Immortals of Aveum mit Unreal Engine 5.1: Bei Ultra-Grafik wird es richtig teuer - neue Systemanforderungen

Kurz vor dem Release des Fantasy-Shooters Immortals of Aveum gibt es erweiterte Systemanforderungen zum Unreal-Engine-5.1-Showcase. Die haben es in sich.

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Immortals of Aveum mit Unreal Engine 5.1: Bei Ultra-Grafik wird es richtig teuer - neue Systemanforderungen
Quelle: Electronic Arts

Nach einer zwischenzeitlichen Verschiebung steht am 22. August mit Immortals of Aveum das erste "große" Spiel auf Basis der Unreal Engine 5.1 an, wenn man Fortnite von Epic außen vor lässt. Es gibt zwar bereits einige Spiele mit UE 5.1, aber Immortals of Aveum von Entwicklerstudio Ascendant und Publisher EA nutzt als womöglich erstes Nicht-Indie-Spiel ausgiebig die Möglichkeiten von Nanite, Lumen, World Partition, Niagara und vieles mehr. Das hat aber seinen Preis.

Unreal Engine 5.1 wird gefeiert

Wie die Entwickler in einem aktuellen Technik-Blog mitteilen, ist eben nicht nur ein einzelner Teil der Unreal Engine 5.1 verantwortlich dafür, wie ein Spiel am Ende aussieht. Alle UE-5.1-Tools müssten richtig zusammenarbeiten - dann biete die Engine eine bisher nicht mögliche Flexibilität. Das habe Ascendant erlaubt, "ein riesiges Spiel in einer weitläufigen Welt mit einem vergleichsweise kleinen Team zu erschaffen und alles großartig aussehen und reibungslos laufen zu lassen - auf einer Vielzahl von Plattformen".

Allerdings hat das auch seinen Preis. Wie die Entwickler bekannt geben, gibt es nun erweiterte Systemanforderungen für vier verschiedene Konfigurationen, die alle (mindestens) 60 Fps stemmen sollen. Man möchte aber vor allem am unteren Ende noch mehr Optimierungsarbeit leisten, um die Minimalanforderungen zu senken - dann aber mit Full HD und mindestens 30 Fps. Ascendant experimentiert aktuell mit einer Geforce GTX 1070 und einem Core i7-8700K, um weitere Optimierungen bei der vergleichsweise neuen Unreal Engine 5.1 zu implementieren. 120 Fps und Ultra HD braucht dagegen die schnellsten verfügbaren CPUs und GPUs.

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Wichtig zu wissen: Alle Einschätzungen des Entwicklers sehen vor, dass "Quality Upscaling" zum Einsatz kommt. Immortals of Aveum unterstützt sowohl AMD FSR 2.2 als auch Nvidias DLSS3-Upscaling-Technologie. Ohne Upscaling dürfte Immortals of Aveum keinen großen Spaß bereiten. Vorausgesetzt werden immer mindestens 16 GiB RAM und eine 70 GByte SSD - Letzteres wird zumindest empfohlen. Windows 11 wird zumindest für Intel-CPUs empfohlen. Über die beiden ersten Stufen an Systemanforderungen hat PCGH bereits berichtet, hier wurde auch nichts verändert.

Heftige Anforderungen für UHD

Für 1080p, 60 Fps und Low-Grafik benötigt man eine 8-GiB-Grafikkarte der Marke Geforce RTX 2080 Super oder Radeon RX 5700 XT. Dazu kommt ein Core i7-9700 bzw. ein Ryzen 7 3700X. Wer Immortals of Aveum mit 1440p, 60 Fps und mittleren Grafikdetails spielen möchte, der benötigt schon 12 GiB (RTX 3080 Ti) bzw. 16 GiB VRAM (RX 6800 XT). Auf CPU-Seite werden ein Core i7-12700K und ein Ryzen 7 5700X erwähnt. Für Ultra HD mit 60 Fps und High-Grafik braucht es demnach zwar keine schnellere CPU, wohl aber deutlich schnellere GPUs. Genannt werden die Radeon RX 7900 XT und die Geforce RTX 4080. Unter 16 GiB VRAM scheint nichts zu gehen.

Das absolute Maximum fährt Immortals of Aveum mit Ultra-Grafik in UHD und 120 Fps auf. Hier braucht es nicht nur die schnellste Radeon (RX 7900 XTX) und die schnellste Geforce (RTX 4090), sondern auch die schnellsten bzw. teuersten Prozessoren (Ryzen 9 7950X3D und Core i9-13900KS). Wir sind gespannt, ob sich diese Anforderungen auch in der Praxis bestätigen lassen.

