Snakey Bus und Druidstone
Weiter geht es mit unseren Juni-PC-Geheimtipps 2019. Wir stellen unter anderem Snakey Bus und Druidstone vor.
PC-Geheimtipps Im Juni
Snakeybus: Die Länge macht's
Snakeybus ist ein neues abgefahrenes und spaßiges Arcade-Fun-Game, dass sich wie eine wilde Mischung aus Bussimulator und Snake spielt. Ja, genau das alte Retro-Snake, welches sie vielleicht noch noch von Ihrem Nokia-Knochen kennen. Der Spieler muss in europäischen Metropolen Passagiere an Haltestellen einsammeln und sie zu ihren zufälligen Zielen bringen. Soweit klingt alles normal. Doch jede erfolgreiche Fuhre lässt die Länge des Busses um ein weiteres Segment wachsen. Verrückt!
Quelle: Stovetop
Snakeybus: Noch ist der Bus sehr kurz!
Sobald der Bus eine bestimmte Länge erreicht hat, wird es schwierig seinem eigenen Rattenschwanz auszuweichen. Zum Glück kann der Bus springen und so legt der Spieler schon bald halsbrecherische Schlangenlinien und Sprünge hin und verknotet sich innerhalb der ansprechend gestalteten Stadtlandschaft. Außerdem ist die Fahrt nicht gleich beendet, sobald man ein Hindernis trifft, da der Bus davon gnädigerweise abprallt und die Fahrt verlangsamt weiter geht. Nur einen Full-Stop sollte der Spieler nicht hinlegen, da der Durchgang dann vorbei ist.
Snakeybus von Stovetop ist auf Steam für nur etwa 8 Euro zu haben. Legen Sie ihr Nokia-Handy zur Seite und upgraden Sie ihr Snake-Game!
Druidstone: The Secret of the Menhir Forest - Klassische RPG-Kämpfe als Puzzles
Druidstone - The Secret of the Menhir Forest ist ein Puzzle-lastiges Taktik-RPG des Entwicklerstudios Ctrl Alt Ninja, die auch bereits für das Oldschool-Dungeon-Crawler Legends of Grimlock verantwortlich zeichneten. Kenner von klassischen Fantasy-Pen-and-Paper-Rollenspielen wie Dungeons & Dragons dürften mit den isometrischen Gameplay-Mechaniken von Druidstone sehr schnell warm werden. Das Besondere daran aber ist, dass sich alles vielmehr nach einem kniffligen Puzzle-Spiel statt nach einem RPG anfühlt.
Quelle: Ctrl Alt Ninja
Druidstone: The Secret of the Menhir Forest: Kämpfe fühlen sich an wie klassische Pen&Paper-Rollenspiele.
Der Spieler erkundet den mystischen Menhir-Wald, welcher von Druiden beschützt, aber von dunklen und mysteriösen Kräften angegriffen wird. Statt eine freie Welt zu erkunden, schließt der Spieler Kampfmissionen auf separaten Karten ab. Rollenspiel-Veteranen sind sofort mit Mechaniken wie Aktionspunkten, dem Grid-basierten Bewegungssystem und den verschiedenen Fähigkeiten vertraut. Dabei liegt der Fokus weniger auf Zahlenschiebereien und Berechnen von Prozentpunkten, sondern im Ausnutzen der Charakter-Positionierung, der Abfolge der Fähigkeiten und von Synergien zwischen den Party-Mitgliedern miteinander. In diesem Punkt ähnelt Druidstone vielmehr dem von Kritikern hoch geschätzten Into The Breach. Und all das sollte der Spieler auch bis aufs letzte Quäntchen ausnutzen, denn ehe man sich versieht, ist die eigene Party von gegnerischen Horden umstellt und die Mission gescheitert.
Der Spieler darf zwar keine eigenen Rollenspiel-Charaktere erstellen, sondern übernimmt klassische Archetypen wie den beschützenden Kämpfer, den Feuerball schwingenden Magier und die heilende Bogenschützin - aber das Spiel selbst leidet keineswegs darunter. Vielmehr richtet sich der Blick auf die einzigartigen Fähigkeiten der Figuren und ihr Zusammenspiel. Genau aus diesem Tüfteln, Puzzlen und dem Provozieren von Gameplay-Situationen ergibt sich der Spielspaß von Druidstone.
Druidstone: The Secret of the Menhir Forest ist für den PC auf Steam für etwa 21 Euro zu haben. Spaßige Taktikgefechte sind vorprogrammiert!
Welche PC-Geheimtipps gab es sonst noch?
Bereits Ende April erschien das entspannte Islanders. In diesem minimalistischen Genre-Mix aus Aufbau- und Puzzlespiel dürfen wir Städte auf bunten Inseln in aller Ruhe errichten. Komplexes Ressourcenmanagement gibt es hier nicht. Stattdessen besitzen wir eine gewisse Anzahl an Gebäuden, die wir der Reihe nach auf der prozedural generierten Insel möglichst platzsparend platzieren. Je besser die Platzierung ist, umso mehr Punkte bekommen wir.
In seinem eleganten Ansatz und der Low-Poly-Optik ähnelt Islanders dem ebenfalls minimalistisch gehaltenen Echtzeit-Strategiespiel Bad North. Während dort jedoch jede Sekunde zählt, dürfen wir uns bei Islanders so viel Zeit nehmen, wie wir wollen. So entwickelt sich ein fast Zen-artiger Spielfluss und wir können uns für eine ruhige Partie entspannt zurücklehnen. Islanders des kleinen Berliner Teams GrizzlyGames ist für PC via Steam für mickrige 4,99 Euro erhältlich.
Conan Unconquered ist ein Echtzeitstrategiespiel und ein Quasi-Klon des Indie-Lieblings They Are Billions. Damit ist auch schon eigentlich alles gesagt, denn das Spiel ähnelt seiner Inspiration wie ein Barbar dem anderen. Lediglich der Koop-Modus und die Heldencharaktere können dem bekannten Spielprinzip etwas Neues hinzufügen. Ein Blick könnte sich dennoch für eine kurze Zeit lohnen. Conan Unconquered von Entwickler Petroglyph erscheint am 29. Mai 2019 für rund 30 Euro bei Steam.Lesen Sie auch: PC-Geheimtipps vom Februar: Retro-Krieger, phantastische Malereien und eine fliegende Dampflok
Das waren unsere PC-Geheimtipps im Juni 2019. Sollten die von kleinen Studios produzierten Spiele wie Mordhau und A Plague Tale: Innocence Ihnen gefallen haben, sind Sie durch unser Special vielleicht noch auf andere interessante Titel gestoßen. Auch die kleinen Studios können was. Gerade im bevorstehenden Sommerloch kann man so immer etwas Neues entdecken. Erzählen Sie uns doch in den Kommentaren unterhalb des Specials von Ihren Geheimtipps im Juni!
