Intel Arc-GPUs: Gerüchte über Absetzung erneut dementiert
In sozialen Medien wurde in den vergangenen Tagen wiederholt über eine Einstellung der Arbeit an den Intel-Arc-Grafikkarten spekuliert. Intel wies die Gerüchte erneut entschieden zurück.
Mit der offiziellen Präsentation der Arc-Alchemist-Grafikkarten steht der antizipierte Launch der Intel-Desktop-GPUs kurz vor der Tür - zuvor rankten sich jedoch einige Gerüchte um eine mögliche Einstellung der Produktion. Wie unter anderem auf dem Youtube-Kanal Moore's Law is Dead unter Berufung auf interne Leaks behauptet wurde, jagt Intel dem ursprünglichen Release-Zeitplan hinterher. Eigentlich sei bereits Ende Juli eine weltweite Veröffentlichung von vier Desktop-Grafikkarten - bei denen es sich vermutlich um die mittlerweile gezeigten A380, A580, A750 und A770 handelt - geplant gewesen. Die anhaltenden Probleme und die im Leak dargestellte Unzufriedenheit der Intel-Bosse darüber entfachten Gerüchte, dass das Unternehmen unmittelbar nach dem Launch der Alchemist-Serie die gesamte Grafikkarten-Entwicklung einstampfen könnte.
Diesen Spekulationen trat Raja Koduri in seiner Funktion als Intels leitender Vizepräsident in einem Tweet entgegen und brachte seine Verwunderung darüber zum Ausdruck. Die Gerüchte über ein mögliches Ende der Grafikkarten-Entwicklung würden weder dem hart arbeitenden Team hinter den GPUs noch der PC-Community im Allgemeinen helfen. Bei Alchemist handelt es sich laut Koduri schließlich um die erste Generation der Intel-Grafikkarten und impliziert damit die erwartbaren Kinderkrankheiten, mit denen sich Intel auseinandersetzen musste. Wie Koduri zeitgleich jedoch eingestand, hatte Intel mit mehr Problemen als ursprünglich angenommen zu kämpfen, blieb aber hartnäckig.
Zu diesen Problemen zählten unter anderem einige Fehler im Grafiktreiber. So wurden im Intel-Arc-Treiber 43 Bugs nur anhand eines Youtube-Reviews entdeckt, welche mittlerweile zum Großteil behoben worden sein sollen. Dass sich Intel von den Schwierigkeiten vor dem Release der Grafikkarten nicht abhalten lässt, zeigt der ursprüngliche Tweet Koduris, der das Dementi überhaupt ausgelöst hat: In einem Testlabor in Toronto zeigt der Intel-Vizepräsident ein Referenzmodell der Alchemist-GPUs, welche "sich für den Launch bereitmacht".
Quelle: Twitter/Raja Koduri


Warum nur anhand eines YT-Review-Videos?
Testen die ihre Treiber nicht mit Spielen, verschiedenen Konfigurationen und Monitoranschlüssen?
Eher sitzt ein Fussballtrainer noch am Dienstag auf seinem Posten, wenn er Sonntag Abend in der Sportschaue nach der zigsten 0:5 Pleite am Stück alle Gerüchte über eine Trainerdiskussion etc. von sich weist.
Muahahaha. ^^ ;-P
Wenn Intel nur 350 statt 400 Euro für halbgare Ware will, kommt sicher voll die Bewegung in das Preisgefüge. ^^
So oder so ist ein dritter Hersteller im bisherigen Duopol AMD-NV nur zu begrüßen. Billige Polemik dagegen eher nicht. Naja außer natürlich man gehört zu den Glücklichen die Geld entweder vom Papa bekommen oder soviel verdienen, dass es schlicht keine Rolle mehr spielt ob die GPU 500€ oder 5000€ kostet.
Eher sitzt ein Fussballtrainer noch am Dienstag auf seinem Posten, wenn er Sonntag Abend in der Sportschaue nach der zigsten 0:5 Pleite am Stück alle Gerüchte über eine Trainerdiskussion etc. von sich weist.
Muahahaha. ^^ ;-P
Ich hoffe jedenfalls, dass sie min. im Mittelfeld sich einen Platz erkämpfen können. Bei mobilen Grafikkarten in Notebooks haben sie sehr viel Potenzial und der Bereich um die 3050/60 ist auch der Größte. Man muss ja nicht auf 3090 Niveau mitspielen.
Bei der zweiten riesigen Welle waren die schon lange im Eingemachten.
Normale Planungen benötigen ja schon locker 3 Jahre, bei so einem gewagten Unternehmen eher 5.
Wären die schneller gewesen, und hätte man Raytracing für die einfachen ersten Karten mit der ganzen Software und Upskaling weggelassen, wäre die wie geplant ca. Mitte letzten Jahres schon einsatzbereits gewesen.
Treiber hatten die ja schon immer, aber weil die ja unbedingt so viel hinzufügen wollten, aber dafür den ganzen Unterbau abgeschnitten haben, haben die sich selbst ins Knie gefingert.
Die hätten massig Umsatz und Gewinn mit den Dingern machen können, weil jeder da zugeschlagen hätte, der sonst nichts bekommt oder keine 3fach Preise zu zahlen bereits ist (es sich leisten kann).
Zu dem eigenen Unvermögen kam also auch noch "Pech" hinzu.
Jetzt ist man halt immer noch nicht komplett marktreif, man bekomtm nur noch normale Margen, und in ein paar Wochen oder Monaten ist der ganze Spaß schon wieder vorbei, also vermutlich dann, wenn die Treiber und Software spielbar wird, aber dann alles schon wieder zu langsam ist für uns Käufer ist.
Ich hoffe jedenfalls, dass sie min. im Mittelfeld sich einen Platz erkämpfen können. Bei mobilen Grafikkarten in Notebooks haben sie sehr viel Potenzial und der Bereich um die 3050/60 ist auch der Größte. Man muss ja nicht auf 3090 Niveau mitspielen.
Wäre mir jetzt zwar neu, aber bei INTEL wundert mich ja schon lang nix mehr ...
MfG Föhn.