Helldivers 2: Neues Update sorgt für Technikfrust und Inhalts-Euphorie

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Helldivers 2: Neues Update sorgt für Technikfrust und Inhalts-Euphorie
Quelle: Arrrowhead Game Studios/Xbox

Das aktuelle Helldivers 2-Update erweitert das Spiel um unterirdische Terminid-Höhlen und neue Missionsarten. Während viele die Inhalte feiern, klagen Spieler über Framerate-Drops, Abstürze und Fehler, die den Gesamteindruck trüben.

Arrowhead hat mit "Into the Unjust" das nächste große Update für Helldivers 2 veröffentlicht. Inhaltlich fällt es umfangreich aus: Terminid-Höhlen mit engen Gängen, neuen Gegnern und verschachtelten Missionen erweitern das Game. Zum ersten Mal müssen Spieler in unterirdische Strukturen vordringen, statt wie bisher einfach Granaten in die Erdlöcher zu werfen. Dementsprechend lassen sich in diesen Situationen auch keine Stratagems wie gewohnt einsetzen - was den Schwierigkeitsgrad spürbar anhebt. Schon beim ersten Vorstoß in die dunklen Höhlensysteme wird deutlich, dass Routine-Loadouts an ihre Grenzen stoßen. Wer ohne Plan oder passende Ausrüstung loszieht, findet sich schnell in der Defensive wieder. Auch der neue Bossgegner, der sogenannte Hive Lord, zwingt Teams zu koordiniertem Vorgehen, und dem Einsatz von Hellbombs.

Allerdings bringt das Update nicht nur spielerische Frische, sondern auch technische Probleme. Berichte über starke Framerate-Einbrüche, plötzliche Abstürze und merkwürdige Respawn-Fehler häufen sich. Teilweise erscheinen Spieler nach dem Tod über der Höhle und stürzen sofort ins Aus. Auch Audiofehler, die schon länger bekannt sind, wurden bislang nicht behoben, während es noch immer Performance-Probleme gibt.

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Im offiziellen Discord zum Spiel hat sich auch Arrowhead-CEO Shams Jorjani mehrfach zu Wort gemeldet. Er räumte ein, dass die technische Schuld ("technical debt") das Spiel aktuell stark belaste. Mit dem Abschluss des Xbox-Release wolle man nun aber einen deutlich besseren Anlauf nehmen, so Jorjani. Zudem bestätigte er, dass die Reduzierung der enormen Spieldateigröße (mittlerweile immerhin rund 140 GB) intern höchste Priorität genieße, auch wenn man noch keinen Zeitplan nennen könne. Parallel versprach er Hotfixes für die dringendsten Crashes (ein Hotfix ist bereits da) und bedankte sich bei Spielern, die trotz aller Probleme bereits leichte Performance-Verbesserungen meldeten. Auf die Forderung nach einem reinen Performance-Update reagierte Jorjani mit der klaren Aussage, dass man am liebsten jeden verfügbaren Entwickler ausschließlich auf Stabilität und Technik ansetzen würde, die Probleme seien allerdings komplex und bräuchten vor allem Zeit.

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Quelle: Arrowhead (1), (2), (3), (4), (5), (6) via PC Gamer

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