Beyerdynamic MMX 150 Wireless: Konnektivität, Bedienung, Sound und Fazit
Inhaltsverzeichnis
Konnektivität und Bedienung
Das MMX 150 bietet vier Verbindungsmöglichkeiten: Bluetooth, 2,4 GHz per Dongle, Kabel per USB und Kabel per 3,5-mm-Klinke. Dabei können die beiden Drahtlosverbindungen gleichzeitig genutzt und per Funktionsknopf an der linken Ohrmuschel im Betrieb gewechselt werden. Wer neben dem Gaming-Rechner sein Smartphone per Bluetooth verbindet, kann schnell hin und herwechseln. Die für Mobilgeräte verfügbare App bietet weitere Einstellungsmöglichkeiten wie beispielsweise einen Equalizer. Der Kabelmodus hat uns dabei allerdings etwas irritiert. Denn wird das USB-auf-3,5-mm-Klinke-Kabel genutzt, muss das Headset dennoch eingeschaltet werden, um zu funktionieren. Beyerdynamic gibt im Datenblatt einen "analogen Anschluss" an. Was das jedoch bedeutet, kann man schwer sagen und es werden einige Fragen aufgeworfen: Wird der Akku im Kabelmodus mit der Zeit verbraucht? Welchen Weg geht das Signal intern? Durchläuft es einen extra Verstärker oder gar einen DSP? Im schlimmsten Fall könnte dies bedeuten, dass ein genutzter High-End-Kopfhörerverstärker dem Headset im Kabelmodus keinen Vorteil bringt, weil interne Komponenten irgendwann die Signalqualität begrenzen. Da es sich beim MMX 150 jedoch um ein Gaming-Headset handelt, das vielleicht nur gelegentlich Ausflüge ins Studio machen soll, ist dies zu verschmerzen. Denn der Sound kann sich auch so schon sehen lassen.
Sound
Die Studio-Gene merkt man dem MMX 150 sofort an. Denn die Sound-Grundeinstellung ist sehr ausgewogen und erinnert an Kopfhörer aus dem professionellen Musikproduktionsbereich. Weder sind die Tiefen geboostet, noch gibt es einen Mid-Scoop, typische "Gaming-Optimierungen" sind glücklicherweise nicht zu erkennen. Man erhält in den Tiefen einen Klang, der weder Resonanzpunkte noch Unsauberkeiten oder eine verwaschene Wiedergabe erkennen lässt. Hier ist alles direkt und definiert. Die Höhen zeigen sich als präsent und ausgewogen, können je nach Test aber auch manchmal etwas schärfer ausfallen, ohne jedoch an Präzision einzubüßen. Die Mitten sind ausgewogen und angenehm sauber.
Da es sich beim MMX 150 Wireless um ein geschlossenes Headset handelt, erwartet man meist einen entsprechend geschlossenen Sound. Doch das MMX 150 schafft es tatsächlich, relativ offen zu klingen. Das Stereobild ist tendenziell weitläufig, räumlich und nicht komprimiert. Eine gute Richtungszuordnung ist ebenfalls möglich, einzelne Instrumente lassen sich in Musikstücken einwandfrei heraushören. Dennoch kann das Headset die Stärken der geschlossenen Bauweise ausspielen. Es dringen kaum Geräusche nach außen und wenig Lärm nach innen. Eine Dämpfung, wie sie bei ANC möglich wäre, darf man aber nicht erwarten.
Wir konnten auch das steckbare Mikrofon unter die Lupe nehmen. Hier wurde der Sound auf Sprachverständlichkeit optimiert, sprich, die Höhen und Tiefen wurden etwas abgeschnitten. Auch merkt man die etwas niedrigere Auflösung und Grobheit des Sounds. Dennoch ist die Soundqualität für ein Headset-Mikrofon durchaus als gut zu bezeichnen. In den Klang wird eher behutsam eingegriffen und die Stimmaufnahme ist angenehm anzuhören. Für den Chat beim Spielen gibt es hier nichts zu beanstanden. Wer sich selbst beim Sprechen hören möchte, kann dazu das Direct Monitoring einschalten.
