PC-Geheimtipps im Juni: Verrückte KI, Fantasy-Puzzles und ein endloser Bus

PC-Geheimtipps im Juni 2019: Mit Mordhau und A Plague Tale: Innocence konnten sich im zurückliegenden Mai zwei anfängliche Geheimtipps zu ansehnlichen Überraschungs-Hits entwickeln. Doch es gab noch mehr kleine Diamanten in der Spiele-Szene. Unsere Auswahl an PC-Geheimtipps und Indie-Spielen des Monats Juni will diese vorstellen. Viel Spaß beim Entdecken!

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PC-Geheimtipps im Juni: Verrückte KI, Fantasy-Puzzles und ein endloser Bus
Quelle: PC Games Hardware (Collage)

Der zurückliegende Mai und April waren eine wahre Wonne, was Überraschungs-Hits von kleinen Studios anbelangt. Spiele, die zunächst als kleine Geheimtipps an den Start gingen, mauserten sich so schnell zu Steam-Lieblingen, die hoch in den Verkaufscharts landeten. Die Rede ist von dem Mittelalter-Kampfspiel Mordhau und dem Schleich-Spiel A Plague Tale: Innocence.

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Mit Mordhau landete das kleine Entwicklerstudio Triternion einen großen Überraschungserfolg auf Steam. Mit über einer halben Million verkaufter Spiele schaffte es Mordhau sogar auf Platz 1 der Steam-Charts. Und auch die Spielerzahlen lassen sich sehen. So sollen nun bald zwei neue Maps, weitere Spielmodi, neue Rüstungen, Waffen-Skins, und sogar Modding Tools folgen.

Während sich Mordhau hauptsächlich an Multiplayer-Spieler richtet, bietet A Plague Tale: Innocence etwas für Fans einer packend erzählten Singpleplayer-Story. Kritiker und Fans waren von dem düsteren Action-Schleichspiel mit Hellblade-Anleihen gleichermaßen sehr begeistert. In unserem PCGH-Special können Sie erfahren, wie sich das bildhübsche Schleichspiel im Techniktest schlägt.

Diese zwei Titel sind als Geheimtipps gestartet und zu Hits geworden, also brauchen sie in dieser Ausgabe unserer PC-Geheimtipps nicht weiter vorgestellt werden. Vielmehr wollen wir uns den anderen kleinen Spielen widmen, die weiterhin unbeachtet blieben oder die das Zeug dazu hätten, zu Indie-Evergreens zu werden.

Viel Spaß beim Lesen und Entdecken der PC-Geheimtipps im Juni 2019! Erzählen Sie uns doch in den Kommentaren unterhalb des Specials von Ihren Geheimtipps im Juni!

Observation: Sci-Fi-Thriller über KI-Schwächen

Observation ist ein Sci-Fi-Thriller von Entwickler No Code, den Machern hinter Stories Untold, bei dem der Spieler die Rolle eines Computers im Weltall übernimmt, der immer mehr und mehr an seiner künstlichen Intelligenz und Wahrnehmung zu zweifeln beginnt. Einflüsse des Filmklassikers 2001: A Space Odyssey mit dem verrückt spielenden Computer namens HAL sind nicht ganz zufällig gewählt.
<strong>Observation:</strong> Sind sie Freund oder Feind? Quelle: No Code Observation: Sind sie Freund oder Feind? Der Spieler wird in der nahen Zukunft zur künstlichen Intelligenz SAM an Bord einer internationalen Weltraumstation im Orbit um die Erde. Eine Katastrophe hat die Station heimgesucht und SAM wird von Dr. Emma Fisher rebootet. Die Aufgabe des Spieler ist es nun, herauszufinden, was geschehen ist und ob noch Überlebende an Bord sind. Wenn da nicht diese eine verborgene Stimme innerhalb der eigenen Schaltkreise wäre, die dazu auffordert, Dr. Fisher zu hintergehen.

Als künstliche Intelligenz ist der Spieler an die Sensoren und Kameras der Weltraumstation gebunden. Ähnlich wie bei dem alten Sega-Schinken Night Trap kann er das Geschehene nur über die angeschlossenen Kameras beobachten und so Gegenständen innerhalb der Weltraumstation manipulieren - seien es Laptops, Sicherheitstüren oder angeschlossene Ausrüstung. Der Spieler löst mit Hilfe von Dr. Fisher technische und mechanische Rätsel und schaltet so weitere Sektionen der Station frei.

Observation von Indie-Pubsliher Devolver Digital ist für den PC via Epic Games Store für regulär 21 Euro erhältlich (dank Rabatt momentan für rund 19 Euro, etwa 9 Euro mit Epic-Rabatt). Der Sci-Fi-Thriller ist außerdem für Playstation 4 verfügbar.

Koral: Unter Wasser entspannen

<strong>Koral:</strong> Sei die Wasserströmung! Quelle: Carlos Coronado Koral: Sei die Wasserströmung! Koral von Carlos Coronado ist ein ganz relaxter und entspannter Titel, der mit seinem Natur-Setting, der atmosphärischen Stimmung und dem so gar nicht hektischen Spielprinzip an das gute alte Flow für die Playstation 3 erinnert. Koral wird vom seinem Entwickler als Liebesbrief an den Ozean beschrieben und spielt vollständig in einer wunderschön gestalteten Unterwasserwelt, in der sich allerlei Fische und sonstige Meeresbewohner tummeln.

Das Spielprinzip besteht aus Puzzles, in denen der Spieler als Unterwasserströmung mit den Ozeantieren und Naturelementen interagiert und so verstorbene Korallenriffe wiederbelebt. Koral bietet insgesamt 15 verschiedene Ökosysteme, die so zu neuem, bunten Leben erweckt werden wollen. Die für uns im Alltag eher unbekannte Welt der Korallenriffe bleibt dabei immer der wahre Star des Spiels.

Das auf etwa drei Stunden Spielzeit angelegte Koral ist für den PC auf Steam für schlappe 10 Euro verfügbar. Außerdem können sich Switch-Spieler den entspannten Titel ebenfalls auf ihre Konsole holen. Interessante Randbemerkung: Das Spiel wurde komplett auf einem Segelschiff im Mittelmeer vor der katalanischen Küste entwickelt. Respekt!

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