Gaming trifft für unter 200 Euro auf Studio: Beyerdynamic MMX 150 Wireless im Test
Gaming-Headset mit Studio-Qualitäten für unter 200 Euro? Mit dem neuen MMX 150 Wireless könnte Beyerdynamic genau diesen Spagat hinbekommen. Ob er gelungen ist, haben wir im Test herausgefunden.
Inhaltsverzeichnis
Mit knapp 180 Euro gehört das neue MMX-150-Wireless-Headset eher in die untere Mittelklasse des Herstellers - das Studio-High-End-Segment kann hier den Geldbeutel noch einmal stärker fordern. Doch wirklich günstig ist das Modell nicht, bringt dafür aber auch allerlei Features und den Drahtlos-Modus mit. Wir haben herausgefunden, ob es sich beim neuen Beyerdynamic-Headset um eine erfolgreiche Kombination aus Gaming-Headset und Studio-Kopfhörer handelt.
Ausstattung und Verarbeitung
Das MMX 150 kommt in einer schlichten, aber stabilen Verpackung. Als Beigaben findet man ein USB‑C‑auf‑USB‑C‑Kabel, ein USB-C-auf-3,5-mm-Klinke-Kabel sowie einen USB-Dongle, nutzbar über USB-A und -C. Außerdem liegt das montierbare Boom-Mikrofon bei. Eine Tasche oder gar ein Case findet man hingegen nicht, hier wurde die Sparschere angesetzt. Die multilinguale Anleitung erklärt die Funktionen des Headsets gut und unterstützt durch Piktogramme.
Das MMX 150 fühlt sich beim ersten Herausnehmen durchaus hochwertig, aber vor allem stabil an - hier wurde auf Robustheit gesetzt. Das unterstreichen besonders die geschlossenen Kunststoff-Ohrmuscheln, die sich mittels verstellbarer Metallaufhängung der Kopfform anpassen sollen, sowie der robuste, gummiüberzogene Bügel. Auch wurden die Verbindungskabel zu den Ohrmuscheln außerhalb der einrastenden Justierkonstruktion verlegt. Während der Bügel dank einer kunstlederüberzogenen Schaumpolsterung auf dem Kopf sitzt, stellen sich die Samt-Ohrpolster als angenehme Besonderheit heraus. Denn nicht nur versprechen diese einen weniger schweißreichen Tragekomfort, sie lassen sich auch durch einfaches Drehen entfernen und wechseln. Die Bedienelemente sind einfach gehalten und an der Unterseite der Ohrmuscheln angebracht. Ein Multifunktionsknopf - unter anderem zum Ein- und Ausschalten - auf der einen Seite, ein Rädchen und ein weiterer Knopf auf der anderen. Beides wird für verschiedene Funktionen genutzt.
Das Headset auf dem Kopf
Mit einem Gewicht von 330 g ist das MMX 150 nicht übermäßig schwer und fühlt sich auch bei längerem Tragen nicht unangenehm an. Ähnlich verhalten sich die ohrumschließenden Muscheln, die mit ihren Samt-Polstern tatsächlich einen angenehmen Eindruck hinterlassen, der vor allem weder durch einen Unterdruck- noch durch einen Klebe-Effekt geprägt ist. Der Anpressdruck ist stark genug, dass das Headset nicht bei jeder kleinen Bewegung verrutscht oder gar vom Kopf wandert, aber schwach genug, dass man auch über längere Zeit kein unangenehmes Druckgefühl erleidet. Ob man nun einen kleinen oder außergewöhnlich großen Kopf hat: Dank der weitreichenden Bügelverstellung passt das Headset ohne Probleme.

Das MMX300 nutze ich mehr im Sommer, weil es bei offenen Fenstern mit der geschlossenen Bauweise gut isoliert. Das offene MMX330 ist sehr, sehr gut aus meiner Anwender Sicht für Musik. Ich habe da noch kein besseres Headset gefunden. Es fehlt einfach noch eine gute kabellose Lösung, idealerweise mit Mikrofon. Ich bekomme das nicht in meinen Kopf, dass es da keinen Markt gibt. Da würde ich auch 750 bis 1.000€ ausgeben für ein Headset, das Prima klingt und ein Spitzenmikrofon mit Streaming Niveau hat und man auch mal 10 Stunden tragen kann. Das muss sich doch technisch lösen lassen. Dazu noch ein Max Gewicht von 300 Gramm.
Die 400 Gramm Headsets hatte ich ein paar, die sind mir zu schwer. Die rutschen dann auf dem Schädel und nach einigen Stunden mag ich das nur in die Ecke feuern. Technisch am Besten finde ich im Gamin Bereich das Corsair Virutoso Max Wireless, gutes Mike, guter Sound in Spielen, Katastrophale Werksabstimmung für Musik und rutscht auf Schädel, das ist nicht mehr feierlich und schwer.
