ich habe die ARC770 im Zweitsys. Dort befeuert sie erfreulich gut meinen alten 4K Monitor.
        Bereue den Kauf auf keinen Fall, zumal es Anno 2022 ja eh keine anderen Karten zu "normalen Preisen" gab.
      • Von ΔΣΛ Kokü-Junkie (m/w)
        Ach, Nvidia ist wie ein Rückgratloser Politiker der von einer Partei in die nächste springt, sah man bei Nvidia schon öfter. Die rufen doch immer wieder neue Felder auf die einen riesigen Wachstumsmarkt bilden sollen, Autos, Server, Konsolen, Krypto, Cloud und jetzt der KI Schrott, und was weiß ich noch, wie immer wird auch der Markt früher oder später gesättigt sein...
      • Von Neuer_User BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH-Redaktion
        Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Treiber-Update für Arc-GPUs: Intel verspricht spürbaren Fps-Schub bei DX11-Spielen
        Insgesamt finde ich die Entwicklung sehr gut. Ein dritter Grafikkartenhersteller etabliert sich. Noch ein oder zwei Generatiopnen und es werden wirklich gute KArten werden mit runden Treibern. Also genau dann, wenn sich Nvida verabschiedet und nur noch auf KI setzt.
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