Smartes Türschloss: Nuki wird für Vermieter bald kostenpflichtig
Das österreichische Unternehmen Nuki hat angekündigt, die smarten Türschlösser bald kostenpflichtig zu machen. Die Einschränkung gilt für Vermieter.
Immer mehr Häuser sind smart, indem verschiedene, vernetzte Geräte den Alltag erleichtern sollen. In Zeiten von Energiekrise und hohen Strompreisen sowie explodierenden Gaspreisen bieten sich etwa smarte Thermostate an. So lässt sich mit einem vernetzten Thermostate nicht nur jeder Raum individuell heizen, sondern es gibt auch eine gewisse Intelligenz. Vom Hersteller Nuki gibt es auch vernetzte Türschlösser, die sich auch via Alexa steuern lassen. Ab Oktober 2022 wird es für Vermieter zu einer Änderung bei der Nutzung der smarten Schließanlagen kommen.
Smarte Türschlösser ab 6,90 Euro monatlich verwalten
Bislang konnten Vermieter die Short-Rental-API kostenfrei nutzen, sodass etwa Airbnb, Smoobu und Co. Ferienhäuser mit Nuki-Schließanlagen ausgestattet haben. Folglich lässt sich über eine App kontrollieren, wer zu welchem Zeitpunkt Zugang zur Ferienwohnung bekommt. Ab Oktober verlangt Nuki nun für die Kurzzeitvermietung Geld. Monatlich kostet das Standardpaket 6,90 Euro und erlaubt die Verwaltung von bis zu zehn Ferienwohnungen. Wenn ein Vermieter mehr Unterkünfte betreibt, muss das kostenpflichtige Smart Hosting Business gebucht werden, wobei es die Preise nur Anfrage gibt. Wer sich auf ein Nuki-Türschloss einlässt, ist damit einverstanden, dass die Nutzungsdaten mindestens sechs Monate (beim Smart Hosting) gespeichert werden. Für Vermieter sinkt der Preis für die Nuki Smart Lock 3.0 sowie passendes Zubehör.
Mittels App kann ein Vermieter festlegen, welche Nutzer Zugang bekommen. Wenn der Mietvertrag ausgelaufen ist, erhalten Mieter keinen Zugang mehr zum Haus mit einem smarten Türschloss. Mittels Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist das mit dem Internet verbundene Türschloss abgesichert. Seit 2016 ist das österreichische Unternehmen aus Graz offiziell am Markt vertreten. Zwei Jahre später startete eine Kooperation mit Airbnb, der Buchungsplattform für Ferienwohnungen. So erhalten etwa Feriengäste nach dem Abreisetermin keinen Zugang mehr zur Unterkunft.
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Sammlung zum smarten Türschloss:
- Zur Absicherung vom Smart-Home können vernetzte Türschlösser dienen. Das österreichische Unternehmen Nuki hat angekündigt, die smarten Türschlösser bald kostenpflichtig zu machen.
- Bislang konnten Vermieter die Short-Rental-API kostenfrei nutzen, ab Oktober ist Schluss damit. Monatlich kostet das Standardpaket 6,90 Euro und erlaubt die Verwaltung von bis zu zehn Ferienwohnungen.
- Via Smartphone-App kann bestimmten Leuten Zutrittsrechte gewährt werden. Wenn man nicht mehr das Domizil gemietet hat, erhält man auch keinen Zugang mehr.
Quelle: Nuki

Wenn du keine Ahnung von Schlössern oder Mechanik oder was weiß ich hast, dann wirst du auch Probleme - trotz Videos - haben, es zu knacken.
Außerdem ist es noch mal eine ganz andere Sache, so etwas ggf. mitten in der Nacht an einer echten Tür mit unter Wohnzimmer- Bedingungen unter Zeitdruck zu machen, nicht wissend, ob man nicht gesehen wird. Dazu gehört schon einiges an krimineller Energie.
Jeder Hinz und Kunz bekommt es nach einem Youtube-Video hin, ein Smartphone zu jailbreaken oder Homebrew auf der Konsole zu installieren.
Im Worst-Case nur die Adresse/Seriennummer vom Schloss eintippen und "öffnen" drücken; Ggf. sogar aus der Ferne.
Das lockt dann halt nicht nur mehr die "Berufs-Kriminellen" an, sondern auch viele, die es einfach mal ausprobieren wollen. Der Teenager von neben an, der einfach mal wissen will, ob's tatsächlich geht.
Oder der Nachbar, mit dem man vielleicht im Klinsch liegt, will einfach mal "reinschauen"...
Den Versuch bekommt ja erstmal keiner mit und hinterlässt keine Spuren.
Außerdem: Wenn die Tür mit einem Werkzeug aufgebrochen wurde oder ein Fenster eingeschlagen wurde, gibt es beweise, dass jemand eingebrochen ist.
Die Versicherung wird sich aber freuen, wenn du versucht denen klar zu machen, dass jemand dein Smart-Home-Schloss gehackt haben muss.
Für einen normalen Mietvertrag sieht es anders aus. Da hat der Vermieter nötigenfalls auf Räumung zu klagen und das Urteil mit einem Gerichtsvollzieher durchzusetzen.
Kalte Räumung durch Schlössertausch ist bereits jetzt illegal und kann ziemlich teuer für den Vermieter werden.
Leider finden auch Vermieter, die solche Methoden jetzt schon anwenden, auch ohne smartes Schloss , immer wieder Mieter, weil es einen Wohnungsbedarf gibt, der nicht zufriedenstellend gedeckt werden kann.
Ich würde keine Wohnung nehmen, in welcher mein Vermieter mich willkürlich aussperren kann. Aber manchmal hat man keine Wahlund muss nehmen, was man kriegen kann.
1)Man kann die Batterie von aussen wechseln.
2)Es gibt eine Möglichkeit zur Notversorgung.
Eine wiederkehrende Warnung ab X Schließungen bevor garnichts mehr geht ist dazu eh Standard.
@Topic: Ärgerlich für die Käufer aber eigentlich nur logisch. Die Kosten für Cloud Services und "ewige" Updates komplett an den Kaufpreis zu hängen verkauft sich halt heute nicht mehr.
Man montiert sie auf den steckenden Schlüssel. Je nach Schloß lässt sich die Tür dann auch weiterhin mit dem Schlüssel von außen aufschließen.
Wenn du keine Ahnung von Schlössern oder Mechanik oder was weiß ich hast, dann wirst du auch Probleme - trotz Videos - haben, es zu knacken.
Und wenn du keine Ahnung von PCs oder Software oder was weiß ich hast, dann bringt dir auch ein Software-Tool zum Knacken einer Software - trotz Videos - nichts.
Ich würde wahrscheinlich eher mit dem Software-Tool klar kommen, als ein Schloss mit z. B. einer Klammer zu öffnen. Bei meinem Vater wäre es mit Sicherheit genau andersrum.