Die Technik 100 Gramm leichter, mit dem Komfort eines Sennheiser oder Beyerdynamic, mit vernünftigen Presets und wir hätten es. Also, sollte sich ein Hersteller in den Thread verirren, ihr wisst, was ich brauche
Aber halt nicht als Headset an sich.
Das hat sich irgendwie aufgeteilt: Headsets sind verkabelt, es nimmt einfach alle Fehlerquellen weg die beim Funk existieren.
Funkstrecken gibt es sowohl für Kopfhörer als auch für Mikrofone oder Instrumente. Funkstrecken die aber beides (Headset und Mikro) bedienen, sind mir nicht bekannt (die dürfte es geben, aber mit entsprechenden Nachteilen - Batterielaufzeit, Gewicht, Größe). In der Regel wird dieser Bereich durch Funkgeräte abgedeckt, die entsprechend wie Blechdose klingen, aber Reichweite, Batterielaufzeit usw. mitbringen. Es gibt selbst da keinen wirklichen Markt für beidseitige Funkverbindung.
Auf Anhieb finde Ich nur so was:
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Irre teuer, max 7h Laufzeit, dafür halt Qualität. Aber separate Geräte kosten nen Bruchteil davon.
Deswegen ist das ja so schwierig. IEM (mit in-ears) gibt es tausende gute Modelle. Funksender mit Mikrofonanschluss und/oder Instrumente (Gitarre/Bass) gibt es noch mehr. Kombi zwischen Mikro und Instrumenteneingang - weniger, Mikro + Kopfhörer sind so selten wie Einhörner.
Deswegen wurde ja auch das Sennheiser HMD-26 (II) empfohlen, das ist genau das Headset was im Profi-Bereich dominiert bei Kommentatoren - und dabei recht guten Sound in die Ohren zaubert.
Es gibt einige ähnliche Modelle:
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Die unterscheiden sich n wenig nach Polster und Mikrofon (gibt dynamisch und condensator, wobei condensator 48V braucht und sehr empfindlich ist). ANC gibt es bei einem Modell irgendwo.
Warnung, diese kommen ohne Kabel und brauchen spezielle Mischpulte/Audio Interface. Nicht so einfach das Zeug
Es ist also gar nicht so einfach, eine professionelle Lösung zu finden. Weil die eben für andere Einsatzzwecke gedacht ist - die Batterielaufzeit übersteigt selten 8h für die Funk-Sender/Empfänger (viele haben auswechselbare Batterien) und der ganze Kram ist halt separat für genau das was halt da reingesteckt werden soll.
Mit 2 Einheiten am Gürtel rumlaufen ist Quark.
Ansteck-Mikrofone (mit Lav-Anschluss) wie von RODE etc. haben in der Regel nur n paar Stunden laufzeit. Die können zwar via Type C im Betrieb geladen werden - aber da hängt man wieder am Kabel beim Sender, kann man also gleich n Lavalier für 50€ dranhängen und wird genau so gut klingen
....
Umstieg auf Pro-Gear ist zwar anfänglich teurer bzw. braucht etwas andere Hardware und Kabel/Adapter, aber sobald dies steht, dann steht es.
Kollege hat noch seine treuen Technics DJ-1210er Kopfhörer. Die nutzt er glaub Ich seit 15 Jahren. Die sehen komplett zerstört aus, Polster haben sich längst in Staub verwandelt, selbst das Metall zerlegt sich, aber die funktionieren noch. Er wartet bis die kaputt gehen, die werden ihn wohl überleben
Das MMX300 nutze ich mehr im Sommer, weil es bei offenen Fenstern mit der geschlossenen Bauweise gut isoliert. Das offene MMX330 ist sehr, sehr gut aus meiner Anwender Sicht für Musik. Ich habe da noch kein besseres Headset gefunden. Es fehlt einfach noch eine gute kabellose Lösung, idealerweise mit Mikrofon. Ich bekomme das nicht in meinen Kopf, dass es da keinen Markt gibt. Da würde ich auch 750 bis 1.000€ ausgeben für ein Headset, das Prima klingt und ein Spitzenmikrofon mit Streaming Niveau hat und man auch mal 10 Stunden tragen kann. Das muss sich doch technisch lösen lassen. Dazu noch ein Max Gewicht von 300 Gramm.
Die 400 Gramm Headsets hatte ich ein paar, die sind mir zu schwer. Die rutschen dann auf dem Schädel und nach einigen Stunden mag ich das nur in die Ecke feuern. Technisch am Besten finde ich im Gamin Bereich das Corsair Virutoso Max Wireless, gutes Mike, guter Sound in Spielen, Katastrophale Werksabstimmung für Musik und rutscht auf Schädel, das ist nicht mehr feierlich und schwer.
Die Technik 100 Gramm leichter, mit dem Komfort eines Sennheiser oder Beyerdynamic, mit vernünftigen Presets und wir hätten es. Also, sollte sich ein Hersteller in den Thread verirren, ihr wisst, was ich brauche
Bei mir ist das n wenig anders. Die Ausgaben sind auch nicht ohne, nur halten diese bei mir lange.
