Hoffnung für Arc-GPUs: Intel heuert ehemaligen AMD-GPU-Entwickler an
Intels Grafiksparte bekommt Zuwachs: Mit Eric Demers wurde einer der erfahrensten GPU-Ingenieure angeheuert. Künftig steht er dem Unternehmen als Senior Vice President für die Weiterentwicklung der GPU-Architektur zur Verfügung.
Schon seit Jahren versucht Intel, im Grafik- und KI-Segment zunehmend Fuß zu fassen. Ein großer Durchbruch blieb dabei zwar bislang aus, und eine Kooperation mit Nvidia schürte gar Gerüchte über eine Abkehr von den Anstrengungen. Entsprechende Pläne gibt es aber offenbar nicht. Ganz im Gegenteil: Intels Grafikentwicklung wird im neuen Jahr durch eine wichtige Personaländerung gestärkt. Denn das Unternehmen konnte mit Eric Demers einen besonders versierten GPU-Entwickler anheuern.
AMD, Qualcomm, Intel
Demers arbeitet schon seit 1990 in der GPU-Entwicklung. Mit mehreren Zwischenstationen, unter anderem bei Matrox und SGI, landete er 2000 schließlich bei ATI. Dort arbeitete er sich in der Grafiksparte immer weiter hoch. Nach der Übernahme von ATI durch AMD war er von 2009 bis 2012 sogar als CTO aktiv. Anschließend folgte ein Wechsel zu Qualcomm, wo Eric Demers ebenso leitend für die GPU-Entwicklung verantwortlich war - zuletzt als Senior Vice President of Engineering. Doch damit ist nun Schluss: Seit diesem Monat ist er bei Intel angestellt, wo er als Senior Vice President für die GPU-Architektur verantwortlich ist.
Quelle: Eric Demers (Linkedin)
Zuletzt war Eric Demers jahrelang in Qualcomms GPU-Sparte aktiv.
Auf Nachfrage von CRN wollten sich weder Qualcomm noch Intel zu dem Personalwechsel äußern, und auch von Demers selbst gibt es nur wenige Details. In einem Linkedin-Post zeigte er sich zwar von Intel-CEO Lip Bu Tan beeindruckt. Details über seine genaue Rolle in dem Unternehmen verrät er aber nicht. Damit ist unklar, ob er bei der traditionellen Grafiksparte, bei den KI-Beschleunigern oder bei beidem mitwirken wird.
Auch interessant: AMD will GPU-Preise trotz RAM-Krise stabil halten: Kampf gegen explodierende Speicherkosten
Vermutlich dürfte der Wechsel aber ein gutes Zeichen für Spieler sein. Denn er untermauert, dass Intels Bestrebungen im Grafiksegment weiterhin andauern. Und das schürt Hoffnung, dass die Arc-GPUs auch weiterhin als dritter Mitspieler am Markt bleiben und es dort vielleicht sogar schaffen, eine immer bessere Alternative zu den Chips von AMD und Nvidia darzustellen. Bis sich Demers Erfahrung in konkreten Produkten niederschlägt, wird es aber natürlich noch einige Jahre dauern.
Wird Intel im KI- oder Desktop-GPU-Markt noch richtig Fuß fassen können? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln.
Quellen: @Haze2K1 (X) / CRN

öhm... ja wahrscheinlich stimmt das bei den meisten sogar.
Mich stört nicht das Produkt Macbook und iPhone, mich stört der goldene Käfig.
Ich hasse sie also dafür, dass sie Kunden abhängig machen und sie dann in ein teures Ökosystem zwingen.
Ich mag allerdings durchaus die Produkte per se.
ja, das sind die Vorteile von einem komplett von innen kontrollierten, geschlossenen System.
Die Kombination aus Intel-Board und Intel CPU läuft auch insgesamt zuverlässiger als AMD CPU + Drittherstellerboard.
