Haswell: Intel Core i-4xxx mit neuer Sicherheitslücke

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Haswell: Intel Core i-4xxx mit neuer Sicherheitslücke
Quelle: PCGH

Sicherheitslücken auf dem Hardware-Level sind ein Problem, mit dem sich sowohl Intel als auch AMD in der jüngeren Vergangenheit befassen mussten. Spectre und Meltdown haben mit Updates gegen die Speicherzugriffe unautorisierter Prozesse die Performance einiger Intel-Chips gesenkt. Lesen Sie im Folgenden über den neuen Exploit, ob Ihr System betroffen ist und was dagegen getan werden kann.

Intels Core i-4000-Reihe mit Modellen wie dem Core i7 4770K mit dem Codenamen Haswell war bei ihrem Release die schnellste Mainstream-CPU und ist nach wie vor ein beliebter Chip für Office- und Einsteiger-Gaming-Systeme im Gebrauchtmarkt. Die ausgereifte Plattform, die am Ende des DDR3-Lebenszyklus auf den Markt kam, unterstützt zwar nativ kein Windows, 11 ist ansonsten aber eigentlich grundsolide und kann je nach Einsatzgebiet auch heute noch problemlos genutzt werden.

Nun gibt es allerdings ein neues erhebliches Sicherheitsproblem mit den Prozessoren, das in der momentanen Grafikkartenknappheit nur noch schlimmer für die Nutzer eines Haswell-Chips ist. Intel hat festgestellt, dass es bisher unbekannte Sicherheitslücken bei den Chips gibt. Diese liegen im Grafik-Controller und können durch das Laden der Direct-X-12-API aktiviert werden. Um das zu verhindern, hat Intel ein Update veröffentlicht, das DX-12 auf den Haswell-Chips deaktiviert. Das Update wird ab dem Grafiktreiber 15.40.44.5107 ausgeliefert und betrifft die Grafikeinheiten der Intel Iris Pro Graphics 5100/5200 und der HD Graphics 4200/4400/4600/5000 sowie die Onboard-Lösungen der Pentium- und Celeron-Chips der vierten Generation.

Intel selbst empfiehlt, das Update durchzuführen und besser auf die API zu verzichten. Für Nutzer, die allerdings dennoch unbedingt auf DX-12 angewiesen sind, gibt es mit dem Treiber 15.40.42.5063 und allen älteren Derivaten nach wie vor die Möglichkeit der Nutzung auf eigenes Risiko.

Quelle: Techpowerup

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    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von GT200b
        Sind Rocket- und Alderlake eigentlich noch von Spectre und Meltdown betroffen?
        Vom "klassischen" Spectre/meltdown nicht. Aber natürlich gibts angepasste Versionen dieser Angriffe die auch auf Rocketlake und auch ZEN3 funktionieren. Es wäre völlig naiv zu glauben, dass irgendeine CPU vor solchen Angriffen sicher wäre.
        (https://www.computerbase....)
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von GT200b
        Sind Rocket- und Alderlake eigentlich noch von Spectre und Meltdown betroffen?
        Vom "klassischen" Spectre/meltdown nicht. Aber natürlich gibts angepasste Versionen dieser Angriffe die auch auf Rocketlake und auch ZEN3 funktionieren. Es wäre völlig naiv zu glauben, dass irgendeine CPU vor solchen Angriffen sicher wäre.
        (https://www.computerbase....)
      • Von GT200b Freizeitschrauber(in)
        Sind Rocket- und Alderlake eigentlich noch von Spectre und Meltdown betroffen?
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Mydgard
        Ich habe einen Xeon 1230v3 (Haswell), aber die CPU hat keine verbaute GPU, kann mir daher egal sein
        hat sie schon, nur nicht aktiviert.
        Was dich faktisch natürlich auch von der Sicherheitslücke ausschließt
      • Von Mydgard Freizeitschrauber(in)
        Ich habe einen Xeon 1230v3 (Haswell), aber die CPU hat keine verbaute GPU, kann mir daher egal sein
      • Von softskiller PC-Selbstbauer(in)
        Finde den Artikel unseriös.
        Es wird nicht darauf eingegangen, dass die weit überwiegende Zahl der Nutzer, die die integrierte Grafik deaktiviert haben, weil Grafikkarte, gar nicht betroffen sind.
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