Für PC habe ich aktuell folgendes:
AKG K240 MKII (nix Bass, offene Kopfhörer). Diese sind praktische Sommerkopfhörer. Leicht, man schwitzt nicht.
Vor&Nachteil: offene Bauweise. Sound geht raus (also sensible Mikrofone kriegen das ab), aber Sound geht auch rein - Ich höre Lieferanten und Anrufe. Die Bauweise hat aber auch den Nachteil - unten rum gibt es wenig bums.
Beyerdynamic DT-770 80Ohm. Geschlossen. Praktisch das Gegenteil von dem vorherigen Modell.
Mehr Bass, dafür schwer und warm. Isolierung halbwegs gut. Beyer haben halt ihre Badewanne, also weniger Mitten, dafür mehr Höhen und Bass. Dazu sind die sibilanten S-Sounds also sehr harsch. Geschmacktssache. Einige finden den Sound anstrengend.
DJ-Kram:
Pioneer HDJ-10 - höchstes Modell. Abnehmbares Kabel, over-ear, schwer, drücken wie Schraubzwinge, max 1h durchgehend, danach drückt es die Ohren und Schädel zusammen. Das ist aber richtig so (und wird mit der Zeit bissl besser). Anspressdruck - passive Isolation. Spiralkabel damit dieser nicht am Boden baumelt. Absolut genialer Sound in dem Bereich, sehr gut zusammengebaut. Die kriegt man nicht tot - die werden eventuell aussehen wie von nem Rottweiler als Spielzeug benutzt aber die werden funktionieren.
Nachteil: die sind massiv, um den Hals selbst bei nem größeren Kerl unbequem. Recht schwer und warm, im Sommer also zu beachten.
Sennheiser HD-25 - Klassiker. Design ist älter als das halbe Forum hier.
On-ear. Super leicht. Super angenehm zu tragen. Sound nicht so super klar wie neuere Designs, aber die sind extrem praktisch, unkaputtbar, haben Ersatzteile für alles, sind dafür auch noch günstig (150€ rum). Das ist ein Arbeitstier.
Die werden zwischen anderen Kabeln und Adaptern geschoben, die Tasche wird geschmissen, es werden Lampen und sonstiges draufgestellt. Auch am Kabel wird gezogen. Durchschnittlich leben diese 3-5 Jahre bei einem Tour-DJ bis Reparatur fällig wird. Studio/gelegentliche Ausflüge und diese überleben 10+ Jahre.
Ich hab einiges an Mikrofonen die für alle Einsatzzwecke gedacht sind. RODE wireless kit (clip, kann aber auch Lavalier-Mikrofone aufnehmen). Shure SM58 handheld - das bekannteste Handheld. Kannst Nägel damit einschlagen oder Köpfe, kriegt man nicht tot. Jemand hat das Ding aus Spaß im Garten für 1 Jahr verbuddelt. Ausgegraben - funktioniert.
Auf jeder halbwegs bekannten Bühne weltweit zu finden.
Kondensatormikro am PC - sehr empfindlich, also PC auf silent/unter 40dB(a) und weiter weg. Nachbarn am besten tot
Shotgun/Messmikrofon von Superlux, kA welches mehr, billig
Wireless nutze ich nur im Verbung mit spezieller Ausrüstung die sonst eher im Live-Bereich zu finden ist. Also Funkmikrofone oder Funk-Kits die halt üblicherweise im TV oder auf Konzerten zu sehen sind. Das ganze gilt auch für IEM - in-ear monitoring. Diese sind weit weniger anfällig für Funkstörungen, haben diverse Kanäle und vor allem wechselbare Batterien. Sollte es also länger gehen, lässt sich das in wenigen Sekunden wieder in Betrieb nehmen.
Bei Gaming-Grütze habe ich etwa seit 10 Jahren nix mehr auf dem Kopf gehabt, zumindest nix Eigenes. AudioTechnica hatte Ich einige getestet, die sind gut, aber auch die haben Nachteile und sind preislich teils deutlich über dem was Semi/Pro-Kopfhörer/Headsets kosten. Bedenkt man absolut nicht vorhandene Ersatzteile und deren kurze Lebensdauer, fasse ich diese nicht mehr an.
Umstieg auf Pro-Gear ist zwar anfänglich teurer bzw. braucht etwas andere Hardware und Kabel/Adapter, aber sobald dies steht, dann steht es.
Kollege hat noch seine treuen Technics DJ-1210er Kopfhörer. Die nutzt er glaub Ich seit 15 Jahren. Die sehen komplett zerstört aus, Polster haben sich längst in Staub verwandelt, selbst das Metall zerlegt sich, aber die funktionieren noch. Er wartet bis die kaputt gehen, die werden ihn wohl überleben