Intel Arc: A380 kann jetzt auch Ethereum schürfen
Ab sofort kann auch mit Intels erstem Vertreter der Arc-Alchemist-Grafikkarten, der A380, Ethereum geschürft werden. Die Resultate sind allerdings wenig lukrativ für größere Mining-Vorhaben.
Eine Sache war mit dem Markstart der Intel Arc A380 klar: Das mit der GPU früher oder später auch Kryptowährung geschürft werden kann beziehungsweise geschürft wird, war lediglich eine Frage der Zeit. Dementsprechend verwundert es kaum, dass die Entwickler von Nanominer die erste lauffähige Lösung zum Minen von Ethereum präsentieren.
Immerhin: Ein großer Sturm auf die verfügbaren Exemplare der Grafikkarte, die bereits im Juni auf dem chinesischen Markt startete, dürfte angesichts der Mining-Resultate ausbleiben. Ohne weitere Optimierungen stemmt die Einsteiger-Lösung auf Basis von Xe-HPG 10,2 MH/s (ethash) bei einem Vebrauch von 75 Watt und landet damit noch unterhalb der Mining-Performance einer GTX 1650 mit identischer TDP.
Die Flaschenhälse der Arc A380 sind vor allem der beschnittene Speicher-Bus, der nur 96-Bit breit ist sowie auch die überschaubare Anzahl an acht Xe-Cores. Rechnet man die insgesamt erzielte Hashrate der Arc A380 in Megahashes pro Watt um, so landet man bei 0,136 MH/s pro Watt. Der Schnitt für die aktuell beliebtesten GPUs im Markt, heißt es seitens Videocardz.com, liege bei 0,38 MH/s.
Ohnehin ist das Schürfen über die aktuelle Ethereum-Blockchain schon in wenigen Tagen nicht mehr möglich. Dann steht die Umstellung von Proof of Work auf Proof of Stake an, sodass sich Miner eine Alternative suchen müssen. Die ist mit Ethereum Classic allerdings schon gefunden. Auf diese Kryptowährung wird bei der Nanominer-Software auch automatisch umgestellt, sobald der Merge zu Proof of Work bei der Ethereum-Blockchain vollzogen ist.

Das ist relativ egal, da diese Spiele nicht Teil des PCGH Testparcours sind.
Denn das dauert noch bis zu 10 Jahre oder ewig.
1. Bei rBar sind AMD Systeme absichtlich ausgegrenzt, auch Intel Systeme außer die aktuelle Gen12(11?). Vor allem Käufer in der unteren Leistungsklasse werden das nicht erfüllen, außer sie kaufen jetzt komplett neu, und selbst da muss man davon ausgehen, dass man bei so viel Bockmist bei Komplettrechnern es sogar schaffen wird, falsch konfigurierte Intelsysteme mit ARC drin zu verkaufen, wo man sich vor den Kopf haut.
Wird es nicht geben? Doch, wenn ich diverse Tests zu bereits existierenden Systemen anschaue, was unverschämt in Läden verkauft wird. Advanced-Gaming-PC mit Ryzen 4700S und Radeon RX550? Neu? Hahahah! Ja, ist wahr. Testergebnisse waren unterirdisch schlecht, Advanced-Ruckelorgie.
2. Vor allem Indie-Entwickler werden dir was husten, ab sofort nur noch teure Low-Level-API-Schnitstellen zu verwenden, die mit INtel-Karten halbwegs funktionieren. Das kostet Zeit bei der Erlernung und hat Kosten, die nicht gedeckt werden können. Ich kaufe ständig günstige Games bei Steam und GOG, die sind entweder schon selber alt, oder aber von der Entwicklung mindestens 10 Jahre rückständig, oder beides.
3. Nein, pures Wunschdenken und Aussitzen. In der Zeit werden gefühlt noch 3-5 weitere Grafikkartengenerationen nötig sein, das ist selbst für Intel so nicht tragbar, wenn jetzt schon (sicherlich) intern darüber diskutiert wird, den Scheiß aus Kostengründen wieder wie die i740 Geschichte fallen zu lassen. Als "Neueinsteiger" im professionellen Gaming kann man einfach nicht damit ankommen und alte Zöpfe abschneiden wollen, das wäre ja so, als wolle NVidia jetzt auch Gaming-Prozessoren machen wollen und würde aber X86 als alte Zöpfe abschneiden udn komplett auf ARM gehen und sagen dann muss wie bei Apple halt die ganze Softwaregemeinde sich extra für die umstellen udn neu programmieren (lernen) und alte Hardware geht nicht mehr wegen Treiberprobleme und Spiele und Anwendungen müssten entweder emuliert werden, oder gehen halt schlich tnicht mehr. Du wirst niemanden finden mit "Bestandsware", der das grundlegend toll finden würde.
Also meiner Meinung nach hat sich Intel extrem verzockt und mit den ganzen nur halb kommunizierten und verschwiegenen Restriktionen viel zu vielen Leuten damit vor die Stirn gestoßen.
Eigentlich müsste ein Warnhinweis auf der Verpackungsrückseite angebracht werden, was den Käufern blüht, was man für exakte Hardwarevorraussetzungen haben muss, was nicht mehr funktionieren wird, oder Probleme geben könnte.
Es wird also doch eine 740er Geschichte.
Schon bald werden die alten Systeme, ohne ReBAR verschwunden sein und PCI 5-0 sich durchgehend durchsetzen. Die großen Spiele werden auch immer mehr auf DX 12, mit Low Level API setzen. Damit wäre der Großteil der Probleme gelöst, ohne dass Intel auch nur einen Handstrich getan hätte. Wenn sie sich dann darum kümmern, dass die ganzen alten Spiele laufen und die DX 11 Spiele zumindest mittelprächtige Leistung entfalten, dann ist es erledigt.
MfG Föhn.
eine anständige Mining Sperre einzubauen, normal währen die Karten viel schneller gewesen
MfG Föhn.
eine anständige Mining Sperre einzubauen, normal währen die Karten viel schneller gewesen