Fazit
Das MMX 150 Wireless kann als gelungene Kombination aus Gaming-Headset und Studio-Kopfhörer gesehen werden. Ergonomisch gibt es nichts zu beanstanden und die Verbindungsmöglichkeiten sind vielfältig. Lediglich der Einschaltzwang bei der Nutzung mit Kabel und 3,5-mm-Klinke hat uns etwas gestört. Die Ausstattung ist eher kompakt gehalten, dafür überzeugt aber der Sound des MMX 150 durch und durch mit einer sehr ausgewogenen und guten Frequenzwiedergabe. Lediglich die Höhen können manchmal etwas schärfer wirken. Für 180 Euro ist das MMX 150 Wireless zu empfehlen. Zwar gibt es hier noch keine Spezialfeatures wie ANC, dafür aber ein Headset, das sich sowohl fürs Gaming und Entertainment als auch fürs Studio eignet.
| Produktname | MMX 150 Wireless |
|---|---|
| Hersteller/Webseite | Beyerdynamic/www.beyerdynamic.de |
| Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis | Ca. 180 €/gut |
| PCGH-Preisvergleich | www.pcgh.de/preis/3581631 |
| Farbvarianten | Schwarz/arctic white |
| Bauform | Geschlossen, ohrumschließend |
| Material | Kunststoff-(Ohrmuscheln/Bügel)-Metall-Aufhängung, Samt-Ohrpolster |
| Konstruktion Treiber/Mikrofon | Dynamisch, 40 mm/Kondensator, 10 mm, Niere |
| Gewicht | 330 g |
| Impedanz | 32 Ohm |
| Ausstattung (20 %) | 3,28 |
| Konnektivität | Bluetooth, 2,4 GHz Dongle, USB-C, 3,5-mm-Klinke |
| Bedienelemente | Drehrad, zwei Taster, multifunktional |
| Beleuchtung | Statusleuchte |
| Mikrofon | Boom, steckbar |
| Software | Mobile App |
| ANC/Surround | Nein/nein |
| Zubehör | 1,8 m USB-C-auf-C-, 1,8 m USB-C-auf-3,5-mm-Klinke-Kabel, Mikrofon, Dongle, USB-C-auf-A-Adapter, Anleitung |
| Sonstiges | Direct Monitoring, Mute-Funktion |
| Eigenschaften (20 %) | 2,23 |
| Ergonomie | 2 Achsen, größenverstellbar, für alle Kopfgrößen |
| Integrierter Wandler (KHz/Bit) | Nicht angegeben |
| Frequenzgang laut Herst. (Kopfh./Mikr.) | 20 - 20.000 Hz/20 - 20.000 Hz |
| Verarbeitung | Sehr gut |
| Akkulaufzeit (laut Hersteller) | Bis zu 50 Stunden |
| Sound/Leistung (60 %) | 1,30 |
| Wiedegabe (Tiefen/Mitten/Höhen) | Ausgeglichen/ausgeglichen/ausgeglichen |
| Sound-Qualität (Tiefen/Mitten/Höhen) | Gut/gut/befriedigend |
| Räumliche Trennung | Gut |
| Offenheit | Mittel |
| Herausdringende/hereindringende Geräusche | Kaum/wenig |
| Mikrofon Auflösung/Frequenzwiedergabe | Mittel/mittel |
| Fazit | 1,88 |
| + Guter, sehr ausgewogener Sound; Allrounder | |
| - Kompakte Ausstattung |

Das MMX300 nutze ich mehr im Sommer, weil es bei offenen Fenstern mit der geschlossenen Bauweise gut isoliert. Das offene MMX330 ist sehr, sehr gut aus meiner Anwender Sicht für Musik. Ich habe da noch kein besseres Headset gefunden. Es fehlt einfach noch eine gute kabellose Lösung, idealerweise mit Mikrofon. Ich bekomme das nicht in meinen Kopf, dass es da keinen Markt gibt. Da würde ich auch 750 bis 1.000€ ausgeben für ein Headset, das Prima klingt und ein Spitzenmikrofon mit Streaming Niveau hat und man auch mal 10 Stunden tragen kann. Das muss sich doch technisch lösen lassen. Dazu noch ein Max Gewicht von 300 Gramm.
Die 400 Gramm Headsets hatte ich ein paar, die sind mir zu schwer. Die rutschen dann auf dem Schädel und nach einigen Stunden mag ich das nur in die Ecke feuern. Technisch am Besten finde ich im Gamin Bereich das Corsair Virutoso Max Wireless, gutes Mike, guter Sound in Spielen, Katastrophale Werksabstimmung für Musik und rutscht auf Schädel, das ist nicht mehr feierlich und schwer.
Die Technik 100 Gramm leichter, mit dem Komfort eines Sennheiser oder Beyerdynamic, mit vernünftigen Presets und wir hätten es. Also, sollte sich ein Hersteller in den Thread verirren, ihr wisst, was ich brauche
Aber halt nicht als Headset an sich.
Das hat sich irgendwie aufgeteilt: Headsets sind verkabelt, es nimmt einfach alle Fehlerquellen weg die beim Funk existieren.
