Intel: CEO Lip-Bu Tan bekräftigt GPU-Pläne und freut sich über den neuen Chefarchitekten
Intel-Chef Lip-Bu Tan bekräftigte, dass man im GPU-Geschäft am Ball bleiben wolle - nicht nur für Consumer, sondern auch im KI-Bereich. Dabei soll insbesondere ein neuer Chefarchitekt helfen, für den Tan "einiges an Überzeugungsarbeit" leisten musste.
Am vergangenen Dienstag fand der "Cisco AI Summit" im US-kalifornischen San Francisco statt, auf dem sich auch Intel-CEO Lip-Bu Tan zeigte. Im Rahmen einer Gesprächsrunde bestätigte dieser, dass Intel weiterhin an Grafikkarten arbeite.
Dabei soll ein neuer GPU-Chefarchitekt helfen, der die Verantwortung für kommende Generationen übernehmen soll. Die Einstellung bestätigte Tan nicht ohne Stolz gegenüber dem Branchenportal Reuters:
"Ich habe gerade den neuen GPU-Chefarchitekten eingestellt, und er ist sehr gut. Ich bin hocherfreut, dass er zu mir gekommen ist, und es hat einiges an Überzeugungsarbeit gekostet."
Ein Branchenveteran soll vorangehen
Intel-CEO Tan nannte die gefeierte Neueinstellung während seines Auftritts auf dem Cisco AI Summit zwar nicht beim Namen, aber es gilt als bestätigt, dass es sich hierbei um Eric Demers handelt. Dieser wechselte im Januar 2026 zu Intel und ist künftig als "Senior Vice President für GPU-Architekturen" tätig.
Laut Reuters ist Demers somit direkt mit Kevork Kechichian verknüpft, der wiederum als Intels Leiter für Rechenzentren-Chips fungiert. Damit dürften die Hoffnungen auf einen Gaming-Fokus der Neueinstellung auf ein Minimum schrumpfen.
Demers darf für Intels KI-Geschäft aber durchaus als Hoffnungsträger gelten, war er doch die vergangenen 14 Jahre bei Qualcomm tätig. Als "Senior Vice President of Engineering" leitete er hier die Entwicklung der Adreno-GPU-Architektur, die heute in Abermillionen an Snapdragon-Chips für Smartphones, PCs, IoT-Geräte und Automotive-Systeme zum Einsatz kommt.
- Auch in den Jahren zuvor machte Demers sich einen Namen. Bei ATI Technologies entwarf er unter anderem die R300-Serie, die sich insbesondere mit der Radeon 9500 und 9700 auszeichnete.
- Nach AMDs Übernahme von ATI im Jahr 2006 wurde Demers CTO der Grafiksparte, bevor er 2012 zu Qualcomm wechselte.
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Habe ja das MSI Claw 7 AI+ und aktuell eine Aoostar 7600XT eGPU, der Vergleich z.b. bei Renmants 2 und auch Titan Quest 2 hat mir gezeigt das AMD wieder große Schwächen hat.
Renmants 2, Zäune in Station 13 sehen sehr matschig aus und verzerren bei schnellen Bewegungen.
Das könnte ich auf der ARC 140V gar nicht wahrnehmen, egal was man getan hat solche Texturen waren immer gestochen scharf.
Titan Quest 2, gleich am Anfang am Stand sieht man in den Dünen kaum bis keine Details. Die Farben verwischen die Schattierungen.
Dies ist auch auf der ROG Xbox Ally z zusehen, dort ist es mit in Vergleich zur meiner Claw aufgefallen.
Ich finde am Ende das sich AMD zu sehr ausruht.
Besonders in Bereichen von iGPUs, ihre RDNA4 oder UDNA/RDNA5 auf 2029 zu verschieben wird eine wirtschaftliche Katastrophe für AMD werden.
Intel hat AMD fast eingeholt mit Xe3 evtl. Sogar RDNA4. Treiber Probleme auch ber älteren spielen kann ich bis jetzt nicht bestätigen.
Ich bin von AMD Enttäuscht das sie ihre Vorteile so verspielen.
MfG
Raff