Einzeltest HyperX Cloud Alpha Wireless - Den beliebten Alleskönner gibt es nun ungebunden
HyperX hat mit sehr gut klingenden, bequemen und fair bepreisten Headsets viele Liebhaber unter Spielern und Audio-Fans finden können. Das neue Cloud Alpha Wireless schickt sich an, diese lange Tradition fortzusetzen. Klangliche wie qualitative Güte und elegant-schlichtes Design treffen auf lange Akkulaufzeit und ungebundene Freiheit.
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Mit dem Cloud II und Cloud Alpha hat Hersteller HyperX sich unter Spielern einen ausgezeichneten Ruf verschafft. Die rot eloxierten Leichtbau-Aluminium-Bügel (für nochmals gepflegteres Understatement können indes auch schwarze Versionen geordert werden) zieren auffallend viele Köpfe von Youtubern sowie Streamern und selbst einige sich seltener in virtuellen Welten bewegende Häupter tragen eins der Cloud-Headsets. Dies kommt nicht von ungefähr, denn ansprechende technische und haptische Qualität, die saubere Verarbeitung, hoher Komfort, voller, detaillierter und dynamischer Sound sowie die hohe Funktionalität des No-Nonsense-Designs können voll überzeugen. Und diese Qualitäten trägt auch das neue HyperX Cloud Alpha Wireless in seinen Genen.
HyperX Cloud Alpha Wireless - Ungebundene Gaming- und Audio-Freuden
Das Cloud Alpha in der kabelgebundenen, analogen Klinkenversion haben wir bereits in der PCGH-Ausgabe 12/2019 getestet. Im damaligen Test mit einem vollen Dutzend Teilnehmer konnte sich das sehr ansprechende Headset trotz starker Konkurrenz behaupten und wurde von uns mit einer Wertung von 1,71 sowie dem PCGH-Preis-Leistungs-Award ausgezeichnet. Das Cloud Alpha Wireless basiert auf diesem Headset, bietet indes eine 2,4-GHz-Funkverbindung via beiliegenden USB-A-Dongle und laut Herstellerangabe eine sehr beeindruckende Akkulaufzeit von bis zu 300 Stunden* (*bei halber Lautstärke getestet). Die Klinkenverbindung des regulären Cloud Alpha entfällt; das Anschließen an analoge Geräte ist also mit der Funkversion nicht möglich. Das Alpha ist darüber hinaus als S-Variante mit USB-Verbindung erhältlich. Neben der Funkverbindung bietet das Alpha Wireless eine lebenslange Lizenz für DTS Headphone X Spatial Audio sowie einige weitere Features via Software.
HyperX Cloud Alpha Wireless - Technische Details
Die beiden besonders beliebten HyperX-Headsets Cloud II und Cloud Alpha sehen sich optisch zum Verwechseln ähnlich, auch Ausmaße und Gewicht der beiden Cloud-Geschwister sind nahezu gleich. Das gilt für die Kabel- wie auch Wireless-Versionen. Tatsächlich unterscheiden sich die beiden Cloud-Headsets aber in vielen Bereichen, bei einem genaueren Blick auch optisch. Die Aufhängung des Cloud Alpha ist komplexer gefertigt, die Aluminium-Halterungen haben sportlich-leicht wirkende Aussparungen und verfügen über eine zusätzliche Verstärkung an den Gelenken. Die Hörer sind anders geformt, die Materialien, darunter die Hörermuschel und die Oberseite des hochelastischen Kopfbügels, sind etwas feiner und machen einen nochmals besseren haptischen Eindruck. Weitere subtile Unterschiede zeigen sich beim HyperX-Logo auf den Alu-Seitendeckeln, das beim Alpha Wireless gegenüber dem Cloud II, aber auch der kabelgebundenen USB-Version etwas detaillierter ausfällt. Der Lack der Leichtmetall-Deckel des Alpha Wireless ist zudem mit einem leichten Metallic-Touch versehen. Insgesamt wirkt das Cloud Alpha gegenüber dem Cloud II auf unterschwellige Art und Weise ein Quäntchen hochwertiger, ohne dies offensiv zur Schau zu stellen.