Funkstrecken gibt es sowohl für Kopfhörer als auch für Mikrofone oder Instrumente. Funkstrecken die aber beides (Headset und Mikro) bedienen, sind mir nicht bekannt (die dürfte es geben, aber mit entsprechenden Nachteilen - Batterielaufzeit, Gewicht, Größe). In der Regel wird dieser Bereich durch Funkgeräte abgedeckt, die entsprechend wie Blechdose klingen, aber Reichweite, Batterielaufzeit usw. mitbringen. Es gibt selbst da keinen wirklichen Markt für beidseitige Funkverbindung.
Auf Anhieb finde Ich nur so was:
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Irre teuer, max 7h Laufzeit, dafür halt Qualität. Aber separate Geräte kosten nen Bruchteil davon.
Deswegen ist das ja so schwierig. IEM (mit in-ears) gibt es tausende gute Modelle. Funksender mit Mikrofonanschluss und/oder Instrumente (Gitarre/Bass) gibt es noch mehr. Kombi zwischen Mikro und Instrumenteneingang - weniger, Mikro + Kopfhörer sind so selten wie Einhörner.
Deswegen wurde ja auch das Sennheiser HMD-26 (II) empfohlen, das ist genau das Headset was im Profi-Bereich dominiert bei Kommentatoren - und dabei recht guten Sound in die Ohren zaubert.
Es gibt einige ähnliche Modelle:
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Die unterscheiden sich n wenig nach Polster und Mikrofon (gibt dynamisch und condensator, wobei condensator 48V braucht und sehr empfindlich ist). ANC gibt es bei einem Modell irgendwo.
Warnung, diese kommen ohne Kabel und brauchen spezielle Mischpulte/Audio Interface. Nicht so einfach das Zeug
Es ist also gar nicht so einfach, eine professionelle Lösung zu finden. Weil die eben für andere Einsatzzwecke gedacht ist - die Batterielaufzeit übersteigt selten 8h für die Funk-Sender/Empfänger (viele haben auswechselbare Batterien) und der ganze Kram ist halt separat für genau das was halt da reingesteckt werden soll.
Mit 2 Einheiten am Gürtel rumlaufen ist Quark.
Ansteck-Mikrofone (mit Lav-Anschluss) wie von RODE etc. haben in der Regel nur n paar Stunden laufzeit. Die können zwar via Type C im Betrieb geladen werden - aber da hängt man wieder am Kabel beim Sender, kann man also gleich n Lavalier für 50€ dranhängen und wird genau so gut klingen
....
Umstieg auf Pro-Gear ist zwar anfänglich teurer bzw. braucht etwas andere Hardware und Kabel/Adapter, aber sobald dies steht, dann steht es.
Kollege hat noch seine treuen Technics DJ-1210er Kopfhörer. Die nutzt er glaub Ich seit 15 Jahren. Die sehen komplett zerstört aus, Polster haben sich längst in Staub verwandelt, selbst das Metall zerlegt sich, aber die funktionieren noch. Er wartet bis die kaputt gehen, die werden ihn wohl überleben
Das MMX300 nutze ich mehr im Sommer, weil es bei offenen Fenstern mit der geschlossenen Bauweise gut isoliert. Das offene MMX330 ist sehr, sehr gut aus meiner Anwender Sicht für Musik. Ich habe da noch kein besseres Headset gefunden. Es fehlt einfach noch eine gute kabellose Lösung, idealerweise mit Mikrofon. Ich bekomme das nicht in meinen Kopf, dass es da keinen Markt gibt. Da würde ich auch 750 bis 1.000€ ausgeben für ein Headset, das Prima klingt und ein Spitzenmikrofon mit Streaming Niveau hat und man auch mal 10 Stunden tragen kann. Das muss sich doch technisch lösen lassen. Dazu noch ein Max Gewicht von 300 Gramm.
Die 400 Gramm Headsets hatte ich ein paar, die sind mir zu schwer. Die rutschen dann auf dem Schädel und nach einigen Stunden mag ich das nur in die Ecke feuern. Technisch am Besten finde ich im Gamin Bereich das Corsair Virutoso Max Wireless, gutes Mike, guter Sound in Spielen, Katastrophale Werksabstimmung für Musik und rutscht auf Schädel, das ist nicht mehr feierlich und schwer.
Die Technik 100 Gramm leichter, mit dem Komfort eines Sennheiser oder Beyerdynamic, mit vernünftigen Presets und wir hätten es. Also, sollte sich ein Hersteller in den Thread verirren, ihr wisst, was ich brauche
Bei mir ist das n wenig anders. Die Ausgaben sind auch nicht ohne, nur halten diese bei mir lange.
