USB-C 2.1: Revision erlaubt Stromversorgung mit 240 statt 100 Watt

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USB-C 2.1: Revision erlaubt Stromversorgung mit 240 statt 100 Watt (1)
Quelle: Foxconn

Strom satt für USB-Geräte: Nutzer von stromhungrigeren Geräten werden wohl bald nicht mehr schwere Netzteile mit sich rumschleppen müssen. Das USB Implementers Forum (USB-IF) hat unlängst eine Revision des USB-C angekündigt. USB-C 2.1 erhöht die Stromversorgung von den derzeit üblichen 100 auf kräftige 240 Watt.

Gute Nachrichten für alle Nutzer von stromintensiven Geräten oder Leuten, die einfach viel unterwegs sind und nicht gerne dutzende Kabel für ihre Hardware mit sich herumschleppen wollen. Das USB Implementers Forum (USB-IF), die Industriegruppe, die für die USB-Technologie verantwortlich ist, hat unlängst eine neue USB Type-C-Revision angekündigt und vorgestellt. Die Revision mit der simplen Nummer 2.1 sorgt für eine ordentliche Steigerung bei der Stromversorgung. Denn statt den derzeit üblichen 100 Watt sollen Geräte mit USB-C 2.1 künftig mit satten 240 Watt versorgt werden können.

Die neue Option soll denn Namen Extended Power Range, oder kurz EPR, heißen. Kabel mit einer Leistung von 240 Watt müssten zusätzliche Anforderungen erfüllen, um EPR gerecht zu werden, so das USB-IF. Sie sollen besonders gekennzeichnet sein, "damit Endbenutzer visuell bestätigen können, dass das Kabel bis zu [...] 240 Watt unterstützt", heißt es in dem Spezifikationsdokument zur Vorstellung der Revision.

240 Watt würden ausreichen, um etwa größere Monitore, Drucker oder Gaming-Laptops zu betreiben. Dabei hat USB ganz klein angefangen: als nützliche, aber begrenzte Option zum Anschließen von Tastaturen Mäusen und Druckern an PCs. Nach und nach konnte der neue Anschluss verbessert und die Datenraten erhöht werden, wodurch Firewire und andere Ports obsolet wurden. Der Durchbruch, USB auch für die Stromversorgung zu nutzen, gelang wohl mit den Handys und Smartphones, die diesen Standard sowohl für die Datenübertragung als auch zum Aufladen nutzen.

Quelle: WCCFTech, CNET

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    • Kommentare (27)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von BigBoymann BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Schön wär 's: Wenn dein Laptop 12 V oder 20 V erwartet, dann wird dein 5-V-Smartphonelader da gar nichts machen. Der Stecker passt zwar, aber nichts passiert – und mehr Feedback erhält man auch nicht. Hatten wir erst kürzlich mit einem leistungsfähigen x86-Hand-Held in der Redaktion. Sieht aus wie ein Tablet, hat eine Tablet-Ladebuchse, lädt aber nicht an Tablet-Ladegeräten. Möchte nicht wissen, wie lange Laien brauchen, um so einen "Fehler" zu analysieren.
        Das ist mittlerweile das lästige Problem. Wenn die so weiter machen wird USB noch verschwinden, denn der große Vorteil war ja immer, wenn der Stecker passt läuft es auch. Das ist schon lange nicht mehr der Fall. Meines Erachtens nach hatte man einen 5V Ladevorgang ermöglichen müssen, machbar wäre das in jedem Fall durch einfache Änderungen an der Verdrahtung des Akkus, denn jede Zelle hat nunmal 3,7V.
        Geil ist auch, dass man ein 240W USB PD Netzteil mit allem Pie Pa Po hat und das Smartphone lädt nur mit 25W, am kleinen USb Netzteil dann aber mit 45W?

