Intel PresentMon und GPU Busy: Neue Konkurrenz für CapFrameX soll Frametimes verbessern
Mit "Intel PresentMon" macht der Chiphersteller dem populäre Analyse-, Benchmark- und OSD-Tool CapFrameX jetzt mächtig Konkurrenz und möchte mit seinem Open-Source-Werkzeug und dem neuen Feature "GPU Busy" auch die Frametimes noch besser analysieren können. So ganz nebenbei soll auch die DX11-Performance deutlich angestiegen sein, was in den Benchmark-Tests der PCGH-Redaktion aber noch evaluiert werden muss.
Mit "Intel PresentMon" macht der US-Chiphersteller jetzt dem populäre und aus der PCGHX-Community bekannten Analyse-, Benchmark- und OSD-Tool CapFrameX jetzt mächtig Konkurrenz und möchte mit seinem Open-Source-Werkzeug und dem neuen Feature "GPU Busy" auch die Frametimes noch besser analysieren können. So ganz nebenbei soll auch die DX11-Performance deutlich angestiegen sein, was in den Benchmark-Tests der PCGH-Redaktion aber noch evaluiert werden muss.
Intel PresentMon zielt auf CapFrameX & Co.
Mit Intel PresentMon, einem Analyse-, Benchmark-, Capturing- und OSD-Tool, das jetzt in einer ersten Beta erschienen ist, zielt Intel auf bekannte Werkzeuge dieser Art, wie beispielsweise CapFrameX, OCAT ("Open Capture and Analytics Tool") oder aber altehrwürdige Vertreter dieser Zunft, wie FRAPS und Nvidia FCAT, die jedoch heutzutage nur noch in absoluten Ausnahmefällen eingesetzt werden.
Intel PresentMon bietet ein konfigurierbares Overlay, welches entsprechende Metriken wie die Framerate (Fps) und die Frametimes (ms) sowie die GPU-Taktfrequenz (MHz), GPU-Spannung (Volt) und GPU-Temperatur (°C) ausgibt und über die Grafikkarte mit entsprechenden Echtzeitdaten gespeist wird. Zudem wird die Auslastung (%) und Leistungsaufnahme (Watt) visualisiert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Bereichen "Telemetrie" und "Aufzeichnung" und "Auswertung", so Intel.
Das mächtige Analyse-Werkzeug ist zudem vollständig Open Source und bietet neben einem "Multi-Vendor-Support" auch API-Unterstützung und einen erweiterten Modus, welcher besonders versierten Anwendern weitere Optionen und Parameter über die Kommandozeile des Betriebssystems zur Verfügung stellt. Intel möchte zudem Entwickler dabei unterstützen, die PresentMon-API in ihre Spiele, aber auch Produktivanwendungen zu integrieren und dabei weiterzuentwickeln.
Quelle: Intel
Intel PresentMon lässt sich weitreichend konfigurieren und den eigenen Bedürfnissen anpassen
GPU Busy soll Frametimes noch besser analysieren
Ein Feature, welches der Hersteller im Briefing zu Intel PresentMon besonders hervorhebt, ist "GPU Busy". Die Funktion soll eine noch bessere Analyse der für Spieler so elementaren Frametimes ermöglichen und anzeigen, wie viel Zeit eines Frames die Grafikkarte respektive die GPU wirklich benötigt, um diesen zu berechnen. Das neue Werkzeug soll dabei helfen, die GPU- und CPU-Limits noch besser zu erkennen.
Wie sich das Feature auf die Frametimes auswirken kann, demonstriert Intel am Beispiel einiger hauseigener Spiele-Benchmarks respektive Frametimes-Messungen, welche sichtlich "geglättete" Frametimes zeigen.
Bildergalerie
Intel verspricht darüber hinaus, bis zum heutigen Tag eine 19 Prozent höhere Performance unter DirectX 11 mit seinen Arc-Grafikkarten abzuliefern als zum Release der Alchemist-Architektur. Entsprechende Benchmark-Tests der PCGH-Redaktion werden das sicherlich zeitnah überprüfen können.
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Quelle: Intel

Ich freue mich schon auf die nächste RTSS-Beta!
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Für mich sieht es so aus, als kommt bei diesem GPU-Busy Wert nichts anderes raus als bei der guten alten Rechnung
"Du hast gerade 60 FPS bei 50% GPU Auslastung? Dann könntest du 60 / 50 *100 = 120 FPS haben", was als Metrik ziemlich unbrauchbar ist, seit GPUs ihre Takraten dynamisch verändern und damit auch die Auslastung nichts darüber sagt, wie viel Reserve die GPU noch hat(wenn man nicht bereits im Bereich >90% ist).
Man kann halt sehen, dass man nicht im GPU Limit ist, wenn der GPU-Busy Wert in ms niedriger ist, als die Frametimes, genaueres kann man aber nicht sehen und das gleiche sieht man auch, wenn man sich die GPU Auslastung in dem Zeitraum anschaut.
Der einzige potenzielle Vorteil ist, man braucht keine Telemetriedaten der GPU zu erfassen um diese Erkenntnis zu erhalten.
Und auch von der GPU können noch nicht alle Daten ausgelesen werden. Bild 2.
Witzig: sogar der RTSS Overlay-Host triggert das Programm. Bild 3. Und auch Open Office.
Das wichtigste fast vergessen: Download