Für PC habe ich aktuell folgendes:
AKG K240 MKII (nix Bass, offene Kopfhörer). Diese sind praktische Sommerkopfhörer. Leicht, man schwitzt nicht.
Vor&Nachteil: offene Bauweise. Sound geht raus (also sensible Mikrofone kriegen das ab), aber Sound geht auch rein - Ich höre Lieferanten und Anrufe. Die Bauweise hat aber auch den Nachteil - unten rum gibt es wenig bums.
Beyerdynamic DT-770 80Ohm. Geschlossen. Praktisch das Gegenteil von dem vorherigen Modell.
Mehr Bass, dafür schwer und warm. Isolierung halbwegs gut. Beyer haben halt ihre Badewanne, also weniger Mitten, dafür mehr Höhen und Bass. Dazu sind die sibilanten S-Sounds also sehr harsch. Geschmacktssache. Einige finden den Sound anstrengend.
DJ-Kram:
Pioneer HDJ-10 - höchstes Modell. Abnehmbares Kabel, over-ear, schwer, drücken wie Schraubzwinge, max 1h durchgehend, danach drückt es die Ohren und Schädel zusammen. Das ist aber richtig so (und wird mit der Zeit bissl besser). Anspressdruck - passive Isolation. Spiralkabel damit dieser nicht am Boden baumelt. Absolut genialer Sound in dem Bereich, sehr gut zusammengebaut. Die kriegt man nicht tot - die werden eventuell aussehen wie von nem Rottweiler als Spielzeug benutzt aber die werden funktionieren.
Nachteil: die sind massiv, um den Hals selbst bei nem größeren Kerl unbequem. Recht schwer und warm, im Sommer also zu beachten.
Sennheiser HD-25 - Klassiker. Design ist älter als das halbe Forum hier.
On-ear. Super leicht. Super angenehm zu tragen. Sound nicht so super klar wie neuere Designs, aber die sind extrem praktisch, unkaputtbar, haben Ersatzteile für alles, sind dafür auch noch günstig (150€ rum). Das ist ein Arbeitstier.
Die werden zwischen anderen Kabeln und Adaptern geschoben, die Tasche wird geschmissen, es werden Lampen und sonstiges draufgestellt. Auch am Kabel wird gezogen. Durchschnittlich leben diese 3-5 Jahre bei einem Tour-DJ bis Reparatur fällig wird. Studio/gelegentliche Ausflüge und diese überleben 10+ Jahre.
Ich hab einiges an Mikrofonen die für alle Einsatzzwecke gedacht sind. RODE wireless kit (clip, kann aber auch Lavalier-Mikrofone aufnehmen). Shure SM58 handheld - das bekannteste Handheld. Kannst Nägel damit einschlagen oder Köpfe, kriegt man nicht tot. Jemand hat das Ding aus Spaß im Garten für 1 Jahr verbuddelt. Ausgegraben - funktioniert.
Auf jeder halbwegs bekannten Bühne weltweit zu finden.
Kondensatormikro am PC - sehr empfindlich, also PC auf silent/unter 40dB(a) und weiter weg. Nachbarn am besten tot
Shotgun/Messmikrofon von Superlux, kA welches mehr, billig
Wireless nutze ich nur im Verbung mit spezieller Ausrüstung die sonst eher im Live-Bereich zu finden ist. Also Funkmikrofone oder Funk-Kits die halt üblicherweise im TV oder auf Konzerten zu sehen sind. Das ganze gilt auch für IEM - in-ear monitoring. Diese sind weit weniger anfällig für Funkstörungen, haben diverse Kanäle und vor allem wechselbare Batterien. Sollte es also länger gehen, lässt sich das in wenigen Sekunden wieder in Betrieb nehmen.
Bei Gaming-Grütze habe ich etwa seit 10 Jahren nix mehr auf dem Kopf gehabt, zumindest nix Eigenes. AudioTechnica hatte Ich einige getestet, die sind gut, aber auch die haben Nachteile und sind preislich teils deutlich über dem was Semi/Pro-Kopfhörer/Headsets kosten. Bedenkt man absolut nicht vorhandene Ersatzteile und deren kurze Lebensdauer, fasse ich diese nicht mehr an.
Umstieg auf Pro-Gear ist zwar anfänglich teurer bzw. braucht etwas andere Hardware und Kabel/Adapter, aber sobald dies steht, dann steht es.
Kollege hat noch seine treuen Technics DJ-1210er Kopfhörer. Die nutzt er glaub Ich seit 15 Jahren. Die sehen komplett zerstört aus, Polster haben sich längst in Staub verwandelt, selbst das Metall zerlegt sich, aber die funktionieren noch. Er wartet bis die kaputt gehen, die werden ihn wohl überleben