Weniger Software, besser optimiert, stabiler und teils deutlich perfomanter.
Ich hab meinen Macbook eher im Live-Einsatz. Livestreaming (Twitch/YT) aber auch Live bei Events - DJ-Software oder Licht/Visuals via Software. Stabilität ist da kritisch. Performance - M1 reicht für das, mehr ist besser, aber nicht notwendig. Es lässt sich einfach mehr damit machen. Aber das wichtigste ist: da kann man sich drauf verlassen. Da nervt das Windows nicht, die Software hat wesentlich weniger Bugs und Crashes (dafür gibt es immer Kompatibilitätsprobleme bei major updates - also wenn der MacOS Name wechselt - Finger weg vom Update bis alle Softwareschmieden sagen "is sicher").
Die sind da leicht drüber. Klar, für die Firma ist das ne Art "Bonus" für den Mitarbeiter, ein dickes Gerät hinstellen welches weit über den nötigen Speccs liegt.
RAM ist ja noch OK, aber 2-4TB Speicher in einer Developer oder QA Kiste? Klar, die können damit ne kleine LLM hosten, aber wird eh nicht gemacht - wozu das ganze. Auch die Pro oder Max Chips langweilen sich die ganze Zeit.
Das ganze ist eigentlich nur für wenige Jobs nötig. Selbst Visuals in Realtime auf 2-3 Projektoren mit Low Latency Input usw. rennen auf 'nem einfachen M4 Chip, ohne dass der Lüfter sich wirklich bewegt.
Wie Panther Lake zeigt haben die Intel CPUs eben auch genug CPU und GPU Power.
Ja, es gab viel Treiberchaos, das ist aber auch bei den anderen 2 Herstellern nicht unüblich.
Leistung gut, Technologie auch gut, meist auch mit genug VRAM/Shared ausgestattet (also keine verkrüppelten Konfigurationen wo Spiele mit VRAM-Hunger dann extrem laggen oder gar crashen).
Es fehlt einfach entsprechendes Marketing. Laptops zum Zocken werden durchaus von vielen Leuten benutzt.
Aus verschiedenen Gründen. Angefangen mit Japan und deren kleinen Wohnungen, wo einfach kein Platz für nen dicken Tower ist. Bis hin zu Soldaten, LKW-Fernfahrern und sonstigen Leuten die nicht daheim sind. Gibt drölfzigtausend Berufe bei denen die Leute so ein Teil mitschleppen und dann halt im Hotel oder Fahrerhaus zocken
Diese werden aber nur von Nvidia angesprochen. AMD hinkt beim Laptop-Gaming hinterher (dominiert dafür Konsolen). Werbung sehe ich praktisch nur für Gaming-Laptops mit Nvidia. Intel (selbst wenn's drin steckt) wird nur erwähnt, wenn man irgendwo die Spezifikationen vom Gerät suchen geht.
Dabei wird oft relativ anspruchsloser Kram gespielt der auch auf ner iGPU brauchbar rennt.
Aber egal wohin man schaut, es werden einem dann richtig fette 2-3kg Monsterlaptops angeboten die auch noch 1KG Netzteil mitbringen, nirgendwo mehr reinpassen und wie ein Industriestaubsauger klingen.
Hab etwa eine externe GPU rumliegen in der Arbeit. Auch nett...
Lieber vorbereitet sein als dann ne halbe Ewigkeit zu brauchen um etwas zu erledigen, was ein Macbook in 20min schafft ohne überhaupt ans Strom zu gehen
Mich stört nicht das Produkt Macbook und iPhone, mich stört der goldene Käfig.
Ich hasse sie also dafür, dass sie Kunden abhängig machen und sie dann in ein teures Ökosystem zwingen.
Ich mag allerdings durchaus die Produkte per se.
Die Kombination aus Intel-Board und Intel CPU läuft auch insgesamt zuverlässiger als AMD CPU + Drittherstellerboard.
