Hands-on mit Homefront: Neue Hoffnung für Shooter-Fans?

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Test Roland Austinat (US-Korrespondent) Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Vom Jäger zum Gejagten: Die USA sind im Jahr 2015 von den Truppen des Vereinigten Korea besetzt. Nur wenige Rebellen wagen, sich der brutalen Herrschaft der Eroberer zu widersetzen. Gehören Sie dazu? Roland Austinat mit seinem Hands-on von Homefront bei der E3.

Wenn es einen Preis für die beste Einbindung aktueller politischer Ereignisse gäbe, dann würden ihn ganz klar die Kaos Studios aus New York gewinnen. Die THQ-Tochter eröffnete ihre E3-Präsentation des 3D-Shooters Homefront mit US-Außenministerin Hilary Clinton, die den Angriff der nordkoreanischen Streitkräfte auf ein südkoreanisches Marineschiff verurteilte. Ein paar Jahre in die Zukunft geblickt hat sich Nordkorea zur asiatischen Großmacht aufgeschwungen und nutzt eine neue Ölkrise aus, um erst Hawaii und dann die USA anzugreifen und im Handstreich zu besetzen. Das erinnert nicht von ungefähr an den Kinoklassiker Red Dawn - Drehbuchautor und Regisseur John Milius schreibt auch an der Homefront-Geschichte mit.

Homefront: In trügerischer Sicherheit
Nach dem Intro-Video nimmt uns Lead Level Designer Rex Dixon in eine kleine Siedlung mit, die zum Zufluchtsort einiger Dutzend Widerständler geworden ist. Zwei Kinder ruhen in Schlafsäcken vor einem Kamin, im Innenhof treibt ein Rebell eine Bewässerungsanlage mit einem Heimtrainer an, während ein anderer eine Ziege melkt. Nach und nach lernen wir unsere Mitstreiter kennen und lernen, dass wir ein Pilot sind, dessen Flugzeug von den Koreanern abgeschossen wurde. Zwar sieht die Grafik nicht so schick wie etwa die von Call of Duty 7: Spec Ops oder Crysis 2 aus, doch sie schafft es mühelos, eine bedrückende Atmosphäre zu erzeugen, die uns so schnell nicht los lässt. So bedrohlich-ruhig ist die Stimmung, dass wir jeden Moment einen Angriff feindlicher Truppen erwarten. Das passierte schließlich auf der letzten E3-Vorführung von Homefront, doch für heute bleibt das den Überlebenden erspart.

Homefront: Showdown am Einkaufszentrum
Etwas später wechselt Rex Dixon den Schauplatz: Wir befinden uns in der Nähe eines schwer bewachten Einkaufszentrums, das es zu stürmen gilt. Doch wie soll das funktionieren? Unsere Mitstreiter lenken zuerst einen Transporter durch den Maschendrahtzaun, der an einer Absperrung hängen bleibt. Die Wachen rücken aus, um ihn unter die Lupe zu nehmen - da explodieren unvermittelt Cluster-Raketen, die von unseren Verbündeten im allgemeinen Chaos losgeschickt wurden, und lassen ihre feurige Ladung auf den Parkplatz niedergehen. Doch dann gerät das Feuer und damit die Lage außer Kontrolle: Wir verlieren das Bewusstsein und müssen von einer Siedlungsbewohnerin wachgerüttelt werden. Ein rascher Sprint durch die Feuerhölle auf einen Wachturm scheint die einzige Chance, mit dem Leben davon zu kommen. Doch auch der Turm wird getroffen und stürzt in Zeitlupe um. Dann wird uns schwarz vor Augen. Nur ein lautes Summen dröhnt in unseren Ohren, als wir die Augen öffnen und einen koreanischen Soldaten mit gezogener Waffe auf uns zugehen sehen. Kurz, bevor er uns mit einem Schuss aus der Waffe abserviert, rollt der ferngesteuerte Goliath-Roboter über ihn hinweg, den wir schon vorher in der Siedlung gesehen haben.

Prompt wechselt unser Missionsziel: Es gilt, die Koreaner auf dem Dach des Einkaufszentrums auszuschalten, die Goliath mit einer EMP-Kanone außer Gefecht setzen wollen. Um alles noch schlimmer zu machen, schalten sich noch koreanische Hubschrauber ins Gefecht ein, die wir zusammen mit Goliath und unseren Verbündeten ausschalten. Mit dem Absturz eines Hubschraubers, dessen flammende Überreste uns gefährlich nahe kommen, endet die Vorführung. Was eine Show! Was für eine Dramatik! Wir sind gespannt, ob Homefront die Spannung und Action der letzten Minuten auch über die gesamte Spieldauer aufrecht halten kann. Wünschen würden wir es uns.

Hintergrund: Homefront
Anfang 2011 erscheint der neue Ego-Shooter Homefront für PC und Xbox 360. Das Geschehen spielt sich bei Homefront in den von Nordkorea überfallenen Vereinigten Staaten von Amerika im Jahr 2027 ab.

Die Geschichte des Einzelspieler-Modus wird von John Milius entworfen, der unter anderem schon an den Drehbüchern der Filme Apocalypse Now und Die rote Flut mitarbeitete. Zusätzlich soll Homefront auch einen Mehrspieler-Modus bieten.

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von butter_milch Software-Overclocker(in)
        AW: Hands-on mit Homefront: Neue Hoffnung für Shooter-Fans?

        Frontlines war schon ein sehr geiles Spiel. Ich mache mir keine Sorgen, dass es mit diesem Spiel anders werden könnte
      • Von butter_milch Software-Overclocker(in)
        AW: Hands-on mit Homefront: Neue Hoffnung für Shooter-Fans?

        Frontlines war schon ein sehr geiles Spiel. Ich mache mir keine Sorgen, dass es mit diesem Spiel anders werden könnte
      • Von joraku BIOS-Overclocker(in)
        AW: Hands-on mit Homefront: Neue Hoffnung für Shooter-Fans?

        Das Video wurde gelöscht.
      • Von A.N.D.I.
        Hands-on mit Homefront: Neue Hoffnung für Shooter-Fans?

        Das Spiel scheint mal was anderes zu sein. Ich werde es weiter beobachten.
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