Intel: 43 neue Probleme mit Arc-GPU-Treibern nur durch ein Youtube-Review
Mit einem neuen Treiber-Update löst Intel zahlreiche Probleme und verweist zugleich auf wertvolles Feedback von der Presse. Demnach wurden allein durch ein Youtube-Review 43 Fehler im Arc-Treiber ausgemacht, von denen einige bereits behoben sind. Außerdem liefert Intel neue Details zur Zukunft des Treibers.
Eigentlich sollten Intels Arc-Desktop-Grafikkarten schon lange auf dem Markt sein, doch das Unternehmen hat bislang nur die Arc A380 in China veröffentlicht. Als ein möglicher Grund für die Verzögerung gelten dabei insbesondere Software-Probleme: Intels Arc-Treiber ist noch nicht ausgereift. Wie ein aktuelles Update zeigt, bemüht sich das Unternehmen aber um eine Verbesserung der Situation.
43 Bugs, viele Fixes
Am Freitag hat Intel eine neue Version des Arc-Grafiktreibers sowie der Steuerungssoftware Arc-Control veröffentlicht. Zeitgleich erklärt das Unternehmen in neuen Blog-Post, wie es derzeit um den Treiber steht und wie es weitergehen soll. Laut Lisa Pearce, Vice President und General Manager von Intels Visual Compute Group, nimmt man sich das Feedback der Presse dabei zu Herzen: Allein ein Review-Video von Gamers Nexus soll 43 Fehler im Grafiktreiber zutage gebracht haben, von denen einige bereits gefixt wurden.
Konkret sollen vier der Fehler noch im Juli behoben worden sein, und mit dem neuen Treiber vom Freitag soll es weitere 21 Patches für das Grafiktreiber-UI gegeben haben. Auch abseits von diesen ist das Changelog lang: Mit der aktuellen Version gibt es unter anderem Verbesserungen für Marvel's Spider Man, Shadow of the Tomb Raider, Battlefield 2042 und Stray. Außerdem sind laut Intel auch mehrere Verbesserungen für Arc Control enthalten, mit dem man beispielsweise die Spannung und das Power-Limit von Intels Arc-Grafikkarten konfigurieren kann.
Auch interessant: Intel Arc A580: Mit 9.300 Punkten im AotS-Benchmark gesichtet
Laut dem Blog-Eintrag will Intel den Grafiktreiber und Arc Control in Zukunft als Paket anbieten, um die Installation zu vereinfachen. Außerdem gibt es von Pearce auch weitere Informationen zur Unterstützung alter Grafik-APIs: Demnach will das Unternehmen sowohl die Performance unter DirectX 9 als auch unter DirectX 11 weiter verbessern. Bei DirectX 11 erwartet das Unternehmen dabei für die Zukunft eine vergleichbare Performance zu DirectX 12, wohingegen bei DirectX 9, das von den Arc-Grafikkarten nur durch eine API-Übersetzung unterstützt wird, lediglich von weiteren, hohen Investitionen die Rede ist.
Zumindest vorerst sollen Nutzer, falls möglich, aber weiterhin direkt auf DirectX 12 setzen, damit die eigene Arc-Grafikkarte möglichst schnell läuft. Und auch abseits der Schwierigkeiten mit den älteren Grafik-APIs hat Intel noch einige Probleme vor sich: Im Changelog des aktuellen Treibers werden immer noch neun bekannte Probleme beim Grafiktreiber und 14 bekannte Probleme bei Arc Control aufgezählt. Wer von diesen betroffen ist, und schon eine Arc-Grafikkarte besitzt, muss auf das nächste Update warten.
Quelle: Intel via Videocardz

[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Arc hat nicht nur Treiberprobleme...
gerade bei Igor nachträglich gesichtet:
Intels Arc zu langsam? Wenn eine Grafikkarte nicht reicht, dann müssen es eben mehrere richten
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Mir gefällt der Sarkasmus und man merkt die spürbare Resignation des leidgeplagten Testers zwischen den Zeilen.
Ich glaube, ich erlaube mir den Raff damit mal so richtig zu ärgern.
Wir wollen einen sehr ausführlichen Test in der Print!
Multi-GPU-Revival-Party!! Ruckelorgie im Rot... äh... Blaulichtmilieu! Yeah! hähähäh ;-P
Man betrachtet nicht einzelne Beispiele, um eine allgemeine Aussage zu untermauern oder zu widerlegen.