Wie Panther Lake zeigt haben die Intel CPUs eben auch genug CPU und GPU Power.
Hotel: 10Mbit/s. Nicht pro Hotspot, FÜR DAS GESAMTE GEBÄUDE ARGH
Da war nix mit "ich remote mal fix in den großen PC". Messestand hatte auch ne begrenzte Leitung, viel schneller hätte viel mehr gekostet.
Bei solchen Geschichten ist man froh, ne richtig flotte Kiste zu haben.
Hab etwa eine externe GPU rumliegen in der Arbeit. Auch nett...
immer wenn ich hohe Leistung gebraucht hab, hat das der PC abgewickelt über den ich per Laptop remote verbunden war, das ist dann auch in folgendem Fall besser gewesen:
mit ausnahme, dass ich eventuell Videomaterial VON einer Messe hätte übertragen müssen.
Das sind halt schon spezialfälle.
Zumal: wenn ich schnelles editing brauche bin ich da immer mit Quicksync derbe drübergerauscht
ja, ich würde sagen, die Leute die wirklich einen Mac brauchen oder einen Vorteil daraus ziehen sind ein geringer Prozentwert.
Also ich behaupte(!) es jetzt mal, dass das für 90% der Menschen keine relevanten Use-Cases sind.
Ich selbst arbeite schon so lange in der IT, ich bin bislang nun gut ohne Apple ausgekomen
Bei uns in der Abteilung sind auch einige wieder weg von Apple. Sowohl Laptop als auch Handy.
Meine Frau benutzt Apple, damit komme ich also auch irgendwie jeden Tag damit in Kontakt: iPhone, iPad, MacMini oder iMac, Macbook Pro usw... selbst die Kopfhörer wollte sie von Apple kaufen, aber am Ende waren ihr meine Sonys doch lieber...
Es gibt wirklich Sachen die dort viel besser und stabiler sind.
In der Firma waren auch fast alle Devs, QA usw. alle auf Macbooks unterwegs. Die brauchen ja weder das kalibrierte Display noch die Leistung usw. Jeder brauchbare neue Windows-Laptop hätte es auch getan.
Ich freue mich auf jeden Fall auch über Games auf MacOS - es wird langsam und die Hardware ist sogar gut genug, um anspruchsvolle Spiele darzustellen.
Was die Messen angeht - war z.B. bei der Twitchcon Berlin am arbeiten (Stand von der Firma).
Hotel: 10Mbit/s. Nicht pro Hotspot, FÜR DAS GESAMTE GEBÄUDE ARGH
Da war nix mit "ich remote mal fix in den großen PC". Messestand hatte auch ne begrenzte Leitung, viel schneller hätte viel mehr gekostet.
Bei solchen Geschichten ist man froh, ne richtig flotte Kiste zu haben.
immer wenn ich hohe Leistung gebraucht hab, hat das der PC abgewickelt über den ich per Laptop remote verbunden war, das ist dann auch in folgendem Fall besser gewesen:
Das sind halt schon spezialfälle.
Zumal: wenn ich schnelles editing brauche bin ich da immer mit Quicksync derbe drübergerauscht
Workflow und Software ändern lohnt sich trotzdem nicht für alle, das ist richtig.
Also ich behaupte(!) es jetzt mal, dass das für 90% der Menschen keine relevanten Use-Cases sind.
Ich selbst arbeite schon so lange in der IT, ich bin bislang nun gut ohne Apple ausgekomen
Bei uns in der Abteilung sind auch einige wieder weg von Apple. Sowohl Laptop als auch Handy.
Meine Frau benutzt Apple, damit komme ich also auch irgendwie jeden Tag damit in Kontakt: iPhone, iPad, MacMini oder iMac, Macbook Pro usw... selbst die Kopfhörer wollte sie von Apple kaufen, aber am Ende waren ihr meine Sonys doch lieber...