Immortals Minimal Medium High Ultra
Performance 1080p mit 60 Fps 1440p mit 60 Fps 2160p mit 60 Fps 2160p mit 120 Fps
Betriebssystem Windows 10 (64 Bit) Windows 10 (64 Bit) Windows 10 (64 Bit) Windows 10 (64 Bit)
CPU - Intel Core i7-9700 Core i7-12700K Core i7-12700K Core i9-13900KS
CPU - AMD Ryzen 7 3700X Ryzen 7 5700X Ryzen 7 5700X Ryzen 9 7950X3D
RAM 16 GB 16 GB 16 GB 16 GB
GPU - Nvidia Geforce RTX 2080 Super (8 GB) Geforce RTX 3080 Ti (12 GB) Geforce RTX 4080 (16 GiB) Geforce RTX 4090 (24 GiB)
GPU - AMD Radeon RX 5700 XT (8 GB) Radeon RX 6800 XT (16 GB) Radeon RX 7900 XT (20 GiB) Radeon RX 7900 XTX (24 GiB)
Storage 70 GByte (SSD empfohlen) 70 GByte (SSD empfohlen) 70 GByte (SSD empfohlen) 70 GByte (SSD empfohlen)

Hilfe für Spieler: Performance Budget Tool

Um die Spieler bei den Anforderungen und vielen Grafikschaltern nicht im Regen stehen zu lassen, hat man ein Performance-Budget-Tool entwickelt, das im Grafikmenü integriert ist und eine Vorschau darauf geben soll, wie sich Entscheidungen bei der Grafik auf die Leistung von Immortals of Aveum auswirken. Startet man das Spiel zum ersten Mal, wird die aktuelle PC-Config gescannt. Danach sieht man ein Gesamtbudget für die jeweilige GPU und die CPU. Jeder einzelne Schalter zahlt auf das Budget ein - wenn die Zuweisung der Details insgesamt niedriger ist als das Gesamtbudget, kann man mit hohen Bildraten rechnen.

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Wer das Gesamtbudget überschreitet, muss mit Rucklern rechnen. Anwender sollen schnell sehen können, wie sich die verschiedenen Grafikdetails auf die Leistung im Spiel auswirken - inklusive laufender Hintergrundprozesse. Das Tool soll weiter aktualisiert werden und dann auch andere Auflösungen und Seitenverhältnisse berücksichtigen.

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    • Kommentare (68)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Pleasedontkillme Software-Overclocker(in)
        Zitat von Arkonos66623
        Du kannst in der Unreal Engine 5 auch komplett auf Nanite verzichten. Nanite hat einen relativ starken perfomance impact, allerdings auch enorme Vorteile. In einer Kartengeneration wird sich die Grundlast von Nanite schon ganz gut tragen lassen. Was du für Probleme mit Fortnite hast erschließt sich mit übrigens nicht, bei mir lief das als ich es mal getestet hab ziemlich gut.
        Kommt wohl auf System und Settings draufan.
        Ich spiele es nicht, hatte es aber schon hin und wieder drauf (DX11).
        Bedaure, interesiere mich nicht für das Spiel selbst. Dafür gibt es zuviele gute Spiele da drausen und zu wenig Zeit.
        Also kein Selbsttest.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Stalker2 wohl auch ?
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        ...tja, wer hätte es gedach?
        Ach ja richtig. Ich.
      • Von Pleasedontkillme Software-Overclocker(in)
        Zitat von Arkonos66623
        Du kannst in der Unreal Engine 5 auch komplett auf Nanite verzichten. Nanite hat einen relativ starken perfomance impact, allerdings auch enorme Vorteile. In einer Kartengeneration wird sich die Grundlast von Nanite schon ganz gut tragen lassen. Was du für Probleme mit Fortnite hast erschließt sich mit übrigens nicht, bei mir lief das als ich es mal getestet hab ziemlich gut.
        Kommt wohl auf System und Settings draufan.
        Ich spiele es nicht, hatte es aber schon hin und wieder drauf (DX11).
        Bedaure, interesiere mich nicht für das Spiel selbst. Dafür gibt es zuviele gute Spiele da drausen und zu wenig Zeit.
        Also kein Selbsttest.

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        Stalker2 wohl auch ?
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        ...tja, wer hätte es gedach?
        Ach ja richtig. Ich.
      • Von Arkonos66623 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Pleasedontkillme
        Die Resultate sprechen für sich.
        Was sagt das über deine Ahnung aus?

        Matrix Demo
        Ramnand2
        Fortnite (die neuste Version natürlich)
        The Finals (ist der Titel, den ich nicht mehr wusste)
        Gotham Knights

        Nachtrag: Voll Redfall vergessen ?
        Heua, was für ein scheiss Game das war. Wohlgemerkt, gerade erst passiert!
        Du kannst in der Unreal Engine 5 auch komplett auf Nanite verzichten. Nanite hat einen relativ starken perfomance impact, allerdings auch enorme Vorteile. In einer Kartengeneration wird sich die Grundlast von Nanite schon ganz gut tragen lassen. Was du für Probleme mit Fortnite hast erschließt sich mit übrigens nicht, bei mir lief das als ich es mal getestet hab ziemlich gut.
      • Von Khaos-Thanathan BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von JackTheHero
        Es ist eben ein Next Gen spiel.
        Na ich weiß ja nicht... Wie ein erheblicher grafischer Sprung sieht das nicht aus. Für mich wirkt das eher wie schlechte Optimierung und ggf. nicht sonderlich effiziente Engine.
      • Von Gast1719868203
        Reshade pathtracing sieht immer noch besser aus. ^^
      • Von Gast1719868203
        Es ist eben ein Next Gen spiel. Meckern ob was gerechtfertig sei kann man immer und wird man auch immer was finden. Ich werd meinen Spaß dran haben.

        Ist eben eine Einstellung ob man sich generell bei allem auf das negative konzentrieren will oder einfach das positive sieht und Spaß damit hat.. Das scheint verloren zu gehen und man schimpft lieber auf alles..
      Direkt zum Diskussionsende
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