        P.S.
        Windows zeigt sogar an, dass geladen wird. Das ist dann noch das verwirrender.
      • Von BigBoymann BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Schön wär 's: Wenn dein Laptop 12 V oder 20 V erwartet, dann wird dein 5-V-Smartphonelader da gar nichts machen. Der Stecker passt zwar, aber nichts passiert – und mehr Feedback erhält man auch nicht. Hatten wir erst kürzlich mit einem leistungsfähigen x86-Hand-Held in der Redaktion. Sieht aus wie ein Tablet, hat eine Tablet-Ladebuchse, lädt aber nicht an Tablet-Ladegeräten. Möchte nicht wissen, wie lange Laien brauchen, um so einen "Fehler" zu analysieren.
        Das ist mittlerweile das lästige Problem. Wenn die so weiter machen wird USB noch verschwinden, denn der große Vorteil war ja immer, wenn der Stecker passt läuft es auch. Das ist schon lange nicht mehr der Fall. Meines Erachtens nach hatte man einen 5V Ladevorgang ermöglichen müssen, machbar wäre das in jedem Fall durch einfache Änderungen an der Verdrahtung des Akkus, denn jede Zelle hat nunmal 3,7V.
        Geil ist auch, dass man ein 240W USB PD Netzteil mit allem Pie Pa Po hat und das Smartphone lädt nur mit 25W, am kleinen USb Netzteil dann aber mit 45W?

        P.S.
        Windows zeigt sogar an, dass geladen wird. Das ist dann noch das verwirrender.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Das ist vollkommen Standard-Konform: Ein Typ-C-Gerät muss nur eine minimal Leistung bei 5 V bieten, alles andere ist optional und wegen der teuren, selten benötigten Implementierung bei den meisten Anschlüssen nicht gegeben. Um ein Gerät mit hoher Leistung zu laden, braucht man es eben doch – und da alles den gleichen Stecker nutzt, gibt es keinen eindeutigen Hinweis mehr, wann das der Fall ist. Der 08/15-User sieht nur "lädt nicht".
      • Von Silverfalcon PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Schön wär 's: Wenn dein Laptop 12 V oder 20 V erwartet, dann wird dein 5-V-Smartphonelader da gar nichts machen. Der Stecker passt zwar, aber nichts passiert – und mehr Feedback erhält man auch nicht. Hatten wir erst kürzlich mit einem leistungsfähigen x86-Hand-Held in der Redaktion. Sieht aus wie ein Tablet, hat eine Tablet-Ladebuchse, lädt aber nicht an Tablet-Ladegeräten. Möchte nicht wissen, wie lange Laien brauchen, um so einen "Fehler" zu analysieren.
        Das ist Hauptsächlich ein Zertifizierungsproblem bzw. Hersteller die sich nicht an Standards halten.
        Wenn es da bei Ladegeräten sinvolle Qualitätsiegel zu PD-Funktionen gäbe und das strikt durchgesetzt wird dann wäre es gar kein Problem, wenn man billige Ladegeräte aus China kauft ist man dann selbst schuld.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Schön wär 's: Wenn dein Laptop 12 V oder 20 V erwartet, dann wird dein 5-V-Smartphonelader da gar nichts machen. Der Stecker passt zwar, aber nichts passiert – und mehr Feedback erhält man auch nicht. Hatten wir erst kürzlich mit einem leistungsfähigen x86-Hand-Held in der Redaktion. Sieht aus wie ein Tablet, hat eine Tablet-Ladebuchse, lädt aber nicht an Tablet-Ladegeräten. Möchte nicht wissen, wie lange Laien brauchen, um so einen "Fehler" zu analysieren.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von geist4711
        theoretisch is das ja auch super,
        nur funktioniert das in der praxis nicht, wegen standartisierung und das sich nicht jeder dran hält.
        und dann rauchts auch mal, und DAS will ich bei keinem meiner geräte.
        vor allem,..........
        Es gibt jetzt USB PD, damit ist dann langfristig alles geregelt. Wenn die Geräte dann noch abrauchen, dann darfst du dich beim Hersteller bescheren (Nintendo, hust hust). Ich finde es jedenfalls toll, dass in Zukunft endlich alles mit allem kompatibel sein wird. Sicher, mein 18W Smartphoneladegerät wird keinen großen Laptop vollversorgen können, aber 18W sind ja auch schon etwas. Nie mehr irgendwelche nutzlosen Ladegeräte und nie mehr muß man das zum Gerät passende Ladegerät suchen.

        Ich finde es genial, aber man kann ja immer meckern.
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