Haswell-IGP-Benchmarks: Intel holt mächtig auf, AMD führt noch
Bei den integrierten Grafikeinheiten war AMD seit der Einführung leistungstechnisch unangefochten die bessere Wahl. Doch Intel arbeitete sich nach und nach heran und wie nun geleakte Benchmarks beweisen, fehlt der Haswell-CPU Core i5-4670K (HD 4600 GPU) nicht mehr viel zum AMD-Flaggschiff.
Spätestens seit der letzten CPU-Generation ist klar, dass der Fokus von Intel bei der Entwicklung auf der integrierten Grafikeinheit der Core-Prozessoren liegt und man den ohnehin recht kompetitiven CPU-Teil nur behutsam verbessert. Hier droht derzeit auch rein leistungstechnisch keine Konkurrenz von AMD. Allerdings sieht das bei den IGP-Einheiten anders aus. Hier zieht AMD Kreise um die sonst so große Konkurrenz. Doch die Luft wird eng, wenn man sich erste Benchmarks aus einem chinesischen Forum anschaut.
Dort hat man Intels neue HD 4600 Graphics aus einem Haswell-Prozessor gegen die Radeon HD 8670D aus einem AMD-Prozessor antreten lassen. Das Ergebnis im zugegeben recht synthetischen 3DMark 11 Performance Preset ist deutlich: Intel robbt sich nach und nach an die Performance der AMD-APUs heran. So fehlen dem Core i5-4670K als Nachfolger des Core i5-3570K nur noch rund 200 Punkte auf die AMD-Grafikeinheit. Das Vorgängermodell ist um Welten langsamer. Das bedeutet, AMD wird schon bald nachlegen müssen, wenn man das Zepter nicht aus der Hand geben will.
Unterm Strich laufen P1508 für den AMD A10-6700 (Radeon HD 8670D) auf, während der Intel Core i5-4670K (HD 4600 GPU) auf P1285 kommt und der Intel Core i5-3570K (HD 4000 GPU) auf P748. Dieser erste Test macht deutlich, dass AMD nach wie vor den besseren IGP baut. Intel indes gelingt es, mit den Generationswechseln deutlich mehr Leistung zu erzielen. Anhand der Zahlen lässt sich auch absehen, dass Intel mehr kann und AMD übertrifft. So sollen die mit dem Codenamen Iris und Iris Pro ausgestatteten IGPs 40 statt 20 Ausführungseinheiten haben und obendrein eDRAM, was sie dann schneller machen dürfte als der oben aufgeführte AMD-IGP.
Während Intel plant, mit den kommenden Generationen (Haswell, Broadwell, Skylake) weiter an der Performanceschraube zu drehen, ist auch AMD nicht untätig. Mit dem Start der Kaveri-APUS gegen Ende des Jahres soll erstmals die GCN-Architektur verwendet werden, die bereits im dedizierten Segment als kompetitiv aufgetreten ist. Vor allen Dingen soll Gerüchten zufolge schneller GDDR4/5 zum Einsatz kommen, was die Bandbreite enorm erhöhen wird. Dann wäre gewiss Intel wieder am Zug.
Quelle: WCCFTech

Totgesagte leben länger, vor allem, wenn AMD drauf steht
Für AMD haben nun die Totenglocken zu läuten begonnen ^^
Ok, thx für die Erläuterung/Richtigstellung.
Die PS4 (und andere APUs) haben einen gemeinsamen Speichercontroller. Das ist für die GPU-Leistung im Vergleich zu einer dedizierten Grafikkarte aber garantiert kein Vorteil. Für den CPU-Teil im Falle der PS4 eher, denn der wird so mit deutlich schnellerem (G)RAM verwöhnt. Die relativ gute Grafikleistung der PS4 resultiert aber schlicht aus der sehr großen iGPU. Genaugenommen sollte man das Ding daher auch von der anderen Seite her betrachten: Es handelt sich um eine mittelklasse-Radeon mit ein paar zusätzlichen Jaguar-Kernen.
Der Zugriff auf gemeinsame Speicherbereiche hat mit all dem übrigens rein gar nichts zu tun. Der vereinfacht und beschleunigt auf Softwareebene die Kooperation bei gpGPU-Aufgaben. Fürs Rendering ist er unerheblich und prinzipiell sind solche Konzepte unabhängig von der Lage der GPU möglich (wenn auch deutlich sinnvoller mit iGPU)
Die Konkurrenz (Bezug: AMD) schläft nicht