Retro-RTS D.O.R.F. über Infanterie: Mutanten mit Dynamitwesten begeistern die Fans
Es gibt schon wieder ein Update zum klassischen RTS D.O.R.F., das auf den Spuren von C&C wandelt. Dieses Mal geht es um spezielle Infanterieeinheiten.
Kaum ist das letzte Video zur Logistik im Spiel erschienen, geht es mit der Infanterie weiter. Das Retro-RTS-Spiel D.O.R.F. begleitet PCGH seit 2023, auf X gibt es wie gehabt immer wieder kleinere Updates in Form von animierten Screenshots und für Supporter gibt es monatliche Blog-Postings.
Die Infanterie im Retro-RTS
Im mehr als vier Minuten langen Video zum Retro-RTS, das sich an klassischen Echtzeitstrategiespielen wie Command and Conquer orientiert, geht es dieses Mal um die Infanterieeinheiten im Spiel. Die Entwickler schreiben, dass es sich in der Vorstellung vor allem um Spezialeinheiten handelt. Mit dabei sind der Grenadier, der berittene Aufklärer, der Flammenwerfer, der Kampf-Pionier, der "Wretch-Werfer" und der "Kampfanzug". Beachten Sie auch die Berichterstattung zu D.O.R.F. auf pcgames.de.
So hat die Aufklärungskavallerie ein Langgewehr und kann fortschrittliche Sehhilfen einsetzen, um die Sichtweite zu erhöhen und Tarnung des Gegners aufzudecken. Der Grenadier arbeitet als Nahkampfinfanterie für Angriffe, ist bewaffnet mit MP sowie Granaten und kann Landminen platzieren. Die Infanterie mit Flammenwerfer kann auch Einheiten in Gebäuden Schaden zufügen; Flammen können sich ausbreiten und umliegende Einheiten versengen.
Ungewöhnlich ist der "Wretch-Werfer", eine Infanterieeinheit gegen Panzer und Befestigungen. Er wirft kleine Mutantenwesen mit Sprengstoffwesten, die auf Feinde zulaufen und sich selbst in die Luft sprengen. Der Kampf-Pionier ist dagegen auf den Nahkampf mit Schrotflinte spezialisiert und kann automatische Geschütztürme platzieren. Als letzte Spezialeinheit gibt es noch den "Kampfanzug" mit einem gepanzerten Exoskelett gegen Panzer und Infanterie. Seine elektrischen Entladungen fügen Fahrzeugen Schaden zu und legen sie kurzzeitig lahm.
Community reagiert auf das neue Video
In den Kommentaren auf Youtube werden unter anderem die neuen Spezialeffekte beim Feuer und bei Explosionen gefeiert. So schreibt ein User: "Die neuen grafischen Updates, insbesondere die Feuer- und Explosionstrümmer, lassen die kleineren Details im Infanteriekampf wirklich zur Geltung kommen". Auch die ungewöhnlichen Spezialeinheiten wie der Wretch-Werfer werden positiv aufgenommen. "Der Wretch Chucker ist eine der einzigartigsten Einheiten im "Grenadier"-Stil, die ich je in einem Echtzeit-Strategiespiel gesehen habe", so ein Youtube-User.
Auch die Animationen bekommen viel Lob. Und offenbar kümmern sich die drei Entwickler von D.O.R.F. mehr um die Infanterie als andere RTS-Titel. Ein User merkt exemplarisch an: "In vielen Retro-RTS-Spielen fühlt sich die Infanterie eher wie etwas an, das man im späteren Spielverlauf einfach als Kanonenfutter auf den Feind wirft, um dann hinterher mit einer Horde identischer Panzereinheiten nachzusetzen, oder man verzichtet ganz auf Infanterie zugunsten von Fahrzeugen, die im späteren Spielverlauf zum Einsatz kommen".
Das komplette Spiel heißt D.O.R.F.: Real-Time Strategic Conflict und wird als RTS-Spiel für PC beschrieben, das klassische RTS-Spiele aus den 90er-Jahren zum Vorbild nimmt, diese aber mit neuen Mechanismen erweitert. Das Spiel soll Land-, Luft- und Seekämpfe beinhalten und drei "einzigartige" Fraktionen mit je einer Singleplayer-Kampagne zum Spielen bieten. Einen Multiplayer mit bis zu acht Spielern soll es ebenfalls geben.
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Dennoch werde ich das Spiel auslassen. An sich habe ich zu viele gute RTS die ich gerne spiele.
Krass, dass das eine modifizierte OpenRA Engine ist.