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Die wahren Unterschiede sind allerdings unter der Haube zu finden. Natürlich verfügt das Cloud Alpha Wireless gegenüber der klinkengebundenen Analogversion über für den Betrieb notwendige zusätzliche Hardware, einen Akku, USB-Controller sowie einen Digital-Analogwandler. Wie bei vielen Headsets und technischen Gerätschaften heutzutage üblich werden viele dieser Komponenten in Form eines System-on-a-Chip als einziges kleines Teil verbaut. Im Falle des HyperX Cloud Alpha Wireless kommt offenbar ein SoC von Freescale Semiconductors zum Einsatz, der unter anderem USB-Controller, eine DAC, Flash-Speicher sowie einen Arm-Cortex-Prozessor mit bis zu 48 MHz vereint. Während die Technik größtenteils in der linken Hörermuschel verbaut ist, findet der kleine 1.500 mAh (bei 5,5 Volt) leistende Lithium-Ionen-Polymer-Akku in der rechten Hörermuschel Platz. Das HyperX Cloud Alpha bietet eine maximale Wiedergabequalität von 48 KHz bei 24 Bit.
HyperX Cloud Alpha Wireless - Der Sound und Features
Das HyperX Cloud Alpha Wireless bietet im Gegensatz zum Klinkenmodell obendrein die HyperX-Software-Oberfläche NGenuity, die über einige zusätzliche Funktionen verfügt, darunter etwa ein praktischer 10-Band-Equalizer, mit dem Sie den Klang nach Ihren Wünschen anpassen können. Des Weiteren steht eine Monitor-Funktion für das Mikrofon zur Verfügung, dank DTS-Headphone-X-Lizenz können Sie in der NGenutity-Software obendrein einen gefälligen Surround-Sound aktivieren. Der Funktionsumfang ist nicht allzu üppig, insbesondere verglichen mit so manchem Feature-schwangeren Oberklasse-Headset, doch die wichtigsten Funktionen sind vorhanden, die Auswahl ist übersichtlich, die angebotenen Werkzeuge und Einstellungsmöglichkeiten sind außerdem allesamt nützlich.
Quelle: HyperX
HyperX Cloud Alpha Wireless – Dual Chamber Drivers
Neben der für den Wireless-Betrieb nötigen Elektronik und den mit der kabellosen Digitalverbindung angebotenen Software-Features sind es allerdings vornehmlich die Treiber und der Sound, die das Cloud Alpha am deutlichsten vom Cloud II unterscheiden. Anstelle der 53-mm-Treiber des Cloud II verbaut das Cloud Alpha (Wireless) besonders fein und ausgewogen aufspielende 50-mm, die obendrein angewinkelt wurden, um die Räumlichkeit des Klangs mithilfe der Psychoakustik zu verbessern. Die Treiber sind darüber hinaus in einer Dual Chamber, also einer Doppelkammer untergebracht, welche über für Mittel- und Tiefton divergierende Resonanzkammern nutzt. Mit diesen können die tiefen und mittleren Frequenzen getrennt voneinander klanglich optimiert werden, während der Hochton auf direktem Wege ins Ohr des Spielers gelangt. Somit kann der Sound zugleich klar und differenziert und dennoch satt und voll tönen.
Der Klang ist sehr gefällig - gegenüber dem Cloud II ist der Sound klar differenzierter, die Mitten sind fülliger, der Hochton ist sauberer und detaillierter. Der Bass ist dagegen knackig abgestimmt und steht etwas hinter dem "spaßiger" aufspielenden, eher für Unterhaltung ausgelegten Sound des Cloud II zurück. Die Treiber haben indes ordentlich Reserven und Sie können dem Cloud Alpha Wireless mithilfe der NGenuity-Software und dem nützlichen Equalizer zu deutlich mehr Bassfülle verhelfen - selbst Bassfreunde sollten so auf ihre Kosten kommen. Die maximale Lautstärke des Cloud Alpha Wireless ist mehr als ordentlich, sehr hohe Lautstärken deutlich jenseits der ungesunden Grenze liefert das Wireless-Headset allerdings nicht. Für den regulären Einsatz ist die Lautstärke hoch genug, Gefahr sich beim Tragen die Ohren zu zerblasen, läuft man indes nicht. Generell ist der Klang erfreulich hochqualitativ, sauber und detailliert. Top!

Funktionieren tun sie wie am ersten tagt, es klebt halt nur und löst sich auf.
Da sollte nachgebessert werden.
P/L ist